"Have a nice day!" Der letzte Gruß Guido Westerwelles an die Journalisten beim EU-Gipfel in Brüssel bringt ihm einen Lacher ein.Bild 1 von 30 | Foto: REUTERSZwei Tage lang trotzt der FDP-Chef auf seiner ersten Dienstreise als Außenminister Vorurteilen über seine angeblich schwachen Englischkenntnisse.Bild 2 von 30 | Foto: dpaUnd über ein mangelndes außenpolitisches Profil.Bild 3 von 30 | Foto: dpaAusrutscher leistet sich Deutschlands neuer Außenminister bei seinem ersten Auftritt auf internationalem Parkett nicht.Bild 4 von 30 | Foto: REUTERSDafür bewegt er sich viel zu vorsichtig. Bundeskanzlerin Angela Merkel erteilt ihrem Vize zum Abschluss der Beratungen aber gute Noten.Bild 5 von 30 | Foto: REUTERS"Deutschland hat einen ordentlichen Eindruck hinterlassen", sagt die gewiefte Gipfelteilnehmerin Merkel über Westerwelle, der sich bei den ersten Auftritten vor Kameras stets zwei Schritte hinter ihr hielt.Bild 6 von 30 | Foto: dpaDie gemeinsame Reise mit Westerwelle habe ihr sogar "Spaß gemacht".Bild 7 von 30 | Foto: REUTERSDer FDP-Frontmann zeigt sich nach seinem zweiten Arbeitstag im Amt "erschöpft, aber zufrieden mit den Ergebnissen".Bild 8 von 30 | Foto: dpaSchon zum Auftakt des Gipfels am Donnerstag lässt Merkel ihrem neuen Koalitionspartner eine besondere Ehre zuteil werden:Bild 9 von 30 | Foto: dpaDemonstrativ fahren beide gemeinsam in einer schwarzen Mercedes-Limousine vor dem Brüsseler Ratsgebäude vor.Bild 10 von 30 | Foto: REUTERSWesterwelles Vorgänger Frank-Walter Steinmeier (SPD) waren solche Ehren in der Regel nicht zuteil geworden.Bild 11 von 30 | Foto: APUnd damit nicht genug der Unterschiede: Auch farblich präsentieren sich Merkel und Westerwelle als perfektes Team - sie in graublauem Blazer, er mit passender blauer Krawatte zum schwarzen Anzug.Bild 12 von 30 | Foto: APDer früher oft als Spaßpolitiker gescholtene Westerwelle ist sichtlich um staatsmännisches Auftreten bemüht.Bild 13 von 30 | Foto: APDer Stolz, sich in Brüssel unter lauter hochrangigen Politikern tummeln zu dürfen, ist ihm aber deutlich anzusehen.Bild 14 von 30 | Foto: dpaEinen Hauch von Pathos kann er sich dabei nicht verkneifen: Er nennt es eine "glückliche Fügung, dass gleich am ersten Tag meiner Amtszeit die Möglichkeit besteht, gleich mit so vielen neuen Kollegen zusammenzutreffen".Bild 15 von 30 | Foto: dpaZu den großen außenpolitischen Themen wie Afghanistan äußert sich Westerwelle nur kurz in der Abschluss-Pressekonferenz mit Merkel.Bild 16 von 30 | Foto: dpaSelbst bei den Beratungen mit seinen 26 EU-Kollegen hinter verschlossenen Türen erlegt sich der 47-Jährige Zurückhaltung auf.Bild 17 von 30 | Foto: REUTERSKein längeres Statement und auch keine Kommentare etwa zum Atomstreit mit dem Iran oder zu Afghanistan.Bild 18 von 30 | Foto: APBei dem sonst forsch auftretenden Juristen ist plötzlich ein Stück Ehrfurcht vor dem großen Amt zu spüren, auf das er jahrelang hingearbeitet hatte. Womöglich hat Westerwelle die leise Art seines großen Vorbilds Hans-Dietrich Genscher (FDP) im Blick.Bild 19 von 30 | Foto: dpaVielleicht ist er aber auch viel zu beschäftigt damit, die vielen Unterlagen zu lesen, die ihm sein Stab für den EU-Gipfel vorgelegt hatte.Bild 20 von 30 | Foto: REUTERSAnlaufschwierigkeiten muss Westerwelle ebensowenig überwinden wie ...Bild 21 von 30 | Foto: REUTERS... Sprachbarrieren, die manche erwartet hatten. "Westerwelle spricht fließendes Englisch", sagt der italienische Außenminister Franco Frattini und nahm seinen Kollegen gegen Spott in Schutz.Bild 22 von 30 | Foto: APAls Geheimtipp in den EU-Institutionen gilt seit Wochen ein Internet-Video auf der Plattform YouTube, auf dem der FDP-Chef mit seinem Englisch kämpft. In der großen Runde mit den Staats- und Regierungschefs hat Westerwelle ohnehin kein Handicap. Dort wird traditionell in alle Amtssprachen gedolmetscht.Bild 23 von 30 Der Außenminister selbst betont, wenn er auf einer Pressekonferenz in Berlin darum bitte, dass Deutsch gesprochen werde, solle daraus nicht geschlossen werden, "dass ich des Englischen nicht mächtig bin".Bild 24 von 30 | Foto: dpaDie Ko-Chefin der europäischen Grünen, Rebecca Harms, schenkt Westerwelle nach seinem Debüt in Brüssel dann aber doch noch Wasser in den Wein. "Er ist als Lehrling Angela Merkels nach Brüssel gekommen", sagt Harms zum Ende des Gipfels. "Wenn er so weiter macht, läuft er Gefahr, in der EU nie wieder etwas zu sagen zu bekommen."Bild 25 von 30 | Foto: REUTERSDass Westerwelle international auch ohne Merkel ...Bild 26 von 30 | Foto: dpa... eine gute Figur machen kann, ....Bild 27 von 30 | Foto: dpa... beweist Westerwelle am Samstag in Polen.Bild 28 von 30 | Foto: REUTERSDort trifft er bei seinem ersten internationalen Antrittsbesuch mit seinem polnischen Amtskollegen Radoslaw Sikorski ...Bild 29 von 30 | Foto: REUTERS... Polens Präsident Lech Kaczynski zusammen.Bild 30 von 30 | Foto: AP