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Donnerstag, 12. Juli 2018

WM-Ekstase: Kroaten begraben Fotografen in Jubeltraube

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Kroatien steht erstmals im WM-Finale: (Foto: dpa)

Kroatien steht erstmals im WM-Finale:

Kroatien steht erstmals im WM-Finale:

Nach dem 2:1-Siegtreffer gibt es für die glücklichen Spieler kein Halten mehr.

Sie stürmen in Richtung ihrer Fans im Moskauer Luschniki-Stadion - und damit auch in die Nähe der Fotografen, die direkt am Spielfeldrand sitzen.

Und da passiert es: Ivan Rakitic, Mario Mandzukic, Ante Rebic und Co. crashen voll in den mexikanischen Fotografen Yuri Cortez. "Ich war gerade dabei, das Objektiv zu wechseln, als die Spieler auf mich zukamen", erklärt dieser später.

Eben noch hatte er bequem auf seinem Stuhl gesessen. Nun sieht er sich plötzlich der frenetischen Meute ausgesetzt. Doch er ist Vollprofi ...

... und hält auch in dieser Ausnahmesituation einfach weiter drauf. Damit beschert Cortez der Welt irre Bilder der Kroaten.

So nah wie der Fotograf der Nachrichtenagentur AFP kommt Mandzukic und Rebic sonst wohl keiner seiner Kollegen in solch einer ungestellten Szene.

"Sie kamen immer näher und brachten mich zu Fall, das war Wahnsinn, sie waren überglücklich. Und plötzlich wurde ihnen klar, dass ich unten drunter lag", sagt Cortez nach dem Spiel.

Schließlich hilft Mandzukic dem Mexikaner wieder auf.

Selbst in ihrer Ekstase geben sich die Spieler als Gentlemen. "Sie haben mich gefragt, ob es mir gutgeht", sagt Cortez. "Einer hob meine Kameralinse auf und Domagoj Vida hat mich geküsst."

Die herzlichen Umarmungen ...

... werden wiederum von anderen Fotografen festgehalten.

Die Kroaten feiern einfach etwas gemeinsam mit Cortez.

Der kann sein Glück sicherlich kaum fassen.

So tolle, ungestellte Bilder bekommt er so schnell nicht wieder ...

... und einen Handschlag vom WM-Finalisten sicherlich auch nicht.

Für Cortez ist es übrigens das letzte Spiel bei dieser WM gewesen, er ist bereits auf dem Rückflug in seine Heimat. "Ich habe ihm gesagt, er solle später fliegen, weil die Resonanz unglaublich war und das Telefon nicht mehr still stand. Aber er war bereits beim Boarding", sagt sein Chef. (ara)

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