Panorama

Liveticker zur Lage in Münster +++ 20:26 Innenminister: Drei Tote - kein islamistischer Anschlag +++

Laut Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul haben bei dem Vorfall in Münster zwei Menschen ihr Leben verloren. Zudem habe sich der mutmaßliche Täter das Leben genommen. Mehrere Menschen wurden teils schwer verletzt. Der Fahrer des Kleinbusses sei Deutscher. Derzeit spreche nichts für einen islamistischen Anschlag, sagte der CDU-Politiker weiter.

+++ 20:18 Steinmeier: Entsetzliche Meldung +++
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sagt: "Die Meldungen, die uns aus Münster erreichen, sind entsetzlich. Wir müssen von einer schweren Gewalttat ausgehen. Meine Gedanken sind in diesen Stunden bei den Opfern und den Angehörigen. Mein tiefes Mitgefühl gilt allen, die einen geliebten Menschen verloren haben und in tiefer Sorge sind. Ich danke allen Ordnungs- und Rettungskräften im Einsatz."

+++ 19:50 Täter wohl Deutscher ohne Migrationshintergrund +++
Die Ermittler gehen unbestätigten Berichten zufolge angeblich nicht von einem terroristischen Hintergrund für die Tat in Münster aus. Bei dem Mann am Steuer des Kleintransporters handelt es sich offenbar um einem psychisch labilen Einzeltäter.

  • Der Mann ist demnach Jahrgang 1969.
  • Er ist Deutscher ohne Migrationshintergrund.
  • Er soll in der Vergangenheit psychisch auffällig gewesen sein.
  • Hinweise auf Islamismus gebe es nicht.
  • Ein n-tv-Reporter sagte, er sei bereits mit Kleinkriminalität aufgefallen.
  • Der Mann sei 2014 und 2016 psychisch auffällig gewesen.
  • Laut "Tagesspiegel" ist der Mann gebürtiger Niedersachse.
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Bei dem Auto handelt es sich offenbar um einen Campingbus.

(Foto: dpa)

 

+++ 19:35 Merkel: Tun alles Denkbare +++

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+++ 19:17 "Ein trauriger Tag für unser Land" +++

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+++ 19:07 "Tatort"-Star Prahl: "Münster bleib wie du warst" +++

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+++ 18:56 Täter angeblich "psychisch auffälliger" Deutscher +++
Bei dem Fahrer des Kleinlasters soll es sich nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" um einen Deutschen handeln. Der Mann sei "psychisch auffällig", heißt es ohne Nennung von Quellen. Die Wohnung des Täters werde derzeit nach Sprengstoff durchsucht. Derweil geht die Polizei nach eigenen Angaben Hinweisen nach, dass aus dem Fahrzeug zwei Personen geflüchtet sein sollen.

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+++ 18:46 Polizei bittet, Innenstadt zu meiden +++
Die Polizei bittet weiter darum, die Innenstadt Münsters zu verlassen. Zudem sollen die Rettungswege freigehalten werden. Immer wieder appellieren die Behörden an alle, keine Gerüchte zu verbreiten.

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Die Sicherheitskräfte sind mit einem Großaufgebot im Einsatz.

(Foto: dpa)

 

+++ 18:37 Seehofer: Bundesbehörden eingebunden +++

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+++ 18:21 Oberbürgermeister: Hintergründe noch unklar +++
Die Hintergründe des tödlichen Zwischenfalls in Münster sind nach Angaben von Oberbürgermeister Markus Lewe noch unklar. "Ganz Münster trauert über dieses schreckliche Ereignis. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der Getöteten. Den Verletzten wünschen wir schnelle und baldige Genesung", sagte er. Er dankte den Einsätzkräften für ihre Arbeit.

+++ 18:11 20 Verletzte, 6 davon Schwerverletzte in Münster +++
Bei dem Vorfall sind 20 Menschen verletzt worden. 6 von ihnen erlitten schwere Blessuren, wie ein Polizeisprecher sagte. Drei Menschen verloren ihr Leben. Die Einsatzkräfte haben den Tatort evakuiert. Dieser Radius müsse eventuell noch erweitert werden, sagte er weiter.

+++ 18:04 Kleinlaster-Fahrer hat sich im Fahrzeug erschossen +++
Der Fahrer des Kleintransporters hat sich nach der Fahrt in eine Menschenmenge in Münster nach ersten Ermittlungen der Polizei in dem Fahrzeug erschossen. Das sagte ein Polizeisprecher.

+++ 18:00 Nahles hofft auf schnelle Aufklärung +++
Die SPD-Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles hat sich an die Angehörigen und Opfer von Münster gewandt. "Ich bin erschüttert über die Nachrichten, die uns aus Münster erreichen", erklärte sie. "Ich hoffe, dass unsere Behörden schnell Klarheit über die Hintergründe dieses Vorfalls gewinnen können und wünsche den Einsatzleuten vor Ort viel Kraft für ihre Arbeit", sagte die designierte SPD-Vorsitzende weiter.

+++ 17:54 Innenministerium: Vier Tote in Münster +++
Das Bundesinnenministerium spricht inzwischen von vier Todesopfern beim Vorfall in Münster. Darunter sei auch der mutmaßlicher Täter, der einen Kleintransporter in eine Menschenmenge gelenkt haben soll. Zu weiteren Details konnte eine Sprecherin zunächst nichts sagen.

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+++ 17:41 Bundesregierung: Gedanken bei den Opfern +++

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+++ 17:31 Polizei geht nicht von weiteren Verdächtigen aus +++
Die Polizei geht davon aus, dass die Gefahr gebannt ist. Es werde nicht nach weiteren Verdächtigen gesucht, sagt eine Polizeisprecherin. Mehrere Verletzte schwebten in Lebensgefahr. Es sei weiter unklar, ob es sich um einen Anschlag handele. "Wir ermitteln in alle Richtungen."

+++ 17:20 Fahrer des Kleintransporters erschießt sich +++
Der Fahrer des Kleintransporters, der in eine Menschenmenge gerast ist, hat sich nach der Tat erschossen. Das bestätigt die Polizei. Bei dem Vorfall kamen den Angaben zufolge mehrere Menschen ums Leben, sechs der mehr als 30 Verletzten schweben demnach in Lebensgefahr.

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Etliche Rettungs- und Einsatzfahrzeuge sind vor Ort.

(Foto: picture alliance / -/dpa)

+++ 17:16 Laut Polizei 30 Verletzte und mehrere Tote +++
Die Polizei in Münster spricht von etwa 30 Verletzten. Zur Zahl der Toten könne er noch keine gesicherten Angaben machen, sagt ein Polizeisprecher. Die "Westfälischen Nachrichten" berichten, dass drei Menschen gestorben sind.

+++ 17:10 Bevölkerung soll Innenstadtbereich meiden +++
Die Polizei ruft die Menschen über Twitter auf, nicht ins Stadtzentrum von Münster zu kommen. "Weiterhin ist die Lage unübersichtlich", schreibt die Polizei. "Bitte meidet den Bereich der Innenstadt."

+++ 17:00 Auto fährt in Münster in Menschenmenge +++
In Münster ist ein Kleintransporter in eine Menschengruppe gefahren. Es gibt nach Polizeiangaben Tote und Verletzte. In Sicherheitskreisen hieß es, "das Szenario ist so, dass man einen Anschlag nicht ausschließen kann." Der mutmaßliche Tatverdächtige habe sich vor Ort selbst gerichtet, sagte ein Polizeisprecher.

Quelle: n-tv.de