Panorama

Bizarre Wesen, Ufos, Sex-Pannen Die unglaublichsten Videos des Jahres

2020 geht voll von Superlativen in die Geschichte ein. Im Schatten globaler Katastrophen haben Mensch und Natur nie aufgehört, Absurdes und Atemberaubendes hervorzubringen. Hier sind die verrücktesten Szenen, die wohl nur glaubt, wer sie selbst sieht.

Die sonst so wuselige Menschheit steht 2020 in weiten Teilen so still wie schon lange nicht. Und doch dreht sich unter ihren Füßen die Welt mit ungebremst beharrlicher Macht weiter. Welche Kraft in der Natur steckt, vergisst und verdrängt der Mensch nur allzu gern. Mutter Erde aber ruft sich immer wieder eindrucksvoll und unübersehbar in Erinnerung. Wie etwa im Januar, als einer der aktivsten Vulkane Mexikos mit ungeheurer Wucht ausbricht. Die Eruption reißt die Kuppe des Popocatépetl förmlich in Stücke.

Die unbeherrschbare Kraft der Natur bekommt im Sommer auch Norwegen zu spüren. Ein plötzlicher Erdrutsch reißt ein ganzes Stück Küste einfach weg. Tonnenschwere Häuser purzeln wie Spielzeug ins Meer.

Bis in die letzten Winkel dringen Erkundungs- und Abenteuerlust vor. Selbst Eisbrocken im Meer sind vor kraxelnden Enthusiasten nicht sicher - oder andersrum? Wie schnell ein Erlebnis zur Katastrophe kippen kann, erleben diese Kletterer in der Arktis, als die Gesetze der Physik ihren Übermut nicht länger tolerieren.

Feuer, Wasser, Eis - und auch das Element Luft verlangt selbst hoch entwickelter Technik alles ab. Als im Frühjahr Sturm "Sabine" über Europa hinwegfegt, müssen Piloten ihr ganzes Können beweisen. Die Böen zerren so sehr an den riesigen Maschinen, dass schon beim Zugucken Schwindel aufkommt.

Fast schon außerirdisch mutet dieses Naturschauspiel vor der Küste Australiens an: Forscher beobachten im Meer einen gigantischen, leuchtenden Organismus, der auch einem Science-Fiction-Film entstammen könnte.

Definitiv Assoziationen von Außerirdischem wecken diese Aufnahmen: In atemberaubenden Tempo flitzen unbekannte Flugobjekte über den Himmel - und versetzen Beobachter in helle Aufregung.

Dass es allerdings keine Alien-Technologie braucht, um Menschen zu überfordern, beweisen in diesem Homeoffice-Jahr eine ganze Reihe Leute, die ihre heimischen Kameras nicht im Griff haben. So etwa diese lustvolle Politikerin, die ihre Kollegen - und somit die Welt - unfreiwillig an ihrem Liebesspiel teilhaben lässt.

Ganz und gar freiwillig stellen hingegen in hübscher Regelmäßigkeit diverse Prominente öffentlich ihre Sexualität zur Schau. Beim Ausziehen immer wieder ganz vorne mit dabei: das britisch-amerikanische Model Emily Ratajkowski. So wie etwa bei diesem Auftritt, als sie tanzend am Pool demonstriert, wie nackt man sein kann, obwohl man eigentlich bekleidet ist.

Man muss auf der Bühne des Internets allerdings nicht nackt sein, um das öffentliche Interesse zu erregen. Wahlweise kann man dazu auch wild gestikulierend und lautstark in seltsamen Wörtern zu Gott beten - damit dieser den Ausgang einer Wahl beeinflussen möge. Wie wir inzwischen wissen, hatte die Weltgeschichte andere Pläne.

Die Überreste schon wesentlich älterer Weltgeschichte brechen dafür in Norddeutschland donnernd an die Oberfläche der Gegenwart. Im Wasser vor Usedom soll eine riesige Weltkriegsbombe eigentlich entschärft werden. Nach monatelanger Vorbereitung zieht dann im ungünstigsten Moment jedoch ein Unwetter auf - und zwingt die Experten zum schnellen Handeln.

So ist es zwischen Explosionen und vermeintlichen Alien-Invasionen, Entblößungen und unbeherrschbarer Technik also geschafft - das von vielen verteufelte Jahr 2020 geht zu Ende. Und doch ist bei aller Hoffnung auf ein weniger nervenaufreibendes neues Jahr eines wohl gewiss: Mensch und Natur werden nicht aufhören, mit Absurdem zu irritieren, mit Schockierendem den Atem zu rauben und mit nie zuvor Gesehenem zu begeistern.

Quelle: ntv.de, mra

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