Panorama

Gebetsruf statt Peitschenhiebe Dieb muss Muezzin werden

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(Foto: REUTERS)

In einer Moschee in Saudi-Arabien wird demnächst fünfmal pro Tag ein Dieb zum Gebet rufen. Ein Richter im Bezirk Badr im Westen des Königreichs hatte ihn vor die Wahl gestellt: Entweder lernst du einen Teil des Korans auswendig und betätigst dich einen Monat lang als Gebetsrufer oder du wirst ausgepeitscht. Da wählte der Mittvierziger die weniger schmerzhafte Strafe.

Medien in Saudi-Arabien meldeten, falls der Dieb in seinem Job als Muezzin versagen sollte, werde er trotzdem ausgepeitscht. In Saudi-Arabien urteilen die Strafgerichte auf Basis des islamischen Rechts, der Scharia.

Quelle: ntv.de, dpa

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