Panorama

Kampagne stößt an ihre Grenzen Jeder zweite Erwachsene in USA voll geimpft

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Mehr als 60 Prozent der Erwachsenen haben mindestens eine Impfdosis erhalten.

(Foto: AP)

Die USA feiern einen weiteren Erfolg im Kampf gegen das Coronavirus: Mehr als die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung ist inzwischen voll geimpft. Zudem wird eine Studie veröffentlicht, die zeigt, dass die Impfstoffe extrem wirksam sind. Doch viele US-Amerikaner glauben noch immer nicht daran.

Die USA haben bei der Impfkampagne gegen das Coronavirus einen Meilenstein erreicht: Wie das Weiße Haus und die US-Gesundheitsbehörde CDC mitteilten, sind inzwischen 50 Prozent der erwachsenen Bevölkerung vollständig gegen das Virus geimpft. Das sind mehr als 129 Millionen vollständig geimpfte Erwachsene. Unter den Senioren liegt die Impfquote noch höher: Rund 74 Prozent der Menschen ab 65 Jahren sind vollständig geimpft.

61,6 Prozent der Erwachsenen haben mindestens eine Dosis erhalten. US-Präsident Joe Biden hat das Ziel ausgerufen, diesen Anteil bis zum Nationalfeiertag am 4. Juli auf 70 Prozent anzuheben. Laut Zahlen der CDC sind von der Gesamtbevölkerung inzwischen 39,5 Prozent vollständig gegen Corona geimpft, 49,5 Prozent haben mindestens eine Dosis erhalten.

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In den USA sind derzeit die Impfstoffe von Biontech-Pfizer und Moderna im Einsatz, bei denen zwei Spritzen nötig sind, sowie das Vakzin von Johnson & Johnson, das bereits nach einer Dosis seine volle Wirkung entfaltet. Die Impfkampagne in den USA hatte zwischenzeitlich rasante Fortschritte gemacht. Inzwischen ist das Tempo bei den Impfungen zurückgegangen. Das liegt unter anderem an der hohen Zahl der Impfgegner und Impfskeptiker.

Wie wirksam die Impfungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie sind, zeigt derweil eine vor kurzem veröffentlichte CDC-Studie. Demnach wurden bei den zwischen Januar und April vollständig Geimpften in nur 0,01 Prozent der Fälle eine Infektion dokumentiert. Unter den 101 Millionen geimpften Menschen wurden ab 14 Tage nach der letzten Impfdosis 10.262 Infektionen nachgewiesen. Davon verliefen 2725 der Fälle asymptomatisch, 706 Patienten mussten im Krankenhaus behandelt werden und 132 Patienten starben. Allerdings warnt die Gesundheitsbehörde CDC, die tatsächliche Zahl der Infektionen unter Geimpften dürfte deutlich höher liegen: Da die meisten Fälle asymptomatisch oder mild verlaufen, werden die Betroffenen in der Regel nicht getestet.

Quelle: ntv.de, uzh/AFP

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