Panorama

Hinweise fanden sich auf FacebookMafia-Größe ins Netz gegangen

21.09.2012, 13:21 Uhr
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Im Internet gehen viele Menschen leichtfertig mit ihren Daten um - selbst Mafiosis passen nicht immer auf. (Foto: picture alliance / dpa)

Die italienische Polizei nutzt das soziale Internetnetzwerk Facebook zur Jagd nach Mafiosi. Manche per Haftbefehl gesuchte Mafiosi können es auch nicht lassen, immer mal wieder bei Facebook zu posten – und legen damit wichtige Spuren.

Die italienische Polizei nutzt das soziale Internetnetzwerk Facebook zur Jagd nach Mafiosi. "Für uns ist es ein wichtiges Werkzeug", sagte Mailands Ermittlerchef Alessandro Giuliano der Wochenzeitschrift "L'Espresso". "Es zeigt uns die Verbindungen zwischen Leuten. Und das Fotomaterial ist auch oft Ausgangspunkt für Ermittlungen."

Manche per Haftbefehl gesuchte Mafiosi können es dem Bericht zufolge auch nicht lassen, immer mal wieder bei Facebook zu posten. So wurde ein Mafia-Boss gefasst, nachdem auf der Facebook-Seite seiner Freundin zwei Urlaubsfotos auftauchten: Sie zeigten, dass das Paar im spanischen Marbella war.

Quelle: ntv.de, AFP