Panorama

SEK-Einsatz bei Dresden Mutmaßlicher "Supermarkt-Killer" verhaftet

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Mit diesem Foto fahndete die Polizei nach dem "Supermarkt-Killer".

Seit Monaten fahndet die Polizei nach einem Mann, der seit Anfang 2014 Dutzende Supermärkte ausgeraubt hat. Bei einem Überfall in Hannover erschießt er sogar einen jungen Mann, der sich ihm entgegenstellt. Nun meldet die Polizei einen Fahndungserfolg.

Gegen den bei Dresden gefassten mutmaßlichen Supermarkträuber ist Haftbefehl erlassen worden. Das teilten die Ermittler in Hannover mit. Der 42-Jährige wurde Donnerstagfrüh von Spezialkräften auf einem Autobahnrastplatz bei Dresden festgenommen. Dabei wurden der mutmaßliche Täter und ein Beamter leicht verletzt.

"Wir haben äußerst gesicherte Anhaltspunkte dafür, dass es sich um den mutmaßlichen Täter handelt", sagte Oberstaatsanwalt Thomas Klinge. Dem Mann werden ein tödlicher Überfall auf einen Supermarkt in Hannover und zahlreiche weitere Raubtaten zur Last gelegt. Bei seiner Vernehmung hat der 42-Jährige noch kein Geständnis abgelegt. Er soll bei einem Überfall auf einen Supermarkt in Hannover im Dezember einen 21-jährigen Kunden erschossen und einen 29-Jährigen schwer verletzt haben. Wenige Wochen später hatte die Polizei einen Verdächtigen gefasst, ihn aber wieder freigelassen.

Anhand von DNA-Spuren vom Tatort können ihm 17 weitere Überfälle auf Supermärkte in Niedersachsen, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Thüringen und Bayern zugeordnet werden. Die Beute beträgt rund 100 000 Euro. Darüber hinaus prüften Ermittler Zusammenhänge zu 26 weiteren Taten. Die Fahnder gehen davon aus, dass der Pole jeweils für die Taten aus seinem Heimatland nach Deutschland einreiste.

Quelle: ntv.de, cri/dpa

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