Panorama

Keine Nachahmer erwünscht Riesending-Höhle wird verschlossen

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Der Eingang zur Riesending-Höhle, hinter dem ein 300 Meter tiefer Schacht wartet.

(Foto: picture alliance / dpa)

Nach der spektakulären Rettung des Höhlenforschers Johann Westhauser wird der Eingang der Riesending-Höhle mit einem Stahlgitter verschlossen. Die Arbeiten sollten noch diese Woche beginnen, sagte der Sprecher der Bayerischen Staatsforsten, Philipp Bahnmüller. Bis Ende dieser oder Anfang nächster Woche sei das Gitter voraussichtlich angebracht.

Hintergrund sind Befürchtungen, Ungeübte könnten aus Neugier in die Höhle einsteigen. Direkt hinter dem Eingang befindet sich ein beinahe 300 Meter langer, senkrechter Schacht.

Westhauser ist weiter auf dem Weg der Genesung. Nach einer Operation an der Augenhöhle sollte er von der Intensivstation auf eine normale Station der Unfallklinik Murnau verlegt werden. Der Höhlenforscher hatte am Pfingstsonntag bei einem Steinschlag in 1000 Metern Tiefe ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten. In einer beispiellosen Aktion war der 52-Jährige aus Deutschlands tiefster Höhle geholt worden.

Quelle: ntv.de, bwe/dpa