Panorama

"Sphengic" ist da Schwule Pinguine sind Eltern geworden

Im Oktober kidnappen zwei schwule Pinguine ein Junges und müssen es schweren Herzens wieder abgeben. Jetzt sind Sphen und Magic aus dem "Sea Life" in Sydney aber doch noch Eltern geworden.

Sphen und Magic sind sehr verliebt und wünschen sich nichts lieber als ein eigenes Kind. Für zwei schwule Pinguine ist das aber gar nicht so einfach. Also kidnappen sie im Oktober kurzerhand das Junge einer Mutter aus ihrem Gehege - und müssen es zurück geben.

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Zum Trost überlassen ihnen die Pfleger das Ei einer anderen, überforderten Pinguin-Mutter, das sie fortan ausbrüten. "Die Eltern wechseln sich mit ihren Aufgaben täglich ab. Einer brütet das Ei aus, während der andere um das Nest patrouilliert, um Steindiebe und besonders neugierige Nachbarn abzuwehren", hieß es damals auf der Homepage von "Sea Life".

Jetzt ist das Junge geschlüpft. Laut "Sea Lilfe" wiegt es 91 Gramm und kam am Freitag um 5.46 Uhr Ortszeit auf die Welt. Sein Name ist Sphengic, also ein Mix aus den Namen seiner Eltern. Das Geschlecht des Küken kann erst in einigen Wochen bestimmt werden.

Tatsächlich ist Homosexualität unter Pinguinen keine Seltenheit, ebenso wenig wie der Kinderwunsch schwuler Pinguin-Paare. Im September gab es in Dänemark einen ganz ähnlichen Fall. Dort hatten zwei Pinguin-Männchen einem anderen Paar das Ei gestohlen, als es gerade schwimmen war. Nur mit Tricks konnten es ihnen die Pfleger wieder abnehmen.

Quelle: n-tv.de, nan