Panorama
Die Polizei in Hamburg ist mit einem großaufgebot im Einsatz.
Die Polizei in Hamburg ist mit einem großaufgebot im Einsatz.(Foto: picture alliance / dpa)
Mittwoch, 10. Oktober 2018

Großfahndung in Hamburg: Streit eskaliert - Mann angeschossen

Erst streiten mehrere Männer, dann fällt ein Schuss. Der Getroffene bleibt verletzt zurück. Die anderen fliehen. Weil Zeugen einen der Beteiligten in eine U-Bahn-Station laufen sehen, rückt ein SEK ins Tunnelsystem ein.

Bei einem Streit im Hamburger Stadtteil Wandsbek ist ein Mann angeschossen und verletzt worden. Zeugen zufolge waren zuvor mehrere Männer auf offener Straße in Streit in geraten, wie ein Polizeisprecher der "Bild"-Zeitung sagte. Dann sei es zu dem Schuss gekommen, durch den der bislang Unbekannte am Bein getroffen worden wurde. Die anderen Männer konnten fliehen. Nach ihnen wird mit einem Großaufgebot gefahndet. Im Einsatz ist dabei auch ein SEK.

Wie die Polizei weiter mitteilte, hätten Zeugen von drei Flüchtenden gesprochen. Die Männer seien bewaffnet. Auch bei dem Verletzten sei eine Waffe gefunden worden. Da einer der drei Männer auf der Flucht in eine U-Bahn-Station gelaufen sei, wurde der Verkehr dort zwischenzeitlich eingestellt. Schwer bewaffnete Beamte waren auf der Suche nach dem Mann.

Derzeit sind die Hintergründe der Tat noch unklar. Auch zur Identität des Verletzten sowie der anderen Männer machte die Polizei bislang keine Angaben. Der Verletzte sei die ganze Zeit ansprechbar gewesen und inzwischen in einem Krankenhaus.

Quelle: n-tv.de