Politik

Liveticker zur K-Frage +++ 15:34 Keine Kritik aus der Fraktion +++

Teilnehmerkreise der Unionsfraktionssitzung melden keine kritischen Wortmeldungen zu Armin Laschet, dem designierten Kanzlerkandidaten von CDU und CSU. Lediglich der baden-württembergische Abgeordnete Gunther Krichbaum rudere zurück wegen seiner Unterschriftenaktion aus der vergangenen Woche. Krichbaum hatte eine Liste Abgeordneter organisiert, um die Frage der Kanzlerkandidatur notfalls in der Fraktion zu klären. Er hatte allerdings auch erklärt, das sei nur "der Plan B, falls die beiden Vorsitzenden keine Entscheidung finden können". Die war ja nun doch gefunden worden.

+++ 15:10 Fraktionssitzung bislang friedlich +++
Die Fraktionssitzung der Union läuft bislang harmonisch ab. In der Vorwoche hatten sich dort Markus Söder und Armin Laschet präsentiert, die meisten Wortmeldungen der Abgeordneten hatten eine Kanzlerkandidatur Söders unterstützt. Für die Fraktionsmitglieder sind Umfragewerte ziemlich entscheidend, denn jeder Prozentpunkt, den die Union bei der nächsten Wahl verlieren könnte, kostet ein paar Mandate, sprich: kostet ein paar Abgeordnete ihren Job. Daher gab es im Vorfeld der regulären Sitzung heute Vermutungen, es könnte sich Widerstand gegen die Entscheidung des Parteivorstands für Armin Laschet formieren. Es gebe schon Unmut, aber keine Anzeichen für einen offenen Ausbruch, heißt es aus Teilnehmerkreisen. Auch von CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt habe es einen Glückwunsch und Rückendeckung für Laschet gegeben.

+++ 14:44 Laschet sieht Söder in zentraler Rolle +++
Der designierte Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet hat der Schwesterpartei CSU eine enge Abstimmung im Bundestagswahlkampf angeboten. Nach der Klärung der Kandidatenfrage sei es "wichtig, dass CDU und CSU als Team in die Wahl gehen", sagte Laschet. Dabei wolle er auch CSU-Chef Markus Söder einbinden, mit dem er sich einen tagelangen Machtkampf um die Kanzlerkandidatur geliefert hatte: "Markus Söder wird eine zentrale Rolle dabei spielen für die Zukunft der Bundesrepublik Deutschland."

+++ 14:26 Laschet: "Ich will den Dialog" +++
"Ich weiß auch, dass sich mancher eine andere Entscheidung gewünscht hätte", sagte CDU-Parteichef Armin Laschet eben in Berlin vor der Presse. In der Schaltkonferenz des Bundesvorstands seien alle Positionen gehört und ausgetauscht worden. "Ich will den Dialog", sagte Lachet. "Was wir in der Pandemie gelernt haben, sind die neuen Formate." Die fehlende Unterstützung der Bundeskanzlerin Angela Merkel wollte der designierte Kanzlerkandidat nicht negativ sehen. "Die Bundeskanzlerin hat immer deutlich gemacht, dass sie neutral bleiben will", so Laschet. Mit dem Ende der Amtszeit von Merkel beginne eine neue Zeit, es werde kein "Weiter so" geben.

+++ 14:14 Laschet: CSU hat Entscheidung ermöglicht +++
Seit heute Mittag steht es tatsächlich fest: CDU-Parteichef Armin Laschet wird die Union auch als Kanzlerkandidat in den Wahlkampf für die Bundestagswahl im September führen. Ausdrücklich dankte der CSU-Chef Markus Söder für seine Unterstützung. Die CDU sei "der CSU dankbar für den guten, fairen Umgang in einer sehr weitreichenden Entscheidung, auch in einer sehr persönlichen Entscheidung". Die CSU habe durch ihre Entscheidung vom gestrigen Tag "die Entscheidung der CDU ermöglicht".

+++ 13:58 Jetzt live: Laschet zur Kanzlerkandidatur +++
Jetzt live bei ntv und ntv.de: Armin Laschet hält seine erste Rede als Kanzlerkandidat der Union:

+++ 13:48 FDP: Laschet besitzt "Kanzlerqualitäten" +++
FDP-Generalsekretär Volker Wissing hat die Union aufgerufen, sich nach der Kür ihres Kanzlerkandidaten einer Versachlichung der Corona-Debatte zuzuwenden. "Armin Laschet hat sich durchgesetzt und gezeigt, dass er Kanzlerqualitäten besitzt. Wer so viel aushält und so ein Stehvermögen beweist, dem kann nun auch die eigene Partei nicht mehr das Kanzlerpotenzial absprechen", teilte Wissing heute mit. Nachdem die Union ihre Personalfragen geklärt habe, könne der Wettbewerb um Ideen und Konzepte beginnen. "Herr Laschet mag sich als Kanzlerkandidat gegen Markus Söder durchgesetzt haben, in welche Richtung er die Union zu führen gedenkt, ist noch unklar. Fest steht, ein einfaches Weiter-so und eine nahtlose Fortsetzung der Merkel-Politik können mit Blick auf die Herausforderungen, vor denen unser Land steht, keine Option sein", so Wissing.

+++ 13:34 CDU-Basis zwischen froh und "fassungslos" +++
Armin Laschet ist der Kanzlerkandidat der Union für die Bundestagswahl. Vom Brandenburger Fraktionschef Jan Redmann gibt es Glückwünsche. Aber bei etlichen Parteimitgliedern ist die Enttäuschung groß, sie hätten lieber Markus Söder in dieser Rolle gesehen.

Im Landesvorstand von Niedersachsen sei man geknickt, aber die Unterstützung für Laschet sei nun alternativlos, heißt es aus dortigen CDU-Kreisen. Es stünde zu viel auf dem Spiel. In Rheinland-Pfalz scheint man eher noch auf Krawall gebürstet. Seit dem CDU-Parteitag habe Laschet nichts geschafft. Julia Klöckner, Chefin des dortigen CDU-Landesverbands, habe eine Zusammenkunft verhindern wollen, "damit wir uns nicht noch positionieren können", sagt ein Parteimitglied. Jetzt herrsche "Totenstille".

+++ 13:14 Laschet tritt um 14 Uhr vor die Presse +++
Die CDU bestätigt: Um 14 Uhr tritt der Kanzlerkandidat von CDU und CSU, Armin Laschet vor die Presse, begleitet von CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak.

+++ 12:49 Gratulationen an Armin Laschet +++
So, jetze aber. Nachdem das politische Berlin mit eigenen Ohren gehört hat, dass Markus Söder den Rückzug antritt, purzeln die Glückwünsche an Armin Laschet im Netz.

Neben Olaf Scholz gratulieren auch Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter und die frischgekürte Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock. "Ich gratuliere @ArminLaschet zur Kanzlerkandidatur. Ich setze auf einen fairen Wahlkampf um die Führung dieses Landes. Und darum, wer die nötigen Veränderungen energisch vorantreibt, damit wir die Herausforderungen meistern", schreibt sie auf Twitter.

+++ 12:30 Linke: Souveräne Kandidatenkür sieht anders aus +++
Die Linke hat die Entscheidung zur Kanzlerkandidatur in der Union heftig kritisiert. "Nach Wochen unermüdlicher Grabenkriege" hätten die "CDU-Altvorderen" Armin Laschet durchgedrückt, sagte Co-Parteichefin Susanne Hennig-Wellsow. "Ich will gar nicht wissen, womit die CDU hinter verschlossenen Türen Markus Söder zum Rückzug gezwungen hat, aber eine souveräne Kandidatenkür sieht anders aus." Laschet sei "der maximale Krampf-Kandidat einer krisengeschüttelten und von Korruption gebeutelten Union".

+++ 12:27 Söder: "Wir wollen keine Spaltung" +++
"Wir wollen keine Spaltung", sagt CSU-Chef Markus Söder mit Blick auf die Entscheidung des CDU-Vorstands für Armin Laschet. Er habe Laschet gesagt, "dass wir das als CSU akzeptieren. Ich hab ihm auch die volle Unterstützung angeboten als CSU in diesem, wie ich glaube, außerordentlich schwierigen Wahlkampf, den es geben wird". Während Söder kein weiteres Wort zu Laschets Eignung oder zu den Gründen für seinen Erfolg fallen ließ, betonte er noch einmal, wie "unglaublich viel Zuspruch" die CSU für ihr Angebot bekommen habe. Er bedanke sich "bei vielen, vielen Orts- und Kreisverbänden der CDU besonders. Ich bedanke mich sehr bei Arbeitsgemeinschaften, grad bei den jungen, bei den modernen, bei denen, die auf Zukunft aus waren, für ihre wirklich überragende Unterstützung". Er bedanke sich auch bei "nahezu allen Ministerpräsidenten, die gerade in den letzten Tagen auch nochmal Unterstützung gezeigt haben, und ganz besonders bei unglaublich vielen Bürgerinnen und Bürgern unseres Landes".

+++ 12:08 Blume: Söder war Kandidat der Herzen +++
"Markus Söder war erkennbar der Kandidat der Herzen", sagte CSU-Generalsekretär Markus Blume in München. Zuvor hatte Markus Söder erklärt, Armin Laschet sei Kanzlerkandidat der Union. "Ich habe Armin Laschet angerufen und hab ihm auch gratuliert", sagte Söder. "Wir werden ihn ohne Groll mit voller Kraft unterstützen."

+++ 12:04 Söder: "Die Würfel sind gefallen" +++
"Die Würfel sind gefallen", sagt CSU-Chef Markus Söder. Damit akzeptiert er die nächtliche Entscheidung des Parteivorstands der CDU für eine Kanzlerkandidatur von Armin Laschet. Das hat er soeben in seinem Statement in München erklärt. Es gebe Verantwortung für das Land, "aber es gibt auch Verantwortung für die Union. Nur eine geschlossene Union kann erfolgreich sein".

+++ 11:38 Merz gratuliert Laschet +++
Für den CDU-Parteichef Armin Laschet gibt es am Vormittag schon erste Glückwünsche. Die SPD mag sich zwar noch nicht äußern, aber dafür Friedrich Merz - das ist ja fast so gut wie die Konkurrenzpartei. Merz war Laschet im Winter im Rennen um den Parteivorsitz unterlegen, hatte dann in der vergangenen Woche in der Konfrontation mit Söder aber Partei für ihn ergriffen und Söder samt Anhängerschaft vor der Zerstörungskraft ihres Handelns gewarnt.

+++ 11:15 Weitere Quellen bestätigen Söders Rückzug +++
Aus CSU-Kreisen mehren sich die Anzeichen, dass Markus Söder um 12 Uhr erklären wird, dass er die Entscheidung des CDU-Bundesvorstands für Armin Laschet als Kanzlerkandidaten akzeptieren wird. Weitere Quellen bestätigen RTL und ntv, dass Söder sein Angebot zurückziehen will.

+++ 10:49 Söder wird Vorstandsvotum wohl akzeptieren +++
CSU-Chef Markus Söder wird das CDU-Vorstandsvotum für ihren Vorsitzenden Armin Laschet als Kanzlerkandidaten wohl akzeptieren, meldet die dpa und beruft sich auf Parteikreise. Am Mittag will sich Söder öffentlich dazu äußern: Die CSU hat für 12.00 Uhr zu einem Pressestatement in die Parteizentrale in München eingeladen.

+++ 10:45 Wie wird die Fraktion reagieren? +++
Der Fraktionsvorstand tagte heute Morgen geräuschlos, aber das ist von der Sitzung der Unionsfraktion am Nachmittag nicht unbedingt zu erwarten. In der Vorwoche hatten sich dort Markus Söder und Armin Laschet präsentiert, die meisten Wortmeldungen der Abgeordneten hatten eine Kanzlerkandidatur Söders unterstützt. Für die Fraktionsmitglieder sind Umfragewerte ziemlich entscheidend, denn jeder Prozentpunkt, den die Union bei der nächsten Wahl verlieren könnte, kostet ein paar Mandate, sprich: kostet ein paar Abgeordnete ihren Job. Aus der Fraktion hört man derzeit widersprüchliches: Einige sagen, wenn Söder Laschet heute Mittag bestätige, sei "der Drops gelutscht". Aber es gibt auch solche, die die Basis nach der Entscheidung gestern sehr verärgert sehen und mit Widerspruch rechnen.

+++ 10:34 Fraktionsvorstand sieht "deutliche Entscheidung" +++
Heute morgen tagte der Fraktionsvorstand von CDU und CSU. Laut Teilnehmern sei dort von einer "deutlichen Entscheidung" des gestrigen Abends die Rede gewesen. Die Sitzung soll "geräuschlos" abgelaufen sein, das Ergebnis werde akzeptiert.

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Ist sein Platz nun also doch in Bayern? CSU-Chef Markus Söder am Morgen in München.

(Foto: picture alliance/dpa/dpa-Pool)

+++ 10:11 Söders Statement vorgezogen auf 12 Uhr +++

Das Statement von CSU-Chef Markus Söder zum Ergebnis der Entscheidung pro Armin Laschet im CDU-Bundesvorstand heute Nacht wird vorgezogen auf 12 Uhr.

+++ 09:42 Beckstein: Beide haben sich verkalkuliert +++
Nach Informationen der "Bild"-Zeitung will Söder das Ergebnis der CDU-Vorstandssitzung akzeptieren. Der ehemalige bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein sagt unterdessen, Laschet und Söder hätten sich im jeweils anderen getäuscht. "Offensichtlich hat Laschet die Entschlossenheit und die Standfestigkeit Söders unterschätzt. Denn sonst hätte man das Verfahren anders gestaltet", so der CSU-Politiker im Deutschlandfunk. Dagegen habe die CSU angenommen, "dass Laschet angesichts der Umfragewerte und angesichts der Äußerungen aus der Basis aus der CDU auch aufhört".

Beckstein fordert eine rasche Entscheidung der K-Frage und Geschlossenheit in der Union. "Es ist jetzt notwendig, dass dann, wenn die Entscheidung endgültig feststeht in den nächsten Tagen, dass sich dann alle geschlossen hinter den Kandidaten stellen, der mit hoher Wahrscheinlichkeit Laschet heißt."

+++ 09:35 Kellner im "Frühstart": Union hat sich "ziemlich zerlegt" +++
Grünen-Bundesgeschäftsführer Michael Kellner sieht im Machtkampf der Union keinen Gewinner. "Aus diesem Zweikampf geht niemand als Sieger hervor. Die Union hat sich da ziemlich zerlegt", sagt Kellner im "Frühstart" von ntv. Wer nun Kanzlerkandidat werde, sei noch unklar. "Die Union hat in den letzten Tagen so viele Pirouetten gedreht, dass ich es einfach nicht weiß."

Mit Blick auf die Bundestagswahl, richtet Kellner eine Kampfansage an die CDU/CSU: "Wir fordern die Union heraus. Wir versuchen das Unwahrscheinliche möglich zu machen und die Union zu schlagen." Zu möglichen Koalitionen sagt er: "Die größte Schnittmenge haben wir eindeutig mit der SPD. Wenn Sie mich fragen würden, was meine Lieblingsoption wäre, dann würde ich sagen Grün-Rot." Dass die grüne Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock ohne Regierungserfahrung ins Rennen geht, hält Kellner für kein Problem. "Wenn wir uns anschauen, wie die aktuelle Regierung regiert, zeigt das auch, dass Regierungserfahrung nicht alles ist."

+++ 09:22 CSU-Politiker findet CDU-Beschluss "gegen eigene Basis sehr bemerkenswert" +++
Bayerns Finanzminister Albert Füracker sieht in der CDU-Abstimmung für Laschet ein Votum gegen die eigene CDU-Parteibasis. "Der CDU-Vorstand hat das jetzt so beschlossen", sagt der CSU-Politiker. Er wundere sich dennoch sehr, dass man die eindeutige Pro-Söder-Stimmung an der CDU-Basis völlig ignoriert habe. "Fünf Monate vor der Bundestagswahl einen Beschluss gegen die eigene Basis zu fassen, ist schon sehr bemerkenswert." Söder wäre bereit gewesen, mit der Kanzlerkandidatur die Verantwortung zu übernehmen. "Wenn dieses Angebot nun zurückgewiesen wird, liegt die Verantwortung bei der CDU."

Ob die sechsstündige CDU-Sitzung, mit mitternächtlicher Abstimmung, dem Ziel gedient habe, die in der Kanzlerkandidaten-Frage so zerstrittene CDU zu einen, überlasse er der Einschätzung Laschets und der CDU, so Füracker. "Die Rückmeldungen, die ich bekommen habe, deuten nicht darauf hin, dass der CDU-Vorstand mit diesem Vorgehen einen Beitrag zu neuer Geschlossenheit geleistet hat."

+++ 08:50 Söder gibt um 13 Uhr ein Statement ab +++
Die Hängepartie bei CDU und CSU hält noch ein bisschen an, voraussichtlich mindestens bis 13 Uhr. Dann will Söder im bayerischen Landtag am Rande einer CSU-Fraktionssitzung ein Statement abgeben.

+++ 08:44 Politologe sieht "große Hypothek für Laschet" +++
Der Politologe Albrecht von Lucke nennt die nächtliche Sitzung des CDU-Bundesvorstandes "eine klare Zäsur in der deutschen Parteiengeschichte". Es habe vehemente Misstrauens- und Missfallensbekundungen in der CDU-Spitze gegeben, sagt von Lucke am Morgen bei ntv. Er zitiert den saarländischen Ministerpräsidenten Tobias Hans, der gesagt habe: "Mir ist ein Kanzler von der CSU lieber als von den Grünen." Das bedeute, dass selbst Spitzenpolitiker der CDU kein Vertrauen zu Laschet als Kanzlerkandidat habe. Ein Drittel des CDU-Vorstands - einem Gremium, das normalerweise loyal hinter dem Parteivorsitzenden stehe - habe entweder nein gesagt oder sich enthalten. Dass Söder sich noch einmal gegen das Votum des CDU-Vorstands stellt, glaubt von Lucke zwar nicht. Doch der Unmut an der Basis halte an, "und das bleibt die ganz große Hypothek für die CDU/CSU in diesem Wahlkampf und darunter wird Armin Laschet noch schwer zu leiden haben".

+++ 08:20 SPD findet es "zu früh zum Gratulieren" +++
Die SPD hofft nach dem mehrheitlichen Votum des CDU-Bundesvorstandes für Laschet als Kanzlerkandidat der Union auf ein Ende des Unionsstreits zur K-Frage. "Es wäre zu wünschen, dass die CDU-Führung den unsäglichen Hahnenkampf heute Nacht beigelegt hat und beide Parteien - CDU und CSU - sich in dieser schweren Zeit für so viele Menschen im Land endlich wieder auf die Sachpolitik konzentrieren", sagt SPD-Chef Norbert Walter-Borjans der Deutschen Presse-Agentur. Er zweifelt jedoch daran, dass die CSU-Spitze einlenkt. "Als einer, der nicht nur Markus Söders Verhalten der letzten Tage gesehen hat, sondern dessen Meinung über Armin Laschet aus jahrelangem eigenem Erleben kennt, bin ich allerdings nicht sehr optimistisch, was vom angekündigten Treueschwur des Partei'freundes' aus Bayern zu halten ist", so der SPD-Vorsitzende. "Als politischer Wettbewerber und Nordrhein-Westfale kann ich Armin Laschet zum Abstimmungsergebnis beglückwünschen - zum Gratulieren ist es zu früh."

+++ 07:50 Fraktionsvize Frei erwartet heute Entscheidung +++
Thorsten Frei, der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, rechnet für heute mit einer Entscheidung in der K-Frage. "Es ist jedenfalls eine glasklare Aussage", sagte der CDU-Politiker über das nächtliche Votum des CDU-Vorstands, "deswegen erwarte ich schon, dass es heute auch dazu kommt, dass zwischen den beiden Parteien diese Frage geklärt wird, und zwar einvernehmlich geklärt wird, wie es auch verabredet ist", sagt Frei im Deutschlandfunk.

+++ 06:50 Noch keine Reaktion von Söder +++
Von Markus Söder gibt es keine neuen Nachrichten. Letzter Stand auf seinem Twitter-Account ist der Eintrag von gestern, in dem er schreibt, er werde die Entscheidung der CDU akzeptieren. Das allerdings hat er schon am Sonntag vor einer Woche erklärt und es anders gemeint, als es verstanden worden war.

+++ 06:15 Wie reagiert die CSU, wie die CDU-Basis? +++
Guten Morgen! Nach der denkwürdigen Nachtsitzung des CDU-Bundesvorstands gibt es noch keine Reaktion aus der CSU. Unklar ist auch, wie die CDU-Basis reagieren wird. Einige Landesverbände und zahlreiche CDU-Bundestagsabgeordnete hatten berichtet, dass es bei ihnen eine Mehrheit für Söder und gegen Laschet gebe. Aus Teilnehmerkreisen hieß es in der Nacht, Laschet habe Söder telefonisch nicht mehr erreicht. "Aber das Ergebnis wird er mitbekommen haben."

Die CDU hat nachts unterdessen getwittert:

+++ 00:40 Laschet: Rufe jetzt Markus Söder an +++
Der CDU-Vorstand hat sich mit einer Mehrheit von mehr als drei Vierteln der Stimmen hinter seinen Parteichef Armin Laschet gestellt. Er soll laut Mehrheitsvotum des Gremiums Kanzlerkandidat der Union werden. "Ich rufe jetzt Markus Söder an", soll Laschet nach Auszählung des Ergebnisses der geheimen Wahl gesagt haben, so berichtet es die "Welt". Der CDU-Vorsitzende habe der großen Runde abschließend für offene und auch kritische Worte gedankt. Er nehme sich nichts zu Herzen. "Mit aller Kraft werde ich mich jetzt für diese CDU einsetzen. Gute Nacht!"

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Er rufe jetzt Markus Söder an, sagte Armin Laschet nachdem das Ergebnis der Abstimmung feststand.

(Foto: picture alliance/dpa)

+++ 00:32 CDU-Vorstand deutlich für Laschet +++
Der CDU-Bundesvorstand hat sich nach mehr als sechsstündiger offener Videodebatte deutlich für Armin Laschet als Kanzlerkandidaten der Union ausgesprochen. Das Ergebnis der geheimen Abstimmung: 46 Personen waren stimmberechtigt. Es entfielen auf Armin Laschet 31 Stimmen, auf Markus Söder 9 Stimmen, 6 Mitglieder des Vorstands enthielten sich. Im Ergebnis macht das 77,5 Prozent Zustimmung für Armin Laschet. Auf Markus Söder entfielen 22,5 Prozent der Stimmen. Wenn man die Enthaltungen mitzählt, entfallen auf Laschet 67 Prozent.

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+++ 00:05 Schäuble: "Es geht alles schief" +++
Panik beim Präsidenten: Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble soll laut Informationen der Zeitung "Die Welt" gegen Ende der Aussprache genervt gewesen sein. Unter anderem war zunächst unklar, wer von den Teilnehmern der Videokonferenz überhaupt stimmberechtigt sei. Auch waren die technischen Modalitäten der Abstimmung noch nicht ganz geklärt, die Technik war offenbar nicht auf eine geheime Abstimmung vorbereitet. Zwischenzeitlich stand im Raum, dass die Abstimmung erst im Laufe des Dienstags stattfinden könnte. Schäuble soll zweimal gerufen haben: "Es geht alles schief!" Bis 00:10 Uhr wurde die Sitzung unterbrochen. Eine technische Lösung für die geheime digitale Abstimmung ist schließlich gefunden. Auch die Opposition ist noch wach:

+++ 00:00 Abgestimmt wird geheim +++
Eine erste Entscheidung hat der CDU-Bundesvorstand in seiner Videoschalte zur K-Frage nun getroffen: Die Mitglieder wollen geheim darüber abstimmen, ob sie Markus Söder, den CSU-Parteichef oder ihren eigenen Vorsitzenden Armin Laschet unterstützen.

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So jetze mal....

(Foto: picture alliance/dpa)

+++ 23:53 Wer ist überhaupt stimmberechtigt? +++
Alle CDU-Vorstandsmitglieder, die sich in der außerordentlichen Videoschalte zur Lösung der K-Frage zu Wort melden wollten, haben das getan. Doch dringt derzeit dennoch kein Abstimmungsergebnis nach draußen. Nach Informationen aus Teilnehmerkreisen muss zunächst sichergestellt werden, dass nur stimmberechtigte Personen auch ein Votum abgeben. Man wolle sich da streng an die Geschäftsordnung halten.

+++ 23:36 Schäuble drängt auf Entscheidung +++
Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat als einer der letzten Redner in der Videoschalte des Bundesvorstands erneut Armin Laschet unterstützt. An seinem Standpunkt habe sich nichts geändert, sagte Schäuble demnach, die vergangene Woche habe nicht genützt, sondern geschadet. Dies habe daran gelegen, dass die CDU in der vergangenen Woche angenommen habe, die CSU werde sich an ihre Zusage halten. Schäuble riet dringend dazu, noch in der laufenden Sitzung zu entscheiden. Noch sind die Vorstandsmitglieder laut Teilnehmerkreisen jedoch dabei, die Modalitäten der möglichen Abstimmungen zu klären. Unter anderem könnte es sein, dass über die K-Frage geheim abgestimmt wird.

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Showdown im Konrad-Adenauer-Haus in diesen Minuten, jedoch hinter verschlossenen Türen. Doch das Rednerpult steht bereit.

(Foto: picture alliance/dpa)

+++ 23:17 Noch vier Statements bis zur Entscheidung +++
Der Countdown in der Videoschalte des CDU-Bundesvorstands läuft, und in München wird man ihn wohl mitzählen: Noch vier Wortmeldungen sind auf der Liste, dann konnten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich gemeldet hatten, an der von Parteichef Armin Laschet ausdrücklich gewünschten "offenen Aussprache" teilnehmen. Als letztes redet Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier, anschließend soll geklärt werden, ob und wie abgestimmt wird.

+++ 22:56 Hans: Lieber CSU-Kanzler als Grüne +++
Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans sieht die Lage der Dinge pragmatisch: "Lieber einen Kanzler der CSU als der Grünen", hat der Landeschef in der Vorstandssitzung gesagt, das bestätigten Teilnehmerkreise. Inzwischen liegt die Zahl der Wortmeldungen, die noch ausstehen, wohl im einstelligen Bereich. Das heißt, demnächst könnte es zu einer Abstimmung kommen, die CDU-Parteichef Laschet in der Videoschalte auf jeden Fall noch erreichen will. Ebenso offen wie Hans hatte sich zuvor unter anderem auch schon Wirtschaftsminister Peter Altmaier für Söder als Kanzlerkandidaten ausgesprochen. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer lässt nach Teilnehmerangaben offen, ob er Laschet oder Söder vorziehen würde. Wie viele Laschet-Unterstützer dringt er aber auf eine Entscheidung des Vorstands.

+++ 22:34 Laschet will Basis nicht entscheiden lassen +++
CDU-Chef Armin Laschet will angesichts der Vorbehalte in Teilen der Partei gegen ihn als Kanzlerkandidaten auf die Basis zugehen. In der Schalte kündigte er nach AFP-Informationen nun an, bald das Gespräch mit der Basis suchen zu wollen. Eine Entscheidung über die Kanzlerkandidatur wolle er aber weiterhin noch am heutigen Abend im Vorstand fällen lassen und nicht etwa von einer Kreisvorsitzendenkonferenz, heißt es aus Laschets Umfeld.

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Reporterinnen und Reporter warten vor dem Konrad-Adenauer-Haus auf eine Entscheidung des CDU-Vorstands.

(Foto: picture alliance/dpa)

+++ 21:51 NRW-Politikerin Güler: "Unsere Kandidaten waren nie Umfragenkönige" +++
Die NRW-Integrations-Staatssekretärin Serap Güler fordert eine heutige Entscheidung im Bundesvorstand und nicht etwa in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Sie sage "klar Ja" zu Laschet und wandte sich an dessen Gegner: "Wenn Helmut Kohl noch lebte, würde er ein paar Worte zu Umfragen sagen. Unsere Kandidaten waren nie Umfragenkönige."

+++ 21:12 Strobl: Laschet ist kein Spalter +++
Thomas Strobl, stellv. Bundesvorsitzender der CDU, hat sich für Armin Laschet ausgesprochen. "Der Landesvorstand der CDU Baden-Württemberg unterstützt den CDU-Chef. Armin Laschet soll Bundeskanzler werden", sagte Strobl in der digitalen Konferenz des Parteivorstands. Laschet sei kein Spalter, er sei jemand der die Menschen zusammenführe und unterschiedliche politische Meinungen integriere. Marco Wanderwitz, der Ostbeauftragte der Bundesregierung, spricht für Sachsen, der Landesverband und auch die Landtagsfraktion seien für Markus Söder. Von der Aussprache in der Unionsfraktion im Bundestag sei er beeindruckt gewesen.

+++ 20:48 Mohring: "Wir sind alle Basis" +++
Mike Mohring, CDU-Vorstandsmitglied aus Thüringen, spricht sich auch in der Videoschalte klar für Armin Laschet aus. “Wir müssen dem Parteichef die volle Rückendeckung geben”, sagte Mohring. Es sei vollkommen richtig, dass der Parteivorsitzende nach der Kanzlerkandidatur greife. “Ich traue es Armin Laschet zu, und wir brauchen eine klare Entscheidung heute.” Jeder der Teilnehmer des Bundesvorstands sei auch die Basis. “Wir sind alle Basis und wir haben auch Verantwortung”, sagte Mohring.

+++ 20:22 Für Laschet könnte es knapp werden +++
Der CDU-Bundesvorstand kommt Armin Laschet insoweit entgegen, dass er nach ntv-Informationen aller Voraussicht nach noch am Abend über die K-Frage abstimmen wird. Fraglich ist allerdings, ob für den CDU-Parteichef mit dem Ergebnis die Kuh vom Eis ist: Teilnehmerkreise erwarten ein knappes Resultat. Würde er damit die Legitimation erreichen, die von vielen Seiten gefordert wird? Der Osten ist weniger klar für Söder aufgestellt, als es die Einlassungen Reiner Haseloffs zunächst vermuten ließen. Anders als Sachsen-Anhalts Ministerpräsident sprach sich der Brandenburger Fraktionschef Jan Redmann für Armin Laschet als Kanzlerkandidaten aus. In seinem Landesverband gebe es kein klares Votum für Söder. Auch auf Mecklenburg-Vorpommern wurde in der Debatte verwiesen, wo das Votum demnach klar Richtung Laschet geht. Die Sitzung könne bis Mitternacht dauern, heißt es.

+++ 20:04 Laschet will Entscheidung noch heute +++
CDU-Chef Armin Laschet will noch heute eine Entscheidung des Bundesvorstands seiner Partei über die Frage der Kanzlerkandidatur herbeiführen, heißt es aus Teilnehmerkreisen der Videoschalte. In der Sitzung sind in den vergangenen zwei Stunden Forderungen nach einer Verschiebung der Entscheidung laut geworden. Einige Mitlieder wollen sie in die Bundestagsfraktion und an die Kreisvorsitzenden weiterreichen. Auch Norbert Röttgen will die Basis miteinbeziehen und ist gegen eine Entscheidung im Vorstand. Das wäre ganz und gar nicht in Laschets Sinne und würde für ihn ein großes Risiko bergen. Der Parteichef habe entgegnet: "Wir sollten heute entscheiden, wie wir es uns am Anfang vorgenommen haben."

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Da ahnten sie noch nichts: Die Chefinnen und Chefs der Bundesländer im Jahr 2019 auf Einladung von Markus Söder auf der Zugspitze.

(Foto: imago images/Sven Simon)

+++ 19:38 Haseloff: keine Entscheidung "durchknallen" +++
Nun bläst Armin Laschet der Wind noch stärker entgegen. Reiner Haseloff, der Ministerpräsident Sachsen-Anhalts hat nach Informationen der Bild-Zeitung erklärt, die CDU-Verbände im Osten Deutschlands hätten sich abgestimmt. Es gebe eine "klare Präferenz" für Markus Söder. In Sachsen-Anhalt sei das Votum ganz klar. "Wenn wir heute eine Entscheidung treffen, wird die Basis vollständig ignoriert." Dann sei kein Wahlkampf mehr möglich bis Juni, wenn in seinem Bundesland die Landtagswahlen anstehen. "Heute Abend kann man keine Entscheidung durchknallen gegen die gesamte deutsche CDU/CSU-Basis". Diese Position vertraten in der Schalte auch Julia Klöckner und Norbert Röttgen.

+++ 19:19 Vorstand debattiert kontrovers +++
Wer zur "offenen Debatte" anregt, muss dann auch einstecken könnnen. CDU-Chef Armin Laschet hatte seine Parteifreundinnen und -freunde zu Beginng der Schalte mit Vorstand und Präsidium dazu aufgefordert, offen ihre Meinung zu sagen. Nun ergibt sich ein kontroverses Stimmungsbild. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer spricht sich klar für Laschet aus. Als Parteichef sei er der richtige Kandidat. Die Menschen würden erwarten, dass sich die CDU nun entscheide. Der Vorstand solle seine Verantwortung wahrnehmen. Weniger eindeutig ist die Lage für Julia Klöckner, stellvertretende Parteivorsitzende. Sie beschreibt ein eindeutiges Meinungsbild zugunsten Söders bei einer Landesvorstandssitzung in Rheinland-Pfalz, die sie noch für den Nachmittag einberufen hatte. Die CDU-Mitglieder hätten sich für Söder als Kanzlerkandidaten, aber für Laschet klar als Parteivorsitzenden ausgesprochen. Daniel Günther, der Ministerpräsident Schleswig-Holsteins, drängt auf eine Entscheidung. "Der Parteivorsitzende ist ein hervorragender Kanzlerkandidat für uns", sagte er in der Schalte. Der Vorstand habe sich vergangene Woche aus guten Gründen für Armin Laschet ausgesprochen. Das müsse gelten.

+++ 18:44 Laschet im Vorstand für "offene Debatte" +++
Vor dem Bundesvorstand der CDU hält Armin Laschet an dem Anspruch, die Partei als Kanzlerkandidat in den Wahlkampf zu führen, fest. Das hat er soeben in der gemeinsamen Videoschalte von Parteivorstand und Präsidium laut Teilnehmerkreisen bestätigt. Der Parteivorsitzende hatte zu Beginn der Sitzung die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einer offenen Diskussion darüber aufgerufen, wer Kanzlerkandidat der Union werden solle. Er regte an, nicht nur die gewählten Vorstandsmitglieder, sondern auch die beratenden Mitglieder sollten sich zu Wort melden, hieß es aus Teilnehmerkreisen. "Ich ermutige Euch zu einer offenen Debatte", sagte Laschet. Die Gespräche mit Markus Söder seien sehr gut gewesen und der CSU-Vorsitzende habe heute klar gemacht, dass er das Votum des CDU-Bundesvorstands akzeptieren werde. "Das ist ein sehr wichtiges Signal", sagte Laschet. Laschet betonte, dass der Bundesvorstand das Gremium sei, das die Stimmung an der Basis aufnimmt. Viele Mitglieder hätten ihm in den letzten Tagen gesagt: "Du musst stehen" und ihn unterstützt. Jetzt können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Meinung sagen.

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CDU-Chef Armin Laschet nimmt vom Konrad-Adenauer-Haus aus an der Schalte des Parteivorstands teil.

(Foto: picture alliance/dpa)

+++ 18:07 CDU-Vorstand tagt inzwischen +++
Bringt diese Videoschalte die Entscheidung? Die gemeinsame Sitzung des CDU-Bundesvorstands und des Parteipräsidiums hat gerade begonnen, so heißt es aus Teilnehmerkreisen gegenüber ntv. In der Schalte, zu der CDU-Chef Armin Laschet kurzfristig eingeladen hatte, wollen die Gremien beraten, wie die Partei im Machtpoker um die Kanzlerkandidatur zwischen Laschet und seinem bayerischen Kontrahenten Markus Söder weiter vorgeht. Ob es allerdings heute auch zu einer Abstimmung des Vorstands kommt, werde der Verlauf der Sitzung zeigen, so heißt es am Abend.

+++ 17:34 Laschet drückt aufs Tempo +++
Armin Laschet will mit der K-Frage zum Ende kommen. Er glaube, dass "alle den Willen haben, es so schnell wie möglich zu entscheiden, so einvernehmlich wie möglich zu entscheiden", sagte der CDU-Chef kurz vor der Schalte des Bundesvorstands beim digital abgehaltenen 22. Deutschen Bankentag. "Und da sind wir mitten drinnen", ergänzte er. Die CDU habe Söders Ankündigung gehört, dass er die Entscheidung des Parteivorstands respektieren werde, sagte Laschet. "Das würde ich gerne abwarten, wie das ausgeht." Söder hatte zuvor die Entscheidung über die Kanzlerkandidatur in die Hand der CDU gelegt und erklärt, dass er sie respektieren werde, egal wie sie ausgehe. Der ganze Prozess habe in der Union eine Woche gedauert, sagte Laschet. "Das ist extrem kurz, wenn man sich andere Parteien anschaut." Ganz so "glimpflich" wie bei den Grünen, die heute Annalena Baerbock als Kanzlerkandidatin nominierten, sei es allerdings nicht gegangen.

+++ 16:55 Bedeuten Söders Worte den Rückzug? +++
Stellt Markus Söder sich klar unter das Votum des CDU-Bundesvorstands, dann fällt die Entscheidung über den Unionskanzlerkandidaten in ein bis zwei Stunden. Oder hat sich Söder ein Hintertürchen offen gelassen? Vor der Presse in München erneuerte der CSU-Chef heute Nachmittag seine Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen – aber nur, wenn die CDU damit einverstanden sei, "wenn Vorstand, Fraktion und Basis das gemeinschaftlich wollen".

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CSU-Chef Markus Söder will das Votum des CDU-Vorstands akzeptieren.

(Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Acht Tage zuvor hat sich Söder ebenso angeboten, allerdings etwas unklarer die Bedingungen formuliert. "Wenn die große Schwester sagt, das ist nicht ihr Vorschlag, und sie hat einen anderen Vorschlag, dann würden wir das auch akzeptieren", hat Söder seinerzeit gesagt und nach den klaren Pro-Laschet-Voten von Vorstand und Präsidium tags drauf deutlich gemacht, dass die Entscheidung der Gremien für ihn nicht gleichbedeutend war mit der Entscheidung der Partei. Man müsse zunächst "breiter" in die CDU und in die Unionsfraktion "hineinhorchen".

So viel Horchen war gar nicht notwendig, um in den Folgetagen wahrzunehmen, dass in der Fraktion und auch an der Basis der Partei, in den Kreis- und Ortsverbänden, ziemlich viele Menschen ziemlich deutlich Markus Söder bevorzugen würden. Nur, was sich nicht entwickelte, war eine Dynamik, der Armin Laschet nicht mehr hätte standhalten können. Es liefen Pro-Söder-Voten aus vielen Richtungen ein, aber sie wurden nichts Größeres als die Summe der einzelnen Teile. Und Armin Laschet stellte sich heute Mittag vor die Presse, um Annalena Baerbock zur Kandidatur zu gratulieren, eine Gelassenheit ausstrahlend, die bemerkenswert war.

So deutet die Formulierung Söders vom heutigen Nachmittag darauf hin, dass der Bayer sein Pulver verschossen hat. Wenn Söder die Zustimmung von "Vorstand, Fraktion und Basis" zur Voraussetzung für seine Kandidatur macht, wie heute formuliert, dann müsste er im Falle eines erneuten, klaren Pro-Laschet-Votums aus der Vorstandssitzung am heutigen Abend das Ende dieses Machtkampfs akzeptieren. Und Armin Laschet würde Kanzlerkandidat der Union. Reicht jedoch die Stimmung für Söder in der Jungen Union, in vielen Landes- und Kreisverbänden, die in den vergangenen acht Tagen öffentlich wurde, so deutlich in den Vorstand hinein, dass die Meinung dort heute Abend kippt, dann schwinden Armin Laschets Chancen auf die Kanzlerkandidatur tatsächlich in den Mikrobereich.

+++ 15:58 Bosbach: Laschet hat drei Optionen +++
Nach acht Tagen Machtkampf haben die beiden Kontrahenten um die Kanzlerkandidatur ihren Machtanspruch in der Union nochmals erneuert. CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach sieht nun drei Möglichkeiten, wie die dringende Entscheidung endlich fallen kann. Dass es die CSU auf eine Machtprobe mit der größeren Schwester ankommen lässt, kann er sich nicht vorstellen. Vieles andere aber schon, erklärt er im Interview mit ntv.

+++ 15:17 Den Söder-Jet hat die Partei bezahlt +++
Nach dem Eintreffen des CSU-Chefs Markus Söder gestern Abend in Berlin rätselten viele in den sozialen Medien nicht nur, mit wem genau er sich in der Hauptstadt wo treffen würde, sondern auch über die Frage: Wer hat Söders Flug im Privatjet eigentlich bezahlt? "Selbstverständlich die CSU, das heißt, wir als Partei", erklärte Generalsekretär Markus Blume heute auf Nachfrage eines Reporters, "weil es sich natürlich erkennbarerweise um einen Parteitermin gehandelt hat". Das sei allerdings die absolute Ausnahme, "wenn andere Verkehrsmöglichkeiten aufgrund der Kurzfristigkeit nicht möglich sind".

+++ 14:55 CDU-Vorstandsmitglied: "Das Ding ist durch" +++
Laut Aussage eines Mitglieds des CDU-Bundesvorstands wird das Gremium heute Abend wieder ebenso einstimmig für eine Kanzlerkandidatur des CDU-Vorsitzenden Armin Laschet votieren, wie es am Sonntag vor einer Woche der Fall war. "Der gleiche Bundesvorstand, der sich letzte Woche hinter Laschet gestellt hat, votiert heute nicht anders herum", sagte der CDU-Spitzenpolitiker. "Das Ding ist durch."

+++ 14:15 Söder erneuert Machtanspruch +++
"Ich bin bereit Verantwortung zu übernehmen, wenn eine breite Mehrheit der CDU dies will und trägt", sagte CSU-Chef Markus Söder in München. An seinen Glückwunsch in Richtung von Annalena Baerbock, seit heute Kanzlerkandidatin der Grünen, schloss er an, er würde sich sehr freuen, den Wahlkampf zu führen. "Aber so weit sind wir noch nicht", so Söder. Er schloss seine Statements mit dem Versprechen: "Es bleibt spannend."

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CSU-Chef Markus Söder am Montag auf dem Weg zur Pressekonferenz.

(Foto: imago images/Sven Simon)

+++ 14:07 Söder will CDU-Entscheidung akzeptieren +++
CSU-Chef Markus Söder will die Entscheidung der CDU in der K-Frage akzeptieren, das sagte er soeben bei einer Pressekonferenz in München. Kontrahent und CDU-Parteichef Armin Laschet hat ihn zur Schalte des CDU-Bundesvorstands eingeladen, die heute um 18 Uhr stattfinden soll. Söder will jedoch nicht teilnehmen. "Wenn die CDU heute Abend souverän eine klare Entscheidung trifft, dann werden wir das akzeptieren", erklärte er, wollte sich aber nicht näher dazu äußern, was genau er unter einer klaren Entscheidung versteht. Die CSU fordere nichts, sondern es sei eine Bitte, "dass wir da jetzt zu Ergebnissen kommen". Er und Armin Laschet hätten zu dieser Frage das gleiche Bewusstsein. "Der Vorschlag wird auch kommen, und den werden wir dann auch respektieren." Die CSU sei die kleine Schwester, sagte Söder. "Wir können uns hier nicht überheben an der Stelle".

+++ 13:40 Schäuble machte Druck auf Laschet +++
Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble soll Druck auf seine Partei gemacht haben: In einem Telefonat mit CDU-Chef Armin Laschet am Wochenende hat er diesem nach Informationen der Bild-Zeitung klargemacht, dass er nach der Spitzenkandidatur greifen müsse. Er habe keine Wahl. Laut Schäuble sei das die einzige Möglichkeit für Laschet, sich im Amt des CDU-Parteichefs zu halten. Mit einer derart klaren Aussage könnte Schäuble die CDU-Spitzen und Abgeordneten in Bund und Ländern indirekt davor warnen, den Parteichef durch die Voten für seinen Kontrahenten Markus Söder weiter zu schwächen, so dass Laschet schließlich aufgeben müsste.

+++ 13:10 Laschet will am Abend Vorschlag unterbreiten +++
Die Lage ist maximal verfahren, aber CDU-Chef Armin Laschet hat zumindest die Idee für einen Ausweg. In Berlin kündigte er heute Mittag an, dem Bundesvorstand der Partei heute Abend einen Vorschlag zu unterbreiten, wie die Union zu einer Entscheidung über die Kanzlerkandidatur kommen kann. Er habe den Vorstand der Partei für 18 Uhr eingeladen, und er habe auch seinen Gegenkandidaten, den CSU-Chef Markus Söder eingeladen, an der Sitzung teilzunehmen, "ebenso wie ich bereit bin, in den CSU-Vorstand zu gehen", so Laschet. Das Ziel sei, dass die Union die Bundestagswahl gewinne, das gehe nur mit einem gemeinsamen Wahlprogramm und mit einer gemeinsamen Person als Kanzlerkandidaten. "Wie wir dahinkommen, das werden wir heute Abend im CDU-Bundesvorstand beraten", sagte Laschet, "ich werde einen Vorschlag unterbreiten, und ich hoffe, dass wir dann sehr schnell in dieser Woche zu den erforderlichen Entscheidungen kommen".

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CDU-Chef Armin Laschet am Morgen in Berlin.

(Foto: picture alliance/dpa)

+++ 12:36 Laschet gibt um 13 Uhr Statement ab +++
Um 13 Uhr will der CDU-Vorsitzende Armin Laschet ein Statement abgeben, das sagte ein Sprecher der Partei. Zur gleichen Zeit tritt in München das CSU-Präsidium zusammen. Parteichef Markus Söder hat für 14 Uhr eine Pressekonferenz angekündigt. Beide Anwärter auf die Kanzlerkandidatur der Union hatten sich in der Nacht zu Montag in Berlin zu einem Gespräch getroffen, waren jedoch zu keinem Ergebnis gekommen.

+++ 12:08 Gegen Laschet wäre Baerbock vorn +++
Wenn die Deutschen ihre Kanzlerin oder ihren Kanzler selbst wählen könnten, würde sich die heute Vormittag nominierte Grünen-Kandidatin Annelena Baerbock durchsetzen, wenn sie Armin Laschet als Unionsrivalen hätte. Im RTL/ntv-Trendbarometer kommt Baerbock auf 23 Prozent der Stimmen, wenn sie gegen Laschet und Scholz antritt. Laschet würde 19 Prozent erreichen, Scholz läge mit 16 Prozent hinten. Einen Kanzlerkandidaten Markus Söder kann Baerbock laut der Umfrage nicht ausstechen. Sie käme auf denselben Stimmenanteil wie gegen Laschet, aber Söder holt mit 40 Prozent deutlich mehr Stimmen für die Union.

+++ 11:44 Unionspolitiker fordern Votum der Basis +++
Mehrere Unionspolitiker wollen der Parteispitze die Entscheidung in der K-Frage abnehmen. Nach der nächtlichen Sitzung ohne Resultate mehren sich die Forderungen, die Basis den Kandidaten bestimmen zu lassen. Der frühere CDU-Generalsekretär Ruprecht Polenz sagte im ZDF, er sei inzwischen für eine digital abgehaltene Entscheidung der Parteibasis. Dann könne man "in 14 Tagen wissen, wie die Union wirklich über ihren Spitzenkandidaten denkt". "Man merkt doch jetzt, dass aus der Basis der CDU eine breite Unterstützung für Markus Söder kommt", sagte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) im selben Sender mit Blick auf aktuelle Umfragen. "Es ist doch entscheidend: Mit wem gewinnen wir die Wahl?" Der CDU-Chef von Sachsen-Anhalt, Sven Schulze, hatte im Deutschlandfunk ein Votum der Kreisvorsitzenden von CDU und CSU ins Gespräch gebracht. So könne man dafür sorgen, dass eine Entscheidung von der Basis mitgetragen werde.

+++ 11:26 Kubicki: Union bietet "absurdes Schauspiel" +++
FDP-Fraktionsvize Wolfgang Kubicki spricht angesichts der Kandidatensuche von CDU und CSU von einem absurden Schauspiel. Sollte sich Markus Söder durchsetzen, hält er Armin Laschet als Chef der CDU für nicht mehr tragfähig. "Eine Partei, die in großen Teilen oder in ihrer ganzen Breite erklärt, wir können mit unserem Vorsitzenden keine Wahlen gewinnen, muss sich einen neuen Vorsitzenden suchen", sagte er der "Bild"-Zeitung.

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Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock, proudly presented by Co-Grünenchef Robert Habeck.

(Foto: picture alliance/dpa)

+++ 11:04 Grüne nominieren Baerbock +++
Die Grünen haben sich auf Parteichefin Annalena Baerbock als Kanzlerkandidatin geeinigt. Damit kommt die Union zusätzlich unter Druck, indem der derzeit stärkste Herausforderer ihr vormacht, wie geräuschlos die Entscheidung über eine Kanzlerkandidatur zwischen zwei Anwärtern ablaufen kann. Co-Grünenchef Robert Habeck betonte in einer Pressekonferenz, die Grünen zeigten einen Stil, der das Miteinander nach vorne stelle. "In dieser Situation führt der gemeinsame Erfolg dazu, dass einer einen Schritt zurücktreten muss." Baerbock sagte in ihrer Rede, eine grüne Kanzlerinnenkandidatur stehe für "ein neues Verständnis von politischer Führung. Entschieden und transparent, lernfähig und selbstkritisch". Sie trete an für Erneuerung, "für den Status Quo stehen andere".

+++ 10:40 Söder nicht bereit zum Rückzug +++
Die angekündigte Pressekonferenz von CSU-Chef Markus Söder um 14 Uhr hat sogleich wilde Spekulationen ausgelöst. Lenkt Söder nun ein? Nein, heißt es aus Parteikreisen. Er ziehe nicht zurück. Auch wenn Laschet in der Nacht versucht habe, genau dies zu erreichen.

+++ 10:10 PK von Söder um 14 Uhr +++
CSU-Chef Markus Söder, der gestern überraschend in Berlin einflog, hat die Hauptstadt wieder verlassen. Aus CSU-Kreisen heißt es nun, um 13 Uhr komme das Präsidium der Partei zu einer Sitzung zusammen, danach gebe es um 14 Uhr eine Pressekonferenz Söders mit CSU-Generalsekretär Markus Blume.

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Vor einer Woche noch dachte Armin Laschet, es sei eine Entscheidung der CDU-Spitze, wer die Union als Kanzlerkandidat in die Wahl führt.

(Foto: picture alliance/dpa)

+++ 10:00 "Laschet-Faktor" würde Union knapp 100 Sitze kosten +++
Wenn die Unions-Parteien mit Armin Laschet als Kanzlerkandidat in den Bundestags-Wahlkampf ziehen würden, drohten ihnen massive Verluste. Die Mehrheit derer, die bei der Bundestagswahl 2017 CDU oder CSU gewählt haben, würden sie derzeit nicht mehr wählen. Laut RTL/ntv-Trendbarometer wären aber auch von den 27 Prozent der Wahlberechtigten, die aktuell noch Union wählen möchten, nur knapp zwei Drittel (65%) bereit, mit Laschet als Kanzlerkandidat bei ihrer Entscheidung zu bleiben. 35 Prozent würden eine andere Partei oder gar nicht wählen, wenn die Union den CDU-Vorsitzenden als Spitzenkandidaten aufstellen würde. Der "Laschet-Faktor" würde die CDU/CSU nicht nur ein Drittel ihrer derzeitigen Anhänger kosten: Die Partei würde in einem neu gewählten Bundestag 98 Sitze weniger erobern als 2017. In Ostdeutschland und Bayern wollen sogar jeweils 39 Prozent der jetzigen Unions-Anhänger ihre Entscheidung für die Union revidieren, wenn Laschet sich als Kanzlerkandidat aufstellen lässt. Noch dramatischer ist die Wähler-Abwanderung bei den jungen, 18- bis 29-jährigen Unions-Anhängern: Von ihnen würden 44 Prozent nicht mehr CDU oder CSU wählen.

+++ 09:55 Politologe: Wind zugusten von Söder +++
"An der Basis gibt es einen enormen Wind zugunsten von Markus Söder", sagt der Politikwissenschaftler Albrecht von Lucke bei ntv. Zwar würden sich, insbesondere die älteren Parteifunktionäre würden zwar noch auf Armin Laschet als Kanzlerkandidaten der Union setzen. Die Stimmung innerhalb der Gesamtpartei sei aber inzwischen eindeutig auf Seiten des CSU-Chefs.

+++ 09:38 Laschet berät sich in Berlin, Söder auf dem Rückflug +++
CDU-Chef Armin Laschet versucht am Morgen, in Berlin seine Truppen zusammenzuhalten. Nach Informationen von ntv standen Laschets Limousinen zunächst vor der hessischen Landesvertretung, wo er sich mutmaßlich mit Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier beriet. Der stand zuletzt noch eisern zu Laschet. Bereits um 9.20 Uhr verließ Laschet die Landesvertretung aber wieder. Kommentarlos. Er machte sich auf den Weg zur CDU-Bundesgeschäftsstelle, dem Konrad-Adenauer-Haus. Kurz nach Laschet verließ plötzlich auch CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak die Hessische Landesvertretung. Auf die Frage eines Reporters, wie es nun weiter gehe, sagte dieser nur: "Es geht immer gut weiter."

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CDU-Chef Armin Laschet verließ in der Nacht die Landesvertretung von NRW.

(Foto: picture alliance/dpa)

+++ 09:15 Fraktionsvize warnt vor Kampfabstimmung +++
Nach der ergebnislosen Nachtsitzung der beiden Kandidaten deutet immer mehr darauf hin, dass es am Dienstag zu einer Kampfabstimmung in der Unionsfraktion des Bundestags kommen könnte. Genau davor warnt der Fraktionsvize Thorsten Frei eindringlich. "Das wäre nicht nur ein Schaden für die Fraktion, sondern auch für beide Parteien", sagte er im "ntv Frühstart". "Wenn man die CDU/CSU-Bundestagsfraktion in diese schwierige Situation treiben würde, dann wäre das nicht nur ein Schaden für die Fraktion, sondern auch für beide Parteien", sagte der CDU-Politiker. Vermieden werden könne dies aber nur, wenn sich Laschet und Söder einigten.

Quelle: ntv.de

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