Politik

Liveticker zur US-Wahl 2016 +++ 18:58 Trump äußert "großen Respekt" gegenüber Obama +++

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Trump und Obama trafen sich erstmals persönlich.

(Foto: REUTERS)

Präsident Obama spricht nach dem Treffen mit Trump im Weißen Haus von einem "exzellenten Gespräch". Man habe viele Themen angeschnitten, darunter die Organisation des Weißen Hauses, Außenpolitik und Innenpolitik. Ihm gehe es um einen guten Übergang zwischen beiden Präsidenten, betont Obama. Er wolle sicherstellen, dass sich Trump und seine Frau willkommen fühlten.

Trump wiederrum äußert "großen Respekt" gegenüber dem Amtsinhaber. Das Gespräch habe viel länger gedauert als geplant. Dabei habe man über "wundervolle" Dinge gesprochen, aber auch über "Schwierigkeiten". Trump kündigt an, auch weiterhin mit Obama zusammenzuarbeiten und sich Rat bei ihm zu holen. Man werde sich noch viele Male treffen, sagt der künftige Präsident, der im Januar vereidigt wird.

+++ 18:45 Erstes Foto des Treffens von Obama und Trump +++
Gepostet hat es Jeff Mason, der Korrespondent im Weißen Haus für die Nachrichtenagentur Reuters.

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+++ 18:33 Steinmeier fordert Infos zu Trumps Außenpolitik +++
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier fordert von Trump die baldige Festlegung außenpolitischer Ziele. "Es ist dringend, dass die neue Administration sich nun schnell sortiert und Positionen der neuen US-Regierung entwickelt", sagt Steinmeier "Spiegel Online". Die Bundesregierung werde jedenfalls ihre Sicht der Dinge deutlich machen. "Ich weiß aus zahlreichen Gesprächen mit europäischen Nachbarn, wie irritiert sie über abschätzige Äußerungen über die Nato und Nato-Partner sind", sagt Steinmeier über Trumps Äußerungen im Wahlkampf.

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In mehreren Städten der USA gehen Menschen gegen Trump auf die Straße.

(Foto: imago/Pacific Press Agency)

+++ 18:00 Giuliani nennt Trump-Protestler "Heulsusen" +++
Rudy Giuliani, Ex-Bürgermeister von New York, ist nicht nur ein Vertrauter von Trump, sondern auch ein Kandidat für das Amt des Justizministers. Nun beschimpft er die Teilnehmer von Studentenprotesten gegen den neuen Präsidenten: "Sie sind ein Haufen verwöhnter Heulsusen", sagt er dem Sender Fox News. Giuliani empfiehlt den Demonstranten, abzuwarten, wie sich die USA unter Trump entwickeln.

Giuliani lässt offen, ob er als Justizminister Ermittlungen gegen die unterlegene Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton einleiten würde. "Das ist eine schwierige Entscheidung", sagt er. Trump hat im Wahlkampf gefordert, einen Sonderermittler gegen Clinton einzusetzen, um Korruptionsvorwürfen gegen die Clinton-Stiftung auf den Grund zu gehen.

+++ 17:51 Obama trifft Trump - Michelle zeigt Melania das Haus +++
Nun ist es soweit: US-Präsident Barack Obama empfängt erstmals seinen Nachfolger Donald Trump im Weißen Haus. Obama will damit nach eigenen Angaben ein Zeichen für eine friedliche Übergabe der Macht setzen. Die beiden treffen sich im Amtszimmer des Präsidenten, dem Oval Office - Fotos davon gibt es vorerst nicht. First Lady Michelle Obama zeigt derweil Melania Trump den Wohnbereich des Weißen Hauses.

+++ 17:30 Mann wettet auf Trump - und sahnt ab +++
Das lohnt sich: Ein Mann aus Cornwall gewinnt 100.000 Britische Pfund (etwa 115.000 Euro) mit Wetten auf einen Sieg Trumps bei der US-Wahl. John Mappin platzierte nach eigenen Angaben 5000 Pfund (umgerechnet 5700 Euro) in etwa 30 verschiedenen Wetteinsätzen. Entschlossen habe er sich dazu, nachdem er mit einem speziellen Analyseprogramm die Chancen Trumps auf einen Wahlsieg ermittelt habe. "Ich war innerhalb von drei Tagen überzeugt, dass er gewinnen würde", sagt der Mann dem Sender CNN.

+++ 17:13 "The Making of Donald Trump" +++
Heute treffen sich Barack Obama und Donald Trump. Einige politische Beobachter machen ein Ereignis vor fünf Jahren dafür verantwortlich, dass es überhaupt dazu kommt. Beim traditionellen "White House Correspondent Dinner" 2011 zog Obama Trump durch den Kakao, weil dieser zuvor behauptet hatte, Obama sei nicht in den USA geboren. Nun wird spekuliert, ob Trump sich damals entschloss, in das Rennen um die Präsidentschaft einzusteigen. Hier das Video des Dinners (der Trump-Teil ab ca. 3:00 min.):

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Der Komiker Stephen Colbert hat sich zu dem Zusammenhang seine eigenen Gedanken gemacht:

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+++ 16:57 Castro gratuliert Trump zum Wahlsieg +++
Nun gratuliert auch der kubanische Präsident Raúl Castro Donald Trump zu dessen Wahlsieg. Castro sende Trump seine Glückwünsche, heißt es in einem Bericht der kubanischen Parteizeitung "Granma". Die erste Reaktion nach der Wahl war martialischer: Kuba kündigte ein großes Militärmanöver an. Fraglich ist, wie Trump die Beziehungen zu Kuba gestalten will. Unter Obama hatten sich die einstigen Erzfeinde vorsichtig angenähert. Im Wahlkampf hatte Trump die Annäherung zunächst unterstützt. Später drohte er damit, diese rückgängig zu machen.

+++ 16:43 Theresa May telefoniert mit Trump +++
Erst trifft der neue US-Präsident Amtsinhaber Barack Obama. Heute Abend steht dann noch ein Telefonat an: Donald Trump spricht mit der britischen Premierministerin Theresa May. Beide Länder sind enge Verbündete - May dürfte es aber angesichts des Brexit auch um den Handel zwischen USA und UK gehen. Immerhin hat sich Trump im Wahlkampf gegen Freihandelsabkommen ausgesprochen, er plant, die USA stärker abzuschotten.

+++ 16:23 Trump hebt ab - Flugzeug wird "getauft" +++
Noch mehr Nachrichten aus der Luftfahrt: Donald Trump hebt ab, um in Washington Präsident Barack Obama zu treffen. Zuvor wird sein Flugzeug von zwei Feuerwehrautos auf besondere Weise geehrt. Auch die Vizepräsidenten Joe Biden und sein Nachfolger Mike Pence treffen sich heute in Washington.

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+++ 16:09 FAA richtet Flugverbotszone um Trump Tower ein +++
Schon zur Wahl durften Flugzeuge und Hubschrauber nicht über den Trump Tower in Manhattan hinwegfliegen. Nun verlängert die US-Luftfahrtbehörde FAA das Verbot auf unbestimmte Zeit. Schließlich wohnen dort der gewählte Präsident, seine Frau Melania und ihr Sohn Barren. Zumindest, bis sie im Januar ins Weiße Haus umziehen. Die Behörde erklärte zwei nautische Meilen (etwa 3,7 Kilometer) rund um einen Punkt in der Nähe des Hauses für tabu. Das Gebiet um das Haus ist damit eine nationale Sicherheitszone.

+++ 15:53 Orban über Trump: Rückkehr zur wahren Demokratie +++
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban sieht im Wahlsieg von Donald Trump die "Rückkehr zur wahren Demokratie" und Befreiung aus der "Gefangenschaft" der politisch korrekten Redeweise. "Wir erleben große Tage und Zeiten", sagte der rechtskonservative Politiker am Donnerstag auf einer Veranstaltung der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung in Budapest mit Blick auf Trumps Triumph in den USA. Der republikanische Präsidentschaftskandidat hatte im Wahlkampf mit sexistischen und rassistischen Äußerungen für Aufregung gesorgt. Für Orban scheinen dies aber eher Merkmale einer "wahren Demokratie" gewesen zu sein. "Wir können zu der vom lähmenden Zwang der politischen Korrektheit befreiten, direkten, ehrlichen Rede zurückkehren", meinte er. Darüber hinaus begrüßte er auch den Brexit als den "Versuch eines großen Volkes, auf andere Weise erfolgreich zu werden".

+++ 15:31 Mauer statt Arbeit - Schotten wütend auf Trump +++
Hunderte Arbeitsplätze hat er versprochen, doch getan hat Donald Trump in Schottland vor allem eins: eine Mauer gebaut. Auf der Website seines Golfplatzes in Balmedie an der Nordsee wird dem künftigen US-Präsidenten zwar artig zum Wahlsieg gratuliert. Doch die Einwohner finden kaum ein gutes Wort für den Milliardär aus Übersee, dessen Mutter in Schottland geboren wurde. "Man hat uns 1400 Jobs versprochen, ein Fünf-Sterne-Hotel, zwei Golfplätze und ein Reitzentrum", erinnert sich Michael Foote an die Anfänge von Trump in dem nördlich von Aberdeen gelegenen Ort. "Doch bekommen haben wir nichts davon." Nur eine große Mauer habe der 70-Jährige errichten lassen. Er wolle die Wahlentscheidung der US-Bürger ja nicht kommentieren, sagt Foote, dessen Grundstück direkt an den Golfplatz grenzt. "Aber viel Spaß mit ihm."

+++ 15:11 Russland räumt Kontakte zu Trump-Team ein +++
Die russische Regierung stand nach eigenen Angaben während des US-Wahlkampfes mit dem Team des republikanischen Kandidaten Donald Trump in Verbindung. "Es gab Kontakte", sagte der stellvertretende Außenminister Sergej Rjabkow. Einzelheiten nannte er nicht. Diese Arbeit wird nach Worten des Diplomaten nach der Wahl selbstverständlich fortgesetzt. Die unterlegene Kandidatin Hillary Clinton hatte Trump in dem erbittert geführten Wahlkampf beschuldigt, eine Marionette des russischen Präsidenten Wladimir Putin zu sein. Zudem werfen US-Behörden der Regierung in Moskau vor, für einen Hackerangriff auf Clintons Demokratische Partei verantwortlich zu sein. Russland weist dies zurück.

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+++ 14:51 Italien lacht über "Trumpusconi" +++
Nach der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten erleben viele Italiener ein Déjà-vu: Sie fühlen sich an ihren langjährigen Regierungschef Silvio Berlusconi und dessen Populismus erinnert. Unter dem Stichwort "Trumpusconi" kursieren im Netz zahlreiche Vergleiche der beiden umstrittenen Politiker und Milliardäre. "Trump ist Berlusconi unter einer anderen Perücke", schreibt ein Nutzer auf Twitter. Ein anderer: "Er nennt sich Trump, aber in Wirklichkeit ist es immer noch er." Zu sehen ist daneben eine Fotomontage von Berlusconi mit einer blonden Perücke. Manche fragen in Sorge, ob das Weiße Haus nun die neue Villa Arcore wird, also der Ort, wo Berlusconi einst seine Bunga-Bunga-Sexpartys feierte. Denn schließlich habe auch Trump eine Vorliebe für junge Frauen. Stolz und Ironie schwingen gleichsam mit: "Das erste Mal in der Geschichte sind wir gut 22 Jahre vor den Amerikanern gewesen", schreibt einer mit Bezug auf das Jahr 1994, in dem der Mailänder Medienunternehmer erstmals das Amt des Ministerpräsidenten übernahm. Auch die seriösen Zeitungen sind voll mit Vergleichen. Egal, was Trump als Präsident tun werde, es sei in Amerika die Ära des "Berlusconismus" angebrochen, schreibt die Zeitung "La Repubblica", "eine niveaulose Zeit mit nicht eingehaltenen Versprechen."

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+++ 14:29 "Newsweek" begrüßt "Madam President" +++
Die Leser dürften sich überrascht die Augen gerieben haben: "Madam President. Hillary Clintons historische Reise ins Weiße Haus", heißt es in einer Sonderausgabe der US-Zeitschrift "Newsweek". Was war da passiert? Die Zeitschrift hatte in weiser Voraussicht bereits zwei Varianten ihrer Ausgabe für den Wahlsieg vorbereitet. Die eine zu Clinton mit einer Auflage von rund 125.000 Exemplaren lieferte sie an die Läden aus - in dem sicheren Glauben an den Sieg der Demokratin. Bekanntlich kam alles anders. "Newsweek" rief die Clinton-Ausgabe inzwischen wieder zurück und liefert nun ihre andere Sonderausgabe aus. Deren Titel: "Präsident Trump. Donald Trumps historische Reise ins Weiße Haus."

+++ 14.01 Ratingagentur bestätigt Kreditwürdigkeit +++
Die Ratingagentur Standard & Poor's bestätigt die Kreditwürdigkeit der USA nach dem Wahlsieg des Republikaners Donald Trump. Die Bonitätsnote liege weiterhin bei "AA+", teilt S&P mit. Dies ist die zweitbeste Note bei S&P. Der Ausblick für das Rating bleibt "stabil". S&P erwartet also in nächster Zeit keine Veränderung der Note. Die Ratingagentur verweist zwar auf die politische Unerfahrenheit von Trump. Daraus resultiere eine gestiegene Unsicherheit. Dem stünden jedoch die institutionellen Stärken des politischen Systems gegenüber.

Mexikanischer Peso / US-Dollar
Mexikanischer Peso / US-Dollar ,05

+++ 13:43 Trumps Wahlsieg setzt mexikanischem Peso weiter zu +++
Spekulationen auf schlechtere Beziehungen zum Nachbarland USA haben der mexikanischen Währung am Donnerstag erneut zu schaffen gemacht. Der Dollar stieg zum Peso auf 20,231 Peso. Am Mittwoch hatte der Sieg von Donald Trump bei der US-Präsidentschaftswahl den Dollar zeitweise um 13,5 Prozent auf ein Rekordhoch von 20,77 Peso getrieben. Der US-Milliardär hatte im Wahlkampf unter anderem Strafzölle auf mexikanische Waren gefordert. Börsianer hatten daraufhin mit einer Zinserhöhung der mexikanischen Notenbank zur Stabilisierung des Peso-Kurses gerechnet. Finanzminister Jose Antonio Meade und Zentralbank-Chef Agustin Carstens verzichteten zunächst auf Stützungsmaßnahmen. Letzterer betonte allerdings, bei Bedarf eingreifen zu wollen.

+++ 13:19 Handelskammer: Iran-Geschäfte laufen nach Trump-Wahl weiter +++
Die deutschen Unternehmen rechnen nach dem Wahlsieg von Donald Trump nicht mit einem abrupten Ende des gerade erst wieder aufblühenden Iran-Geschäfts. "Faktisch geht der Handel weiter", sagte der Geschäftsführende Vorstand der Deutsch-Iranischen Handelskammer, Michael Tockuss. Trump hatte angekündigt, als Präsident das Atomabkommen mit dem Iran zu beenden, das in diesem Jahr zum Ende der westlichen Sanktionen führte. Eine solche völkerrechtliche Vereinbarung lasse sich nicht so einfach kündigen wie ein Handy-Vertrag, sagte Tockuss. "Da Herr Trump ja auch mit Russland eine engere Beziehung aufbauen möchte, wird er sicherlich auch von dort und aus Peking klare Stellungnahmen zum Thema Iran erhalten."

+++ 12:30 Juncker fordert Klarheit über Handels- und Klimapolitik +++
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat den künftigen US-Präsidenten Donald Trump aufgefordert, möglichst schnell Klarheit über seine politische Ziele zu schaffen. "Wir möchten wissen, wie es mit der globalen Handelspolitik weitergeht", sagte Juncker. "Wir möchten wissen, welche bündnispolitischen Absichten Herr Trump hat. Wir müssen wissen, welche klimapolitischen Absichten er hat. Dies muss in den nächsten Monaten geklärt werden", fügte er hinzu.

+++ 12:04 Bericht: Donald Trump steht auf Schweinsteigers Frau +++
Der designierte US-Präsident Donald Trump hat Gefallen an der Frau des deutschen Fußballnationalspielers Bastian Schweinsteiger gefunden. Wie die "Welt" berichtet, soll er beim Anblick von Ana Ivanovic bei einem geschäftlichen Besuch in Serbien ins Schwärmen geraten sein. Gegenüber dem damaligen Premierminister Ivica Dacic soll er gesagt haben, Ivanovic sei "die schöneste Frau, die ich in meinem Leben gesehen habe". Dacic ist inzwischen Außenminister und wird so zitiert: "15 Minuten lang sprach er nur über Ana Ivanovic und dass sie die schönste Tennisspielerin und schönste Frau der Welt ist." 

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+++ 11:45 China warnt Trump vor Isolationismus +++
Die staatlichen Medien in China haben den designierten US-Präsidenten Donald Trump vor einer Politik des Isolationismus gewarnt. Stattdessen sollten die USA zusammen mit China daran arbeiten, den internationalen Status quo zu erhalten. Trump hatte im Wahlkampf eine einseitigere Außenpolitik nach dem Prinzip "Amerika zuerst" angekündigt. Im Wahlkampf machte Trump auch oft China zur Zielscheibe seiner Kritik. Er warf dem Land vor, für Jobverluste in den USA verantwortlich zu sein, und kündigte hohe Einfuhrzölle für chinesische Waren an. In einem Kommentar der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua hieß es mit Blick auf die 1920er Jahre, der Isolationismus habe die Wirtschaftskrise in den USA während der Großen Depression noch beschleunigt.

+++ 11:20 Siemens-Chef fordert: Gebt Trump eine Chance +++
Siemens -Chef Joe Kaeser setzt auf eine Zusammenarbeit mit dem neu gewählten US-Präsidenten Donald Trump. "Gebt ihm eine Chance", sagte der Manager auf "CNBC". "Wir müssen schauen, was wir zusammen machen können. Lasst es uns positiv angehen." Der Siemens-Chef gratulierte Trump zum Wahlsieg und erhofft sich aufgrund der von Trump in Aussicht gestellten Erneuerung der US-Infrastruktur neue Aufträge. "Die USA sind unser größter Einzelmarkt", betonte Kaeser auf "Bloomberg TV". "Wir bieten gerne unsere Zusammenarbeit und unsere Stärke an." Der Konzern macht in den USA 22 Milliarden Dollar Umsatz pro Jahr, etwa ein Viertel seiner Gesamteinnahmen, und beschäftigt um die 50.000 Menschen dort.

+++ 10:55 Umweltministerin Hendricks appelliert an Trump +++
Bundesumweltministerin Babara Hendricks hat an den künftigen US-Präsidenten Donald Trump appelliert, am Welt-Klimaabkommen von Paris festzuhalten. "Wir gehen davon aus, dass völkerrechtliche Verpflichtungen gelten und natürlich auch nach Regierungswechseln eingehalten werden und fortgelten", sagte die SPD-Politikerin. "Wir pflegen mit den USA eine gute Zusammenarbeit beim Klimaschutz und wünschen uns, dass dies so bleibt." Trump hatte im Wahlkampf den Klimawandel bezweifelt und will Kohle-, Gas- und Ölindustrie beleben. Zudem hat er angekündigt, den 2015 ausgehandelten Weltklimavertrag auflösen zu wollen. Das Abkommen ist allerdings inzwischen formal in Kraft getreten, und die USA könne nach UN-Regeln frühestens in vier Jahren austreten.

+++ 10:24 Verteidigungspolitiker: Trumps Außenpolitik bereitet Sorgen +++
Der Obmann im Verteidigungsausschuss, Rainer Arnold, hat sich besorgt über die außenpolitischen Ambitionen des künftigen US-Präsidenten Donald Trump geäußert. "Zum Beispiel die Aufkündigung des Atomabkommens mit dem Iran, das wäre ein Schritt nach hinten", sagte Arnold im ZDF. "Zehn Jahre diplomatische Bemühungen mit einem Federstrich wegwischen, Israel geradezu dazu ermuntern, auch militärisch tätig zu werden gegen den Iran: Das würde unser Leben wirklich gefährden." Auch über Trumps mögliches Vorgehen in Syrien und das von ihm angestrebte Verhältnis zur Nato habe er "ganz, ganz erhebliche Sorgen". Denn bei diesen Themen habe Trump den Kongress auf seiner Seite. Noch sei unklar, wie ernst man Trumps Sprüche während des Wahlkampfs nehmen müsse, sagte Arnold. Grundsätzlich müssten manche Aussagen aber Sorge auslösen: zum Beispiel Trumps Frage, wozu man Atomwaffen habe, wenn man sie nicht einsetze.

+++ 09:57 Seoul: Trump sichert Verteidigung gegen Nordkorea zu +++
Der künftige US-Präsident Donald Trump hat nach südkoreanischen Angaben ein wichtiges Bekenntnis zum Sicherheitsbündnis beider Länder abgelegt. Trump habe Präsidentin Park Geun Hye am Telefon versichert, dass die USA entschlossen seien, ihren Alliierten "gegen die Instabilität in Nordkorea" zu verteidigen, teilte das Präsidialamt in Seoul mit. "Wir gehen die ganze Strecke mit Ihnen, wir werden nicht schwanken", wurde Trump zitiert. Vor der Wahl in den USA hatte ein Sieg des Republikaners Trump als problematisch für Seoul gegolten. Südkorea muss sich jetzt nach Ansicht von Beobachtern auf schwierige Verhandlungen über die Finanzierung der im Land stationierten 28.500 US-Soldaten einstellen.

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John Kornblum

(Foto: imago/Jürgen Heinrich)

+++ 09:24 Ex-US-Botschafter Kornblum: Europa ist nun auf sich gestellt +++
Der frühere US-Botschafter in Deutschland, John Kornblum, sieht nach dem Sieg Donald Trumps bei den US-Präsidentschaftswahlen Deutsche und Europäer künftig weitgehend auf sich allein gestellt. "Der amerikanische Schirm über Europa ist für immer weggezogen", schrieb Kornblum in einem Beitrag für die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. "Trumps Wahl markiert das Ende der Nachkriegswelt." "Vielleicht werden die Europäer jetzt einen verstärkten Willen zur Verantwortung finden", schriebt Kornblum in dem Beitrag weiter. "Sie werden ihn angesichts der Umstürze, die auf uns zukommen, brauchen", fügte er hinzu. Kornblum war in der Regierungszeit von US-Präsident Bill Clinton amerikanischer Botschafter in Deutschland.

Was Kornblum sonst noch gesagt hat, lesen Sie hier.

+++ 08:54 Oettinger: Europa sollte Trump eine Chance geben +++
Europa sollte nach den Worten von EU-Kommissar Günther Oettinger dem neuen US-Präsidenten Donald Trump eine Chance geben, "die Partnerschaft mit unseren Werten und unseren gemeinsamen Grundlagen" fortzusetzen. "Wir waren natürlich enttäuscht und überrascht über das Ergebnis, aber das müssen wir akzeptieren", sagte Oettinger im Deutschlandfunk. Oettinger sagte, nach dem von Respektlosigkeit und Lügen geprägten Wahlkampf seien die ersten Aussagen Trumps "zumindest klug und im Klang versöhnlich" gewesen. Nun müsse man sehen, ob sich das in seinem Regierungsprogramm widerspiegele.

+++ 08:27 Weiße Evangelikale zu 81 Prozent für Trump +++
Mehr als vier Fünftel der weißen Evangelikalen in den USA haben ihre Stimme Donald Trump gegeben. Wie Nachwahl-Befragungen der US-Fernsehsender ergaben, stimmten 81 Prozent für den dreimal verheirateten Republikaner. Damit schnitt Trump bei dieser Wählergruppe besser ab als die republikanischen Anwärter Mitt Romney (2012) und John McCain (2008). Anti-Abtreibungs-Aktivisten feierten Trumps Wahlsieg. Er ernenne nur "pro life"-Richter zum Obersten Gerichtshof, hatte er angekündigt. Und dieses Gericht werde letztendlich sein eigenes Urteil von 1973 zur Legalisierung der Abtreibung aufheben, versprach Trump im Wahlkampf bei einer TV-Debatte mit seiner Konkurrentin Hillary Clinton. Katholiken stimmten zu 52 Prozent für Trump.

+++ 08:02 Einwanderungsbehörde Neuseelands meldet massives Interesse +++
Wie nach dem Brexit-Votum in Großbritannien verzeichnet die Einwanderungsbehörde Neuseelands nach der Wahl von Donald Trump in den USA massives Interesse von Auswanderwilligen. Fast 25 mal so viele Amerikaner wie sonst hätten auf der Internet-Seite nach Informationen über Auswanderungsbedingungen gesucht, teilte die Behörde mit. Normalerweise gebe es 2300 Interessenten aus den USA pro Tag. Jetzt seien es Innerhalb von 24 Stunden mehr als 56.000 gewesen. Eine zweite Webseite, die über das Leben, Studiengänge und Investitionsmöglichkeiten in Neuseeland informiert, hätte statt der üblichen 1500 mehr als 70.000 Besucher aus den USA gehabt.

+++ 07:35 Was Donald Trump über das US-Wahlsystem denkt (oder dachte) +++
Als Barack Obama 2012 zum zweiten Mal zum Präsidenten der USA gewählt wurde, kritisierte Donald Trump bei Twitter lautstark das System der Wahlmänner. Genau dieses System hat dem Milliardär nun allerdings seinen Sieg beschert. Denn die Mehrzahl der Stimmen hat seine Kontrahentin Hillary Clinton. Nur aufgrund des "Electoral College" konnte Trump dennoch die Wahl für sich entscheiden.

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Dax
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+++ 07:02 Börsianer erwarten "Pain Trade" nach oben +++
Aufwärts dürfte es heute mit Europas Aktienmärkten gehen. "Viele Marktakteure standen vor der Wahl in den USA an der Seitenlinie und müssen nun agieren", sagt ein Händler. Der "Pain Trade" sei der nach oben, denn angesichts des langsam näher rückenden Jahresendes sei die Gefahr groß, den Zug und somit Performance zu verpassen. Der Händler rechnet folglich mit einem 100 Punkte höheren DAX zum Xetra-Schluss. Ein Ereignis wie die sensationelle Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten sei "nicht am Tag nach der Wahl eingepreist", sagt der Händler weiter. Vielmehr dürften nun seitens der Investoren grundsätzlich neue Anlageentscheidungen fallen. Hiervon seien alle Asset-Klassen betroffen wie innerhalb der Aktienwelt die Sektoren und Einzelwerte. Das wiederum dürfte auch die noch ausstehenden Quartalsergebnisse vieler Unternehmen und ihre Ausblicke überschatten.

+++ 06:29 Japans Ministerpräsident Abe will Trump nächste Woche treffen +++
Der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe will sich in der kommenden Woche mit dem gewählten künftigen Präsidenten der USA, Donald Trump, in New York treffen. Das teilte das japanische Außenministerium mit. Abe wird dazu voraussichtlich am 17. November nach New York reisen, wie ein Ministeriumsvertreter sagte. Abe und Trump hätten das Treffen in einem Telefongespräch vereinbart. Das Gespräch habe rund 20 Minuten gedauert. Trump habe Abe gesagt, er glaube an die amerikanisch-japanische Allianz und wolle diese weiter stärken.

+++ 06:11 Geheimdienste unterrichten Trump über Nationale Sicherheit +++
Das Volk hat Donald Trump gewählt und bevor er Präsident der USA werden kann, bekommt er eine Unterrichtung der Geheimdienste. Darin werden Trump einige der am besten gehüteten Geheimnisse der USA, wie Informationen über Undercover-Spionageaktivitäten, verraten und Arbeitsweisen abgesprochen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Das Briefing erhält jeder neu gewählte amerikanische Präsident. Es wird durchgeführt von ehemaligen Top-Analysten der US-Geheimdienste.

+++ 05:36 Schießerei am Rande von Anti-Trump-Protesten +++
In Seattle ist es offenbar am Rande von Protesten gegen den designierten US-Präsidenten zu einer Schießerei mit mehreren Verletzten gekommen. Die örtliche Feuerwehr gibt bekannt, zur Stunde fünf Patienten mit Schusswunden zu behandeln. Zwei davon seien lebensgefährlich verletzt. Die Polizei teilt mit, sie untersuche einen Bericht, wonach es nach Schüssen nahe einer Anti-Trump-Demonstration mehrere Verletzte gegeben habe. Unklar ist, ob die Schießerei mit den Protesten in Zusammenhang stand.

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Begrüßen sich am Vormittag als Kollegen: Obama (r.) und Trump

(Foto: picture alliance / dpa)

+++ 05:07 Obama empfängt Trump im Weißen Haus +++
Bei einem ersten Treffen im Weißen Haus will US-Präsident Obama mit seinem designierten Nachfolger die Amtsübergabe besprechen. Die Begegnung mit Trump solle am Donnerstagvormittag (11.00 Uhr Ortszeit, 17.00 Uhr MEZ) im Oval Office stattfinden, kündigt das Weiße Haus an. Danach sei eine kurze Begegnung der beiden Politiker mit der Presse geplant. Trump werde seine Ehefrau, die künftige First Lady Melania Trump, zu dem Treffen ins Weiße Haus mitbringen, heißt es weiter. Michelle Obama werde sie im Wohnbereich des Präsidentensitzes unter Ausschluss der Presse zu einem Gespräch empfangen.

+++ 04:36 CDU-Politiker Otte fürchtet steigende Rüstungsausgaben +++
Nach Trumps Wahlsieg könnten auf Europa größere Rüstungsausgaben zukommen. Der Verteidigungspolitiker Henning Otte (CDU) rechnet mit größeren Aufgaben für die Bundeswehr. "Wir können uns weniger darauf verlassen, dass die USA sich in den Krisengebieten der Welt engagieren und damit auch zur Sicherheit hier in Europa beitragen", sagt der verteidigungspolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag der Deutschen Presse-Agentur. "Das wird mehr Einsätze für die Europäer bedeuten, speziell für die Rahmennation Deutschland", fügt er hinzu.

+++ 03:50 Mediziner warnen vor Gesundheitsschäden bei enttäuschten Wählern +++
Der Wahlsieg von Donald Trump in den USA kann aus Expertensicht bei enttäuschten Menschen gesundheitliche Nebenwirkungen haben. Der Ärger über den Wahlausgang könne zu Herzklopfen, Übelkeit, Appetitlosigkeit oder auch Bauchschmerzen führen, sagt die Professorin für Klinische Psychologie und Psychotherapie, Alexandra Martin, von der Universität Wuppertal. "Im Regelfall ist zu erwarten, dass die spontan erlebten Beschwerden innerhalb von kurzer Zeit von ganz allein abklingen", ergänzt die Expertin.

+++ 03:20 Obama fordert Trump zu Rechtsstaatlichkeit auf +++
Der amtierende Präsident verspricht eine "erfolgreiche" Machtübergabe. Obama zeigt sich "ermutigt" vom versöhnlichen Ton der Siegesrede Trumps. und appelliert zugleich an seinen Nachfolger, das Regierungssystem und dessen Institutionen zu respektieren. Das Land brauche Einheit sowie "Respekt für unsere Art zu leben, Rechtsstaatlichkeit und Respekt voreinander".

+++ 02:44 Deutsche rechnen mit neuer Eiszeit bei Beziehungen zu USA +++
Die Deutschen rechnen einer Umfrage zufolge damit, dass sich die Beziehungen zu den USA unter dem künftigen Präsidenten verschlechtern werden. Nach dem ZDF-Politbarometer erwarten 65 Prozent der Befragten eine Verschlechterung. 26 Prozent gehen davon aus, dass sich nichts ändert, drei Prozent erwarten eine Verbesserung der deutsch-amerikanischen Beziehungen. 81 Prozent der Deutschen halten die gegenwärtigen Beziehungen beider Staaten für sehr gut oder gut. 14 Prozent werten sie als schlecht oder sehr schlecht.

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Muss nur manchmal weinen: Miley Cyrus

(Foto: picture alliance / dpa)

+++ 01:43 Miley Cyrus appelliert tränenreich an Trump +++
Miley Cyrus wendet sich nach der Wahlniederlage ihrer Wunschkandidatin Hillary Clinton mit einer tränenreichen Videobotschaft an Donald Trump. In einem über zwei Minuten langen Video bittet sie den zukünftigen US-Präsidenten schluchzend, die Menschen mit Liebe, Mitgefühl und Respekt zu behandeln. Man sollte die Menschen so annehmen, wie sie sind, daher würde sie auch ihn als Präsidenten akzeptieren, sagt Cyrus in Tränen aufgelöst.

+++ 00:54 Schäuble warnt vor Trump-Effekt +++
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) warnt vor einem Trump-Effekt in Europa. "Demagogischer Populismus ist nicht nur ein Problem Amerikas", schreibt Schäuble in einem Beitrag für die "Bild"-Zeitung. "Auch anderswo im Westen sind die politischen Debatten in einem Besorgnis erregenden Zustand." Eine der Ursachen des zunehmenden Populismus sei, "dass die Eliten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft nicht immer ein gutes Bild" abgäben, so Schäuble. Zudem seien Entscheidungsprozesse häufig kaum noch nachvollziehbar.

+++ 00:11 Libération titelt mit "American Psycho" +++
Die linksliberale französische Tageszeitung erscheint am Donnerstag mit einer besonders gewagten Titelseite: Trump wird darauf in Anspielung auf den erfolgreichen Hollywood-Streifen als "American Psycho" bezeichnet.

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+++ 23:24 Mexikos Staatschef will Trump treffen +++
Enrique Peña Nieto und Donald Trump wollen bei einem Treffen über die bilateralen Beziehungen beider Länder beraten. Dies hätten sie bei einem Telefonat vereinbart, sagt der mexikanische Staatschef. Das Gespräch, bei dem er Trump zur Wahl gratuliert habe, sei "herzlich, freundlich und respektvoll" gewesen, so Peña Nieto. Mit dem Wahlsieg Trumps beginne eine neue Phase der bilateralen Beziehungen, ist der mexikanische Staatschef überzeugt. Dies sei "eine Herausforderung, aber auch eine große Chance". Trump habe ihm zugesichert, dass er in der internationalen Zusammenarbeit "nach Konsens und nicht Feindseligkeiten, Partnerschaften und nicht Konflikten" streben werde.

+++ 22:55 Obama ruft erneut zur Einheit auf +++
Präsident Obama bekräftigt seinen Aufruf zur Einheit aller US-Bürger nach der Wahl: "Wir alle sind nicht zuerst Demokraten oder zuerst Republikaner. Als allererstes sind wir alle Amerikaner", sagt Obama in Washington.

+++ 22:18 Clinton siegt in Minnesota, Trump in Arizona +++
Ob sie das noch freut? Hillary Clinton entscheidet nach einer CNN-Prognose den Bundesstaat Minnesota für sich. Die demokratische Präsidentschaftskandidatin gewann den Staat im mittleren Westen nach Auszählung von 99 Prozent der Stimmen demnach mit 47 zu 45 Prozent. Nach Angaben des Senders entschied Donald Trump das Rennen in Arizona mit einem Vorsprung von gut vier Punkten für sich. Damit kommt Trump in der Rechnung von CNN auf 290 Wahlmänner, Clinton liegt bei 228. Die Rennen in Michigan und New Hampshire waren nach wie vor zu eng, ein Ergebnis konnte noch nicht verkündet werden. Aber Auswirkungen auf den Sieg Trumps hat das nicht mehr.

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Shkreli.

(Foto: picture alliance / dpa)

+++ 21:39 Shkreli löst Wu-Tang Clan-Versprechen nur teilweise ein +++
Der unter Betrugsverdacht stehende Pharma- und Hedgefonds-Manager Martin Shkreli erfüllt sein vollmundiges Versprechen an Musikfans für den Fall eines Wahlsiegs von Donald Trump nur teilweise. Der 33-Jährige veröffentlichte lediglich Teile der ersten beiden Titel eines geheimen Albums der New Yorker Hip-Hop-Band Wu-Tang Clan, von dem er das einzige Exemplar besitzt. Mehr könne er derzeit nicht abspielen, sagte Shkreli in dem Video ohne Angabe von Gründen. Shkreli hatte im vergangenen Monat angekündigt, bei einem Wahlsieg Trumps das Album "Es war einmal in Shaolin" komplett zu veröffentlichen. Der Manager hatte die Platte für zwei Millionen Dollar (1,8 Millionen Euro) erworben. Die Gruppe hatte anschließend beklagt, dass der Deal vereinbart worden sei, bevor Shkreli als Chef der Pharmafirma Turing weltweit Negativschlagzeilen machte. Er hatte den Preis für das Medikament Daraprim gegen Malaria und die Folgen einer HIV-Infektion über Nacht von 13,50 auf 750 Dollar in die Höhe geschraubt.

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Snowden.

(Foto: picture alliance / dpa)

+++ 21:39 Snowden kündigt Stellungnahme an +++
Wer sich fragt, was eigentlich Edward Snowden zum Ausgang der US-Wahl zu sagen hat, muss sich noch bis morgen gedulden. Der Whistleblower wird morgen Abend ab 22:30 Uhr unserer Zeit von einem niederländischen Portal interviewt.

+++ 21:12 Juncker fordert europäische Armee +++
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker fordert mehr europäische Verantwortung in der Verteidigungspolitik - "bis hin zum Ziel der Einrichtung einer europäischen Armee". Unabhängig vom Wahlausgang in den USA müsse man sich von der Vorstellung verabschieden, die Amerikaner seien für die Sicherheit Europas zuständig. "Das müssen wir schon selbst tun", sagte Juncker am Abend in Berlin. Nach der Wahl Trumps sagte Juncker in seiner europapolitischen Grundsatzrede: "Wir sollten uns sehr bemühen, das transatlantische Verhältnis in Ordnung zu halten." Die Welt brauche den "engen Schulterschluss" zwischen den USA und Europa. 

Den ersten Teil des Livetickers mit den Ereignissen des Tages finden Sie hier.

Quelle: n-tv.de, mli/bdk/jve/vpe/dpa/AFP/rts/DJ