Politik

"Schlimmer als Voldemort" Briten wollen Trump die Einreise verbieten

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Für seine radikalen Forderungen soll Trump mit einem Einreiseverbot abgestraft werden, fordern Unterstützer der Petition.

(Foto: REUTERS)

Mit seiner Forderung nach einem Einreiseverbot für Muslime in die USA hat sich Donald Trump bei vielen Briten mehr als unbeliebt gemacht. Sogar "Harry Potter"-Autorin Joanne K. Rowling giftet gegen den US-Präsidentschaftskandidaten.

Mit Hilfe einer Online-Petition wollen Briten ein Einreiseverbot gegen Donald Trump in ihrem Land durchsetzen. Oder wie es das Magazin "Vice" formuliert: "Die Briten hassen Trump wirklich". Nichts vereine die Briten mehr als die Verachtung für einen Idioten. Inzwischen haben mehr als 200.000 Menschen die Petition "Block Donald J Trump from UK entry" unterschrieben. Nun muss sogar das Parlament über die Forderung debattieren. Die dafür erforderliche 100.000er-Marke war schnell geknackt.

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Mit seiner Forderung, kein Muslim solle vorübergehend in die USA einreisen dürfen, hatte Trump zuvor heftige Reaktionen ausgelöst. Joanne K. Rowling, die Autorin der "Harry Potter"-Reihe, twitterte: "Wie schrecklich. Nicht einmal Voldemort war so böse."

Zuletzt unterschrieben in nur einer Stunde schon 30.000 Menschen die Petition. "Wenn Großbritannien weiterhin 'inakzeptables Verhalten' als Einreisekriterium aufführt, muss dieses Kriterium für Reiche wie für Arme, für die Schwachen wie für die Mächtigen gelten", schrieb die Initiatorin der Petition, Suzanne Kelly.

Trump hatte kürzlich auch über die britische Hauptstadt hergezogen. Teile Londons seien so radikalisiert, dass selbst Polizisten dort Angst um ihr Leben hätten. Die Londoner Polizei widersprach: "Normalerweise würdigen wir solche Kommentare keiner Antwort, aber in diesem Fall ist es uns wichtig klarzustellen, dass Trumps Aussage falscher nicht sein könnte."

Quelle: n-tv.de, vko

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