Politik

Trump und Putin in Hamburg "Eine Ehre, Sie zu treffen"

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Putin (links) und Trump treffen in Hamburg das erste Mal persönlich aufeinander.

(Foto: imago/ITAR-TASS)

Einer der Höhepunkte des G20-Gipfels: Die Präsidenten der USA und Russlands kommen zu einem persönlichen Gespräch zusammen. Trump nennt das Treffen "eine Ehre". Ob er die mutmaßliche Einmischung Russlands in die US-Wahl anspricht, ließ er offen.

US-Präsident Donald Trump und der russische Staatschef Wladimir Putin haben ihr erstes lange erwartetes persönliches Gespräch geführt. Die beiden setzten sich mit einigen wenigen Begleitern beim G20-Gipfeltreffen in Hamburg zusammen. "Es ist eine Ehre, Sie zu treffen", sagte Trump zu Putin. Dieser entgegnete, er sei ebenfalls "erfreut" darüber. Putin sagte, er wolle die drängendsten bilateralen und internationalen Fragen besprechen und hoffe "auf positive Ergebnisse". Trump sagte, er hoffe, "dass positive Dinge geschehen".

Mit Blick auf den Konflikt mit Nordkorea rief Putin dazu auf, die Ruhe zu bewahren. Trump hatte kurz vor dem G20-Gipfel eine scharfe Warnung an Nordkorea gerichtet. Er prüfe eine "ziemlich harte" Antwort auf den jüngsten nordkoreanischen Raketentest, sagte der US-Präsident am Donnerstag bei seinem Besuch in Warschau. Nordkorea hatte am Dienstag verkündet, erfolgreich eine ballistische Interkontinentalrakete des Typs Hwasong-14 getestet zu haben. Pjöngjang sprach von einem "historischen Durchbruch".

Trump schweigt auf Reporter-Frage

Trumps Verhalten gegenüber Russland wird von Teilen der US-Öffentlichkeit mit großem Misstrauen beobachtet. Hintergrund ist die Affäre um mutmaßlich russische Cyberangriffe im US-Wahlkampf zugunsten des heutigen Präsidenten und um dubiose Kontakte von Mitarbeitern des Trump-Wahlkampfteams nach Moskau. Trump reagierte jedoch nicht auf den Zuruf von Reportern, ob er die mutmaßliche russische Einmischung in die US-Wahl ansprechen werde.

Zuletzt hatte der US-Präsident allerdings einen scharfen Ton gegenüber Moskau angeschlagen. Bei einem Besuch in Polen warf Trump der russischen Regierung am Donnerstag "destabilisierendes Verhalten" vor. Das russisch-amerikanische Verhältnis ist so schlecht wie seit Jahrzehnten nicht mehr.

Quelle: ntv.de, kst/dpa/AFP

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