Politik

Krisengeld für Selbstständige Förderbanken überweisen gut zwei Milliarden Euro Hilfen

imago98543189h (1).jpg

Mehr als eine Million Anträge auf Soforthilfe sind bundesweit schon eingegangen.

(Foto: imago images/Future Image)

In der aktuellen Krise müssen gerade kleine Unternehmen möglichst schnell ihre Hilfsgelder erhalten, um sich finanziell über Wasser zu halten. Laut einem Medienbericht ist die Nachfrage gewaltig - und die bereits gezahlte Summe auch.

Nach einem regelrechten Ansturm von Selbstständigen und Kleinunternehmern auf die Corona-Hilfsgelder der Bundesländer haben die Landesförderanstalten schon einen Milliardenbetrag zur Auszahlung an die Antragsteller angewiesen. Laut "Bild"-Zeitung wurden bereits 1,8 Milliarden Euro ausgezahlt - für insgesamt 1,1 Millionen Anträge auf Soforthilfe.

Demnach fließen die meisten Gelder an Restaurants, Friseur- und Kosmetiksalons. In mehreren Ländern sollen die Serverkapazitäten bei den zuständigen Behörden teilweise überlastet gewesen sein, weil zu viele Unternehmer gleichzeitig ihren Antrag stellen wollten.

Bei einem Unternehmen von bis zu fünf Mitarbeitern können die Firmeneigner einmalig für drei Monate 9000 Euro beantragen, Betriebe mit bis zu zehn Mitarbeitern erhalten 15.000 Euro Förderungsgeld in der Corona-Krise.

Für viele Unternehmen ist eine solche Finanzspritze überlebenswichtig, weil ihnen aufgrund der aktuellen Krisen-Verordnungen hohe Einnahme-Summen fehlen. Das Fördergeld soll kurzfristig helfen, die Zahl der Corona-bedingten Insolvenzen möglichst gering zu halten.

Beantragen kann man die Mittel in der Regel bei den Landesförderanstalten, Ausnahmen gibt es in Bayern, Hessen, dem Saarland und in Nordrhein-Westfalen. Das Bundesfinanzministerium bietet Informationen und eine Übersicht über die Anlaufstellen.

Quelle: ntv.de, sgu