Politik

Von Püttlingen nach Berlin Kramp-Karrenbauer will kein Übergangsgeld

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Freut sich auf die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Konrad-Adenauer-Hauses: Annegret Kramp-Karrenbauer.

(Foto: picture alliance / Kay Nietfeld/)

Sie ist nach Merkel die zweite Frau in diesem Amt: Die saarländische Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer soll am Montag zur CDU-Generalsekretärin gewählt werden. Dann steht ihr ein Übergangsgeld zu. Doch sie verzichtet.

Die designierte CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer will kein Übergangsgeld als saarländische Ministerpräsidentin in Anspruch nehmen. "Ich verzichte auf das Übergangsgeld", sagte die 55-Jährige der "Bild am Sonntag".

Laut saarländischem Gesetz steht jedem ausscheidenden Mitglied der Landesregierung bis zu zwei Jahre Übergangsgeld zu: in den ersten drei Monaten das reguläre Gehalt plus Ortszuschlag, für den Rest der Zeit die Hälfte der Bezüge. Das Grundgehalt von Kramp-Karrenbauer als Ministerpräsidentin liegt laut BamS bei rund 11.000 Euro. Allein in den ersten drei Monaten würde sie insgesamt mehr als 33.000 Euro bekommen.

Kramp-Karrenbauer soll am Montag auf dem Bundesparteitag der CDU in Berlin zur neuen Generalsekretärin gewählt werden. Was sie dann verdienen wird, ist der Zeitung zufolge noch unklar. Das solle erst nach der Wahl besprochen werden, wird die CDU-Zentrale zitiert.

Ihr Amt soll Kramp-Karrenbauer Anfang März antreten. Die Saarländerin will dann erstmal zwischen ihrer Heimatstadt Püttlingen und Berlin pendeln und sich in der Hauptstadt eine Wohnung suchen. Als ihren Nachfolger hat die Saar-CDU den bisherigen CDU-Fraktionschef Tobias Hans nominiert. Die Wahl ist für den 1. März geplant.

Gefragt, auf was sie sich in Berlin am meisten freue, antwortete Kramp-Karrenbauer dem Blatt: "Auf die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Konrad-Adenauer-Hauses."

Quelle: ntv.de, asc/dpa