Ex-Ministerpräsident von Rheinland-PfalzKurt Beck ist neuer Chef der Ebert-Stiftung

Nach dem Tod von Peter Struck übernimmt Kurt Beck die kommissarische Leitung der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung. Fast ein Jahr danach wird er auch offiziell im Amt bestätigt. Gegen die Beratertätigkeit Becks für ein Pharma-Unternehmen hatte de FES nichts einzuwenden.
Der frühere rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck ist nun auch offiziell Vorsitzender der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung (FES). Beck wurde in Berlin bei der Mitgliederversammlung für zwei Jahre gewählt. Der 64-Jährige hatte nach dem Tod von Peter Struck Anfang 2013 die kommissarische Leitung der FES übernommen.
Als stellvertretende Vorsitzende seien die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und DGB-Chef Michael Sommer gewählt worden, teilte die FES mit. Zuletzt hatte die Ebert-Stiftung betont, sie habe keine Bedenken gegen eine Beratertätigkeit Becks für den Pharma-Riesen Boehringer Ingelheim.
Die FES unterstützt rund 2650 Studenten und Promovierende und setzt sich mit über 100 Auslandsbüros für die Ideen einer sozialen Demokratie ein. Ihr Etat betrug 2012 eigenen Angaben zufolge 139 Millionen Euro.