Politik

Die USA und die Aggression Lafontaine: "Fuck the US-Imperialism"

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(Foto: imago/Becker&Bredel)

Zuletzt war es still geworden um den Linken-Politiker Lafontaine. Nun findet er drastische Worte zum Besuch des US-Verteidigungsministers Carter in Berlin und erklärt, wie er die Außenpolitik der USA sieht.

Mit harschen Worten hat Linken-Politiker Oskar Lafontaine die Ukraine-Politik der USA kritisiert. "Fuck the US-Imperialism", schrieb er zum Europa-Besuch von US-Minister Ashton Carter auf seiner Facebook-Seite.

Carter sei als "US-'Verteidigungs-' also -Kriegsminister in Berlin". "Der US-Kriegsminister ruft die Europäer dazu auf, sich der russischen "Aggression" entgegenzustellen. Dabei hätten die Europäer allen Grund, sich der Aggression der USA entgegenzustellen", argumentierte der einstige SPD-Vorsitzende.

Der US-Diplomat George Kennen habe die Osterweiterung der Nato als den größten Fehler der US-Außenpolitik nach dem zweiten Weltkrig bezeichnte, weil sie einen neuen Kalten Krieg zur Folge habe. "Sie zündeln immer weiter und Europa bezahlt mit Umsatzeinbrüchen im Handel mit Russland und dem Verlust von Arbeitsplätzen", so Lafontaine.

Mit seiner Kritik "Fuck the US-Imperialism" bezog sich Lafontaine auf eine Äußerung der US-Diplomatin Victoria Nuland zur Ukraine-Krise. In einem auf YouTube am 6. Februar 2014 veröffentlichten Telefonat mit dem US-Botschafter in Kiew hatte sie gesagt: "Fuck the EU" - frei übersetzt: "Die EU kann uns mal."

Quelle: ntv.de, ghö/dpa