Politik

Tod erneut dementiert Mokhtar Belmokhtar doch nicht getötet?

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Die USA haben ein Kopfgeld für Hinweise auf die Ergreifung des Dschihadistenführers ausgesetzt.

(Foto: AP)

Der einäugige Dschihadistenführer lebt noch. Das zumindest berichtet die Gruppe Ansar al-Scharia. Die USA wollen das nicht dementieren. Noch am Vortag hatte es geheißen, Belmokhtar sei bei einem US-Drohnenangriff getötet worden.

Zum wiederholten Male hat die libysche Dschihadistengruppe Ansar al-Scharia den Tod des berüchtigten algerischen Dschihadistenführers Mokhtar Belmokhtar dementiert. In einer Erklärung nannte die Gruppe die Namen von sieben Extremisten, die bei einem US-Drohnenangriff im Osten Libyens getötet worden seien. Belmokthtar steht nicht auf der Liste. "Niemand anderes wurde getötet", heißt es in der Erklärung.

Die international anerkannte libysche Regierung hatte Belmokhtars vermeintlichen Tod am Sonntag verkündet. Er sei bei einem US-Einsatz in der Nacht im Osten des Landes getötet worden. Das US-Verteidigungsministerium erklärte lediglich, der Extremist sei "Ziel" eines Angriffs gewesen und bestätigte dessen Tod nicht.

Belmokhtar, der als junger Mudschahedin in Afghanistan ein Auge verlor, soll insbesondere der Drahtzieher eines Angriffs auf das algerische Gasfeld In Amenas im Jahr 2013 gewesen sein, bei dem 38 zumeist westliche Geiseln getötet wurden.

Kurz darauf hatte die Armee des Tschad erklärt, sie habe den 1972 geborenen Islamistenführer in Mali getötet. Vergangenes Jahr verlautete allerdings aus Sicherheitskreisen, Belmokhtar sei am Leben und mittlerweile in Libyen.

Quelle: ntv.de, ppo/AFP

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