Politik

Umfragewerte steigen weiter "The Donald" zieht davon

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In Mobile, Alabama, redet Donald Trump vor Zehntausenden in einem Footballstadion.

(Foto: AP)

Donald Trump tritt zum Wahlkampf an - und versammelt knapp 30.000 Menschen in einem Footballstadion. Er attackiert Hillary Clinton und innerparteiliche Mitbewerber, damit scheint er den Nerv der Wähler zu treffen.

Eine Mehrheit der republikanischen Wähler glaubt einer neuen Umfrage zufolge, dass Donald Trump 2016 als Kandidat ihrer Partei ins Rennen um das Weiße Haus gehen wird. In der Umfrage sagten 57 Prozent, der Immobilienmogul werde die Nominierung für sich entscheiden.

Das sind 30 Prozent mehr Zustimmung als vor zwei Monaten, als Trump seinen Hut in den Ring geworfen hatte. Bezogen auf alle Wähler glaubt immerhin fast jeder zweite Befragte (49 Prozent), dass "The Donald" das Rennen bei den Republikanern machen wird. Eine andere, frische Umfrage des Instituts Real Clear Politics sieht Trump im republikanischen Bewerberfeld mit 22 Prozent Zustimmung in Front, weit dahinter folgen Floridas früherer Gouverneur Jeb Bush (10 Prozent) und die anderen Kandidaten. Gewählt wird im November 2016.

Team Trump spricht von 45.000

Bei einer Veranstaltung am Freitagabend in einem Footballstadion in Mobile (Alabama) wiederholte Trump seine Angriffe auf die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton, aber auch auf seinen republikanischen Mitbewerber Jeb Bush. Die Rede in Mobile war eine der größten Veranstaltungen Trumps seit Beginn seines Wahlkampfs.

Über die Teilnehmerzahl bei der Veranstaltung gibt es unterschiedliche Aussagen. Sein Team hatte den ganzen Tag von angeblich über 45.000 Teilnehmern gesprochen, tatsächlich waren es aber wohl weit weniger. In den Fernsehübertragungen war es schätzungsweise etwa die Hälfte, CNN spricht von 30.000 Unterstützern, die in das Footballstadion kamen.

Quelle: n-tv.de, jgu/dpa

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