Politik

Schelte für Medien Trump twittert als US-Präsident weiter

Der künftige US-Präsident will trotz seines vollen Terminkalenders in den kommenden vier Jahren weiterhin auf Twitter aktiv bleiben. Damit will Trump nicht nur mit dem Volk in Verbindung bleiben, sondern auch die Medien ärgern.

Der designierte US-Präsident Donald Trump will auch nach seinem Amtsantritt weiter bei Twitter und anderen sozialen Netzwerken aktiv bleiben. Dies bestätigte der künftige Präsidentensprecher Sean Spicer dem Sender ABC.

  "Es macht die etablierten Medien verrückt, dass ihm (Trump) mehr als 45 Millionen Menschen in den sozialen Netzwerken folgen und dass sie eine direkte Konversationen haben können. Sie müssen sie nicht durch die Medien filtern. Das normale Tagesgeschäft ist damit vorbei", sagte Spicer.

Wichtig sei am Ende das Resultat, sagte der Sprecher. "Wenn er (Trump) twittert, dann gibt es Ergebnisse, das ist eine Tatsache. Egal ob auf Twitter, bei einer Pressekonferenz, in einem Anruf oder bei einem Treffen, er wird sicherstellen, dass er jeden Tag für das amerikanische Volk kämpft."

Zu Beginn des neuen Jahres provozierte der Republikaner zuletzt mit einer Botschaft auf Twitter. "Ein glückliches neues Jahr allen, so auch meinen vielen Feinden und jenen, die mich bekämpft und so schwer verloren haben, dass sie einfach nicht wissen, was sie tun sollen. Liebe!", schrieb Trump. Er wird am 20. Januar offiziell in Washington vereidigt und damit die Amtsgeschäfte von Barack Obama übernehmen.

Quelle: ntv.de, lsc/dpa

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