Politik

Nur noch 39 Prozent für Republikaner Trumps Umfragewerte fallen weiter

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Schafft er es ins Weiße Haus?

(Foto: REUTERS)

Die kontroversen Standpunkte und seine Rhetorik haben Donald Trump in den vergangenen Wochen in der Wählergunst nicht steigen lassen. Seine Konkurrentin baut ihren Vorsprung aus.

Der voraussichtliche Präsidentschaftskandidat der Republikaner, Donald Trump, ist nach einer jüngsten Umfrage drastisch in der Wählergunst gefallen. Würde jetzt gewählt, käme die Demokratin Hillary Clinton auf 51 Prozent, der Immobilienmogul lediglich auf 39 Prozent, heißt es in einer Erhebung von "Washington Post"/ABC News. Vor einem Monat hatte Trump noch mit zwei Prozentpunkten (46 zu 44 Prozent) vor Clinton geführt. 

Die "Washington Post" spricht vor diesem Hintergrund von einer "dramatischen" Entwicklung, in der sich wachsendes Unbehagen über Trumps "aufwieglerische" Rhetorik und kontroverse Standpunkte etwa bei der Terrorismusbekämpfung widerspiegele. Etwa zwei von drei Amerikanern hielten der Umfrage zufolge Trump für ungeeignet, die Geschicke des Landes zu lenken.

Allerdings sei auch Clinton nicht beliebt. Die Aussicht, dass sie ins Weiße Haus einziehen könne, mache etwa die Hälfte der Amerikaner besorgt, schreibt die "Washington Post". Das unterstreiche die "historische Unpopularität" der Kandidaten beider großen Parteien. Dennoch habe Clinton im direkten Vergleich derzeit deutlich die Nase vorn. Die Umfrage erfolgte nach dem Massaker in einem Schwulenclub in Orlando. Befragt wurden rund 1000 eingetragene Wähler.

Quelle: ntv.de, bdk/dpa

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