Politik

Streit um Obamacare US-Republikaner verschieben Votum

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Seit Monaten wird in den USA um die Reform von Obamacare gestritten.

(Foto: REUTERS)

Für die Republikaner zählt jede Stimme, um die Reform des US-Gesundheitswesens zu beschließen. Nun meldet sich Senator McCain krank. Ohne den 80-Jährigen aus Arizona wagt man die Abstimmung im Senat nicht.

Nach der Erkrankung eines prominenten Senators haben die US-Republikaner die Abstimmung über die Reform des Gesundheitswesens (Obamacare) verschoben. Das gab der Mehrheitsführer der Kongresskammer, Mitch McConnell, bekannt.

Zuvor war seinem Kollegen John McCain ein Blutgerinnsel über dem Auge entfernt worden. Zur Erholung soll der 80-jährige ehemalige Präsidentschaftskandidat die kommende Woche in seinem Heimatbundesstaat Arizona verbringen.

Für die Republikaner zählt jede Stimme: Die Partei des Präsidenten verfügt im Senat über eine knappe Mehrheit von 52 zu 48 Sitzen, zwei Parteimitglieder wollen zudem sicher gegen den Rückbau votieren. Nach der Verfassung könnte Vizepräsident Mike Pence bei einem Patt die entscheidende Stimme beisteuern.

Anfang der Woche soll das überparteiliche Haushaltsbüro des Kongresses (CBO) seine Berechnungen veröffentlichen, wie viele US-Bürger durch die geplanten Änderungen ihren Versicherungsschutz verlieren würden. Von den Angaben könnte die Zustimmung von mehreren Republikanern abhängen. Die Reform gehört zu den wichtigsten Wahlversprechen von Trump.

Quelle: n-tv.de, wne/rts