Politik

US-Wahl-Ticker +++ Was bisher geschah +++

Hier geht es zum aktuellen Teil des Livetickers.

+++ 23.43 Schon drei Präsidenten ohne Mehrheit +++
Dreimal wurden in der Geschichte schon Präsidenten gewählt, ohne dass sie die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhalten hatten. Samuel J. Tilden (1876), Benjamin Harrison (1888) und George W. Bush (2000) erreichten die Mehrheit der Wahlmänner, obwohl sie nicht von der Mehrheit der Wähler bevorzugt wurden.

+++ 23.20 Wahlgrafik auch auf dem Empire State Building +++
CNN beleuchtet heute das Empire State Building mit der Wahlgrafik. Die New Yorker brauchen nur nach oben zu schauen, um zu sehen, wer vorne liegt. Wie die n-tv.de-Wahlgrafik zeigt der rote Balken die gewonnenen Wahlmänner Romneys, der blaue Balken steht für Obamas Stimmen.

+++ 22.46 Wall Street hofft auf eindeutiges Votum +++
Die US-Börse hat sich mit deutlichen Gewinnen aus dem Handel verabschiedet. Der breiter gefasste S&P-500 stieg um 0,8 Prozent auf 1428 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,4 Prozent auf 3011 Punkte. Dabei trieb die Hoffnung auf ein recht eindeutiges Votum der Amerikaner die Kurse an. Doch es blieben Zweifel an einem solchen Wahlausgang, weshalb die Indizes im späten Handel einen ihrer Gewinne wieder abgaben. Es sei eine gewisse Vorsicht der Investoren zu spüren gewesen, so ein Teilnehmer.

+++ 22.10 Republikaner Ron Paul unterstützt niemanden +++
Ron Paul, ehemals republikanischer Anwärter auf die Präsidentschaftskandidatur, versagt seinem Parteifreund Romney weiterhin die Unterstützung. Er sehe einfach keine Unterschiede zwischen den beiden Kontrahenten, sagt Paul der "Washington Post".

+++ 21.45 Einige Automaten zählen falsch +++
 Die Wahl-Verantwortlichen berichten von einigen technischen Problemen an Wahlautomaten. Offenbar werden teilweise Stimmen für Obama als Stimmen für Romney gewertet – und umgekehrt. In einem Wahllokal in Pennsylvania filmt ein Wähler angeblich das Problem und stellt das Video auf Youtube.

+++ 21.33 Oma Obama zittert mit +++
Die Präsidentschaftswahlen werden auch im Ausland gespannt verfolgt, doch wahrscheinlich nirgendwo so sehr wie in dem Dorf Kogelo im Westen Kenias. "Ich bete für ihn, dafür, dass ihm Gott zur Seite steht", sagt die 90-jährige Sarah Obama, die Großmutter von US-Präsident Barack Obama. Die alte Dame ist die dritte Frau von Obamas Großvater väterlicherseits. Auch ohne Blutsverwandtschaft sprach der Amtsinhaber stets liebevoll von seiner "Mama Sarah", die in der Grenzregion zu Uganda wohnt. Die prominente Oma wagt sich kurz vor der Wahl kaum aus ihrem Haus und wird rund um die Uhr von einem Polizisten bewacht. Sie sei "glücklich" mit dem, was ihr Enkel erreicht habe, sagt sie. Die ganze Familie werde zusammen vor dem Fernseher sitzen, bis das Ergebnis bekannt gegeben sei, sagte Said Hussein Obama, ein Onkel Barack Obamas. Die Bewohner von Kogelo können die Wahlen auf einem Großbildschirm im Hof der nach Obama benannten Grundschule verfolgen. Der US-Präsident hat dem verschlafenen Dorf zu einiger Berühmtheit verholfen. Seit seinem Wahlsieg 2008 hat Kogelo immerhin fließend Wasser und Strom bekommen.

+++ 21.04 CNN-Experte sieht Übles für Romney +++
John King, der Zahlen-Experte von n-tv-Partnersender CNN, absolviert seinen ersten Auftritt des Wahlabends. Seine Prognose sieht schlecht aus für Romney. Sollte er im Bundesstaat Virginia verlieren, habe Romney kaum noch eine reelle Chance, die Wahl zu gewinnen, so King.

+++ 20.26 US-Börsen legen weiter zu +++
Die US-Börsen ziehen im Tagesverlauf weiter an. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte steigt bis zum Nachmittag (Ortszeit) um 1,2 Prozent. Ein Machtwechsel im Weißen Haus könnte vor allem für die Gesundheitsbranche, den Energiesektor und die Finanzwelt neue Bedingungen schaffen. Doch im Mittelpunkt die Anleger steht, dass es einen klaren Ausgang und keine Hängepartie gibt: "Das Rennen ist sehr, sehr knapp", sagt Marktteilnehmer Peter Cardillo von Rockwell Global Partners. "Wenn es - wie schon einmal - erst von Gerichten entschieden wird, dann gibt es noch mehr Ungewissheit und Verunsicherung."

+++ 20.10 Bild von Obama verhüllt +++
In einem Wahllokal in Philadelphia wird ein Bild des Präsidenten abgedeckt. Republikaner hatten in einem Eilverfahren geklagt. Obamas Konterfei solle mit Papier verdeckt werden, bestimmt das Gericht. Unter dem Bild steht der Slogan "Hope". Die Republikaner sahen die Wahl dadurch beeinflusst.

+++ 19.55 Alkoholverbot in Kentucky und South Carolina +++
Egal, wer die US-Wahl gewinnt, die Sieger werden in Kentucky und South Carolina nicht öffentlich anstoßen können. Und den Verlierern wird es verwehrt bleiben, ihren Frust hinunterzuspülen. Denn in beiden Bundesstaaten herrscht an Wahltagen ein striktes Alkohol-Verkaufsverbot in Kneipen, Restaurants und Läden. "Das Verkaufsverbot ist ein Überbleibsel aus der Zeit der Prohibition, als Saloons oftmals als Wahllokale dienten", erläutert Ben Jenkins vom Spirituosenindustrie-Verband Discus. Damit sollte etwa verhindert werden, dass Stimmen mit ein paar Drinks gekauft werden. Wer das Verkaufsverbot umgeht, dem drohen Geld- und sogar Gefängnisstrafen. Andere US-Bundesstaaten wie Indiana haben derartige Gesetze mittlerweile gekippt.

+++ 19.32 Heidi Klum hat gewählt +++
Das deutsche Model Heidi Klum ist in den USA zur Wahlurne gegangen. "Ich habe zum zweiten Mal in Amerika gewählt", sagt Klum als Gast in der "Ellen DeGeneres" Fernseh-Show. Gerade rechtzeitig zu den Wahlen vor vier Jahren hatte sie ihre Staatsbürgerschaft und damit auch das Wahlrecht erhalten. Das aus Bergisch Gladbach stammende Model lebt seit vielen Jahren in Kalifornien.

+++ 19.12 Romney, Ryan und Biden landen gleichzeitig +++
Politiker-Gedränge am Flughafen von Cleveland in Ohio: Nur Minuten nach dem Flugzeug von Herausforderer Romney landet die Maschine des Vizepräsidenten Biden. Romney bleibt an Bord, bis der Demokrat vom Flughafen aufgebrochen ist. Dann landet auch noch der republikanische Bewerber für den Vizeposten, Ryan. Ohio ist der wohl wichtigste Bundesstaat für den Ausgang der Wahl in diesem Jahr.

+++ 19.01 Obama ruft Schwarze zur Wahl +++
Während eines Anrufs bei einem Hip-Hop-Radiosender in Florida ruft Obama die schwarzen Amerikaner auf, ihre Stimme abzugeben. Wählen gehen sei wichtig, um "unsere Gemeinschaft nach vorne zu bringen", sagt er.

+++ 18.45 21-Jährige wählt unter Wehen +++
Galicia Malone erlebt ihre Geburtsstunde als US-Erstwählerin unter echten Wehen. Die hochschwangere 21-Jährige aus dem Bundesstaat Illinois will um nichts in der Welt die Präsidentschaftswahl verpassen und legt auf dem Weg ins Krankenhaus einen Stopp bei ihrem Wahllokal in Dolton bei Chicago ein, während die Wehen im Fünfminutentakt kamen. "Ich habe nur versucht, den Stimmzettel zu lesen und zu atmen, lesen und atmen", sagt sie. "Ich habe mir immer wieder gesagt: Lesen und atmen, lesen und atmen." Sie habe "niemals vorher gewählt, deshalb hat es mir so viel bedeutet", so Malone. Sie sehe ihre Stimmabgabe als "Sprungbrett" für ihre Tochter. Der Bezirksangestellte David Orr, der Zeuge des ungewöhnlichen Vorgangs im Wahllokal in der New Life Celebration Church in Dolton wurde, sagt, er ziehe den Hut vor Malone. Sie habe sich durch nichts vom Wählen abhalten lassen. "Was für ein blendendes Beispiel für die nächste Generation", sagt Orr.

+++ 18.25 Wall Street deutlich im Plus +++
Am Tag der US-Präsidentenwahl entschließen sich zahlreiche Anleger an den New Yorker Börsen zum Einkauf und treiben die Kurse nach oben. Gebannt halten die Investoren auch die Abstimmung über einige Sitze im Senat und Repräsentantenhaus im Blick. Die Zusammensetzung des Kongresses gilt als wichtig für die Frage, ob die USA die gefürchtete "Haushaltsklippe" umschiffen können. Andernfalls drohen zum Jahresende automatische Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen im Volumen von 600 Milliarden Dollar.

+++ 18.12 Obama gibt letzte Interviews +++
Präsident Obama gibt er einige letzte TV-Interviews - vor allem mit Sendern aus den Swing States.

+++ 17.52 Dax schließt fester +++
Vor dem Hintergrund der US-Präsidentschaftswahl und frischer Unternehmenszahlen schließt der deutsche Aktienmarkt fester. Ob diese Tendenz anhält, ist angesichts der dünnen Umsätze aber fraglich. Der Dax gewinnt 0,70 Prozent auf 7377,76 Punkte. Für den MDax geht es um 0,78 Prozent auf 11 656,15 Punkte hoch und der TecDax rückt um 0,88 Prozent auf 813,11 Punkte vor. "Nach wie vor wartet ein Großteil der Anlegerschaft hinter der Seitenlinie das US-Wahlergebnis ab und hält sich mit entsprechenden Neuengagements zurück", sagt Händler Gregor Kuhn vom Broker IG.

+++ 17.36 Uhr: Obama beglückwünscht Romney +++
Das ist wohl politisches Fairplay: Barack Obama hat seinem republikanischen Kontrahenten Mitt Romney zu einem "schwungvollen Wahlkampf" gratuliert. Bei einem Besuch in einer demokratischen Wahlkampfzentrale in Chicago bedankte sich Obama auch bei seinen Helfern. "Ich weiß, dass seine (Romneys) Unterstützer genauso engagiert und genauso begeistert sind", sagte der Präsident. Obama rief die Menschen in allen politischen Lagern auf, von ihrem "wertvollen" Wahlrecht Gebrauch zu machen. "Ich freue mich auf die Ergebnisse, und ich erwarte, dass wir eine gute Nacht haben werden. Aber egal, was passiert, ich möchte einfach sagen, wie sehr ich jeden schätze, der mich unterstützt hat, jeden, der so hart für mich gearbeitet hat. Und noch einmal, ich möchte auch Gouverneur Romney und seinem Team zu einem hart umkämpften Rennen beglückwünschen."

+++ 17.27 Uhr: Alle Wahllokale geöffnet +++
Auch Hawai hat inzwischen die Türen seiner Wahllokale geöffnet. Damit können die Amerikaner nun in allen Bundesstaaten ihre Stimme abgeben.

+++ 17.16 Uhr: Probleme in New York und New Jersey +++
Auch eine knappe Woche nach Ende des Wirbelsturms ist der Alltag noch längst nicht zurückgekehrt. In einigen der von "Sandy" betroffenen Teile der Bundesstaaten New York und New Jersey kommt es zu Verzögerungen. Die Wahlhelfer in einem unbeheizten Zelt im New Yorker Bezirk Queens kämpfen eine halbe Stunde mit dem Stromgenerator, bis er läuft.

+++ 17.07 Uhr: Euro unbeeindruckt von US-Wahl +++
Der Eurokurs notierte am Dienstag kaum verändert. Am Devisenmarkt sind die Augen auf die Präsidentschaftswahlen in den USA gerichtet. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,2803 US-Dollar und damit in etwa soviel wie am Vortag. "Bisher zeigt sich der Devisenmarkt sehr entspannt", kommentierte Commerzbank-Analyst Lutz Karpowitz. "Das dürfte vor allem daran liegen, dass er keinen klaren Favoriten hat."

+++ 16.57 Uhr: Lange Menschenschlangen vor den Wahllokalen +++
Vor den Wahllokalen bilden sich Schlangen mit mehreren hundert Menschen. In Florida etwa warten die Wähler bis zu drei Stunden, bis sie endlich ihre Stimme abgeben können.

+++ 16.46 Uhr: Chavez hat keine Hoffnung +++
Der venezolanische Präsident und US-Kritiker Hugo Chavez hat nach eigenen Worten kaum Hoffnung auf eine andere Außenpolitik der USA - "egal, wer gewinnt". Chavez hat Obama vorgeworfen, die "imperialistische" Politik seines Vorgängers George W. Bush fortzusetzen, sich aber im Wahlkampf hinter den Demokraten gestellt. Romney hat das in einem Wahlspot aufgegriffen.

+++ 16.25 Uhr: Marihuana, Romney, Obama & Co. +++
Die Amerikaner entscheiden auf ihren Stimmzetteln heute übrigens nicht nur über die Zukunft von Obama und Romney. In den Bundesstaaten Colorado, Oregon und Washington stimmen die Wähler auch darüber ab, ob der Gelegenheitsgenuss von Marihuana entkriminalisiert werden soll. Drei weitere Staaten - Arkansas, Montana und Massachusetts - halten Referenden darüber ab, ob Marihuana für medizinische Zwecke erlaubt werden soll.

+++ 16.11 Uhr: Romney feiert in Boston +++
Boston gilt wie ganz Massachusetts als demokratische Hochburg. Eine Umfrage der Tageszeitung "Boston Globe" ergab vor einer Woche, dass Obama hier mit 52 Prozent der Wählerstimmen rechnen kann, Romney nur mit 38 Prozent. Dennoch feiert Mitt Romney mit seinen Getreuen genau dort die Wahlparty. Sein "Wahlnacht Hauptquartier" befindet sich neben dem Convention und Exhibition Center in Boston.

+++ 15.59 Uhr: Alle Augen auf Colorado! +++
Spannend ist es heute vor allem in den Swing States. Dazu gehört auch Colorado, wo seit einer knappen Stunde gewählt wird. Hier ist es naturgemäß besonders knapp zwischen den Kandidaten. 2000 und 2004 konnte sich George W. Bush knapp durchsetzen, 2008 gewann Obama. Und 2012? In den Umfragen lag Obama (49 Prozent) zuletzt nur knapp vor Romney (47 Prozent). Colorado gilt nicht nur als wichtiger Swing State, sondern auch als Indikator für den Ausgang der Wahlen US-weit. Ein besonderes Augenmerk gilt der 550.000-Einwohner-Stadt Jefferson County. Seit Jahrzehnten wählen die Menschen hier den Kandidaten, der dann auch ins Weiße Haus einzieht. Mit einer Ausnahme: 1992 wählen die Bürger George Bush, doch Bill Clinton gewann die Wahl.

+++ 15.42 Uhr: Endet die Ära Obama schon nach einer Amtszeit? +++
Der Kampf um das Weiße Haus war wohl selten so knapp wie bei der 57. US-Wahl in diesem Jahr. Wenn Herausforderer Mitt Romney in den Swing States Florida, Ohio, North Carolina, Virginia und Wisconsin am Ende die Oberhand behält, ist er der 45. Präsident der USA. Und Obama? Der erste afroamerikanische Präsident müsste das Weiße Haus bereits nach einer Legislaturperiode verlassen. So bitter eine Niederlage für Obama wäre: Er wäre nicht der erste Amtsinhaber, der nicht im Amt bestätigt wird. Zuletzt ereilte unter anderem George Bush (1989-1993), Jimmy Carter (1977-1981) und Gerald Ford (1974-1977) dieses Schicksal.

+++ 15.24 Uhr: Redskins-Orakel: Romney gewinnt +++
Kennen Sie schon das Redskins-Orakel? In den USA gibt es verschiedene Verschwörungstheorien, die sich teilweise schon seit Jahrzehnten etabliert haben. Eine rankt sich seit 1936 um die Washington Redskins, einem mäßig erfolgreichen amerikanischen Football-Team. An ihrem Schicksal lässt sich womöglich auch das des neuen oder alten US-Präsidenten ablesen. Die Regel lautet: Wann immer die Redskins das letzte Heimspiel vor der Wahl gewinnen, wird der amtierende Präsident wiedergewählt. Verlieren sie, gewinnt der Herausforderer. Bei 17 von 18 US-Wahlen lag das Redskins-Orakel bisher richtig. Nur einmal nicht. 2004 verlor die Football-Mannschaft gegen die Green Bay Packers, aber Präsident George W. Bush gewann die Wahl. Und in diesem Jahr? Die Redskins verloren ihr letztes Heimspiel am 4. November deutlich mit 13:21 gegen die Carolina Panthers. Das heißt: Romney wird neuer US-Präsident. Zumindest wenn das Orakel wieder richtig liegt.

+++ 15.11 Uhr: Romney tritt vor die Urne +++
Jetzt ist es soweit: Zusammen mit seiner Ehefrau Ann gibt Mitt Romney seine Stimme ab in einem Wahllokal in Belmont, Massachusetts. Romney war von 2003 bis 2007 Gouverneur von Massachusetts. Amtsinhaber Obama hat seine Stimme längst abgegeben. Er wählte bereits am 25. Oktober in Chicago.

+++ 14.59 Uhr: Anwälte überwachen Wahlablauf +++
Heerscharen von Anwälten überwachen den Ablauf der US-Präsidentschaftswahl. Die größte Sorge bereitet die Situation in Ohio, dem womöglich wahlentscheidenden Schlüsselstaat. Dort könnten zehntausende Wähler in den Wahllokalen nur einen vorläufigen Stimmzettel erhalten, weil sie Unterlagen für das "early voting" angefordert, diese dann aber nicht benutzt hatten. Ihre Stimmzettel dürfen dann erst ab dem 17. November ausgezählt werden - nach einer Prüfung, ob niemand zwei Stimmen abgab. Sollten Obama und Romney in Ohio nur wenige tausend Stimmen auseinanderliegen, müsste auf die Prüfung der vorläufigen Wahlzettel gewartet werden, um das Ergebnis in Ohio zu kennen. Bereits am Wochenende gab es Beschwerden über die Organisation der Abstimmung im sogenannten Swing State Florida. Die dortigen Demokraten erstatteten Anzeige, weil zahlreiche Wähler ihre Stimmen nicht vorzeitig abgeben konnten. Ein Wahlbüro in Miami hatte geschlossen, obwohl draußen noch lange Wählerschlangen für das sogenannte "early voting" standen. Die Angst ist groß in den USA, vor einer Wahlschlacht wie vor zwölf Jahren, als am Ende der Oberste Gerichtshof über den Ausgang entschied und George W. Bush statt Al Gore zum Wahlsieger erklärte. Damals hatten fehlerhafte Wahlautomaten zu einer Neuauszählung der Stimmzettel in Florida geführt. In diesem Jahr könnte vor allem in drei Bundesstaaten eine Hängepartie drohen.

+++ 14.35 Uhr: 36 von 50 Bundesstaaten wählen +++
Inzwischen wählen 36 Bundesstaaten. Auch in Texas, Wisconsin und Ilinois machen sich die ersten Menschen nun auf zu den Wahllokalen.

+++ 14.24 Uhr: Neue Evakuierungen an der Ostküste +++
Aus Sorge vor einem neuen Sturm gilt für Teile einer bereits von Wirbelsturm "Sandy" betroffenen Stadt an der US-Ostküste erneut ein Evakuierungsbefehl. Die Menschen in tiefer gelegenen Gebieten der Stadt Brick Township im Bundesstaat New Jersey seien aufgefordert worden, bis zum Dienstagabend (Ortszeit) ihre Häuser zu verlassen, hieß es auf der Webseite der Stadt. Wie viele der rund 75.000 Einwohner der Stadt betroffen waren, war zunächst nicht bekannt. Der Sturm, der Kälte, Regen und Wind im Gepäck hat, könnte Meteorologen zufolge am Mittwochabend auf die US-Ostküste treffen. Er soll aber längst nicht so stark wie "Sandy" sein.

+++ 13.57 Uhr: Biden gibt Stimme ab +++
US-Vizepräsident Joe Biden gibt seine Stimme im Delaware ab. Der vergleichsweise kleine Bundesstaat dürfte sicher an Obama gehen, liefert aber nur drei Wahlmännerstimmen.

+++ 13.46 Uhr: Millionen Amerikaner auf dem Weg zum Wahllokal +++
Die Ostküste wählt. In insgesamt 26 Bundesstaaten haben die Wahllokale inzwischen schon geöffnet. Seit 13 Uhr (7 Uhr Ortszeit) treten die Wähler auch in Florida vor die Urnen. Der westliche Teil des Bundesstaats liegt in einer anderen Zeitzone. Hier sowie in Tennessee, South Carolina, Rhode Island, Delaware, Pennsylvania, Washington D.C., Michigan, Georgia und Maryland öffnen die Wahllokale ab 14 Uhr (8 Uhr Ortszeit). Hier finden Sie mehr Informationen über den Ablauf des Wahltags.

+++ 13.35 Uhr: Schamanen für Obama +++
Peruanische Schamanen glauben fest an die Wiederwahl von US-Präsident Barack Obama. Auf einem Hügel nahe der Hauptstadt Lima praktizierten sie mit Hilfe von Blüten, Koka-Blättern und einem bewusstseinserweiternden Trank ein Wahrsage-Ritual. Sie bestreuten Fotos des demokratischen Amtsinhabers und seines republikanischen Rivalen Mitt Romney mit Blütenblättern und bliesen Tabakrauch darauf, zudem kauten sie Koka-Blätter und tranken Ayahuasca, ein psychoaktives Gebräu. Dabei habe sich gezeigt, dass Obama in der Gunst der Apus, Hügelgöttern der indigenen Mythologie, oben stehe. "Die Apus sagen uns, dass Obama wiedergewählt wird", sagte der Schamane Juan Osco.

+++ 13.22 Uhr: Lemmy Kilmister: Romney ist ein Monster +++
Wenn es einer wissen muss, dann er: Auch Motörhead-Sänger Lemmy Kilmister meldet sich anlässlich der US-Wahl zu Wort. In einem Interview mit dem "Rolling Stone" bezeichnet er den republikanischen Kandidaten Mitt Romney als "verdammtes Monster". "Bitte, bitte, stimmt nicht für Mitt Romney", sagt der Musiker. "Die Amerikaner sollen froh sein, dass sie Obama haben. Die Alternative heißt Romney."

+++ 13.05 Uhr: Wahlkampf-Endspurt auch bei Twitter +++
Kandidaten-Duell auch bei Twitter: "Der Wahltag ist gekommen. Geht in die Wahllokale und bringt eure Freunde mit!", schreibt Barack Obama auf seiner Seite. Mitt Romney hält dagegen: "Wir wissen, dass wir dieses Land zurückbringen können, aber wir brauchen eure Hilfe."

+++ 12.31 Uhr: Wahllokale in Swing States öffnen +++
Weitere Wahllokale haben jetzt geöffnet: Auch in Ohio, New Hampshire, Virginia, New York, New Jersey, Connecticut, Indiana, Kentucky und Maine kann seit 6 bzw. 6.30 Uhr Ortszeit gewählt werden. Die Staaten am Nordwestzipfel der USA werden traditionell eher von den Demokraten dominiert. Umkämpft sind dagegen die Swing States Ohio, New Hampshire und Virginia. 2008 hatte Obama in diesen Staaten noch vorne gelegen.

+++ 12.19 Uhr: Was passiert bei einem Patt? +++
Wird es die knappste Wahl aller Zeiten? Die "Huffington Post" hat den Durchschnitt der letzten Umfragen ausgerechnet. Obama liegt demnach bei 48,1 Prozent, Romney bei 46,7 Prozent. In der jüngsten Umfrage der "Washington Post" erreichte Obama erstmals seit Anfang Juli landesweit wieder 50 Prozent der Stimmen, während Romney nur auf 47 Prozent kam. Aber was passiert wirklich im Fall eines Patts? Was, wenn Obama und Romney jeweils genau 269 Wahlmänner gewinnen? Sollte es dazu kommen, greift der 12. Zusatzartikel zur amerikanischen Verfassung: Das Repräsentantenhaus wählt den Präsidenten. Jeder Bundesstaat hat dann eine Stimme. Weil die Republikaner die Mehrheit in der Kammer haben, wäre Romney hier im Vorteil. Über den Vizepräsidenten entscheidet dann jedoch der Senat. Hier haben die Demokraten die Mehrheit. Das heißt: Der Demokrat Joe Biden würde als Vize an der Seite Mitt Romneys entscheiden.

+++ 12.03 Uhr: Nowitzki for President +++
Dirk Nowitzki ist im Bundesstaat Texas offenbar der geeignetste Kandidat für das Amt des US-Präsidenten. Zumindest für die Leser der Tageszeitung "Dallas Morning News". Das Blatt richtete parallel zur politischen Wahl eine eigene Umfrage durch. Nach 24 Stunden lag der der deutsche Basketballstar mit 61,11 Prozent ganz klar vorn. Nowitzki hatte im Januar dem Weißen Haus in Washington bereits einen Besuch abgestattet. Anlass war der traditionelle Empfang der NBA-Meistermannschaft durch Präsident Barack Obama. Dabei hatte Obama über den Deutschen gescherzt. "Dirk ist ein harter Kerl. Aber das Schmerzvollste war wohl seine Version von 'We are the Champions' auf der Siegesfeier. Haben Sie nicht gesagt, Sie hätten dafür geübt? Ehrlich? Okay", hatte der US-Präsident in Anspielung auf Nowitzkis misslungene Interpretation des weltberühmten Hits von Queen erklärt.

+++ 11.51 Uhr: Anleger beobachten US-Wahl +++
Lieber kein Risiko eingehen - dieses Motto haben sich die Dax-Anleger am Tag der US-Wahl auf die Fahnen geschrieben. Der deutsche Leitindex pendelte am Dienstag unentschlossen um seinem Vortagesschluss von 7326 Zählern - erst am späten Vormittag legte er mit einem Aufschlag von 0,5 Prozent leicht zu. Doch Börsianer zweifelten, dass sich die Kursgewinne halten dürften. "Vor den Ergebnissen der US-Wahlen lässt sich kaum ein Marktteilnehmer aus der Reserve locken", schrieben die Analysten der Metzler Bank in einem Kommentar. "Amerika steht voraussichtlich vor einem der knappsten Wahlausgänge seiner jüngeren Geschichte." Händlern zufolge fürchten Anleger eine Wiederholung der Pattsituation nach der Wahl im Jahr 2000 zwischen Al Gore und George W.Bush, die letztlich durch den Obersten Gerichtshof entschieden werden musste.

+++ 11.42 Uhr: Wahllokale in Vermont geöffnet +++
Auch in Vermont darf jetzt gewählt werden, die Wahllokale sind geöffnet. Laut Prognosen liegt Obama in dem 625.000 Einwohner starken Bundesstaat nördlich von New York deutlich vorn. 2008 erhielt er hier 67,8 Prozent, der Republikaner McCain kam nur auf 30,6 Prozent. In Kürze öffnen auch die Wahllokale in Connecticut und Virginia.

+++ 11.25 Uhr: n-tv lädt zur Wahlparty +++
Die US-Präsidentenwahl findet auch in Deutschland statt: Rund 160.000 US-Bürger sind hier stimmberechtigt - und viele wollen auf Wahlpartys den Ausgang verfolgen. Allein in der Hauptstadt Berlin wird die Entscheidung im Duell zwischen Barack Obama und Mitt Romney in der Nacht zum Mittwoch auf verschiedenen Veranstaltungen live übertragen. Bei der "Amerika wählt"-Wahlparty der Sender RTL und n-tv in der Hauptstadtrepräsentanz des Medienunternehmens Bertelsmann tritt US-Botschafter Philip Murphy auf.

+++ 10.56 Uhr: US-Zeitungen empfehlen Obama +++
In Deutschland ist es kaum üblich, aber in den USA sprechen sich die großen Zeitungen vor der Wahl traditionell für einen der Kandidaten aus. Die Internetseite "The American Presidency Project" hat eine Übersicht der Empfehlungen erstellt. Von den 100 größten Zeitungen sprachen sich bis Montag 41 für Obama aus (10 Millionen Leser), 35 dagegen für Romney (6,4 Mio). Auffällig ist aber: 12 Zeitungen, die 2008 noch für Obama Partei ergriffen, präferieren inzwischen Romney. 23 Zeitungen, darunter die beiden auflagenstärksten Blätter in den USA - "USA Today" und "Wall Street Journal" - verzichten auf eine Empfehlung.

+++ 10.43 Uhr: Welcher Kandidat ist besser für Europa? +++
Hat die US-Wahl Auswirkungen für Europa? Der EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hält Barack Obama aus europäischer Sicht für den geeigneteren Kandidaten für das Präsidentenamt. Obama stehe mit seiner Politik den europäischen Wertvorstellungen näher als sein Konkurrent Mitt Romney, sagte der SPD-Politiker in einem Interview des Deutschlandfunks. Schulz räumt aber ein: "Es ist keine Wahlauseinandersetzung gewesen, in der die Außenpolitik eine große Rolle gespielt hat." Das habe auch mit der Außenwirkung der europäischen Politik zu tun. "Die Vereinigten Staaten von Amerika nehmen die Europäer dann ernst, wenn sie geschlossen und als starke Einheit auftreten." Das transatlantische Verhältnis stehe wegen der Orientierung der USA hin zum pazifischen Raum in Washington nicht mehr an allererster Stelle. "Wenn wir uns in unsere Einzelteile zerlegen, was wir bedauerlicherweise sehr oft tun, dann sind wir als Europäer irrelevant."

+++ 10.30 Uhr: Romney kämpft bis zum Schluss +++
Zumindest für Mitt Romney ist der Wahlkampf übrigens noch längst nicht vorbei. Obwohl seine offizielle Abschlussveranstaltung schon am Montag in New Hampshire stattgefunden hat, will der Herausforderer am Tag vor der Wahl noch in mehreren Bundestaaten auftreten. Darunter natürlich auch die Swing States Wisconsin, Ohio und Iowa.

+++ 09.56 Uhr: "Le Monde" lobt Obama +++
Die französische Zeitung "Le Monde" hat übrigens einen klaren Favoriten bei der US-Wahl. Sie schreibt: "Die amerikanische Wirtschaft findet gerade erst auf den Weg des Wachstums zurück. (...) Der Demokrat Barack Obama ist der umsichtige Verwalter dieser zaghaften Heilung gewesen. Er bittet um ein zweites Mandat, um sein Land aus der Genesungsphase herauszuführen. (...) Insgesamt setzt Obama auf seine Bilanz: nicht immer herausragend, aber solide. Er war der Architekt eines gemäßigten Staatsinterventionismus. (...) Mitt Romney vertritt eine andere Philosophie: der Staat, der Feind, sagt der republikanische Kandidat. (...) Es gibt noch einen anderen Romney, der sich zum Ende des Wahlkampfs hin verstärkt Mittepositionen angepasst hat. (...) Die Welt braucht einen amerikanischen Präsidenten eher mit Konstanz vom Stil Obamas als ideologische Verrenkungen nach dem Modell Romney."

+++ 09.05 Uhr: Obama erringt einen ersten Sieg +++
Obama verbucht den ersten Sieg: Der Amtsinhaber gewinnt die Wahl in der kleinen Ortschaft Hart's Location im US-Staat New Hampshire mit 23 Stimmen. Romney kommt auf neun Stimmen. Der Präsidentschaftskandidat der Libertären Partei, Gary Johnson, erhält eine Stimme. Das Ergebnis steht bereits wenige Minuten nach Öffnung der Wahllokale fest.

+++ 08.36 Uhr: Ohio schwingt in Richtung Obama +++
Letzte Umfragen sagen Amtsinhaber Obama einen Sieg in dem wichtigen "swing state" Ohio voraus. Demnach liegt der Demokrat bis zu vier Prozentpunkte vor seinem republikanischen Herausforderer. Schon 2008 ging der Staat deutlich an Obama. Der Bundesstaat im Mittleren Westen gilt als einer der entscheidenden. Ohio entsendet 18 Delegierte ins Wahlmännergremium. Wer deren Stimmen gewinnt, so lehrt die Faustformel über den Bundesstaat mit den traditionell vielen Wechselwählern, hat die zum Sieg nötigen 270 Stimmen so gut wie in der Tasche.

+++ 07.54 Uhr: Obama vergießt Träne in Iowa +++
Bei seinem Auftritt in Des Moines in Iowa wird Obama emotional. In seiner Rede erzählt er von den Anfängen seiner Präsidentschaftskampagne im Jahr 2008. Bewegt berichtet er davon, wie unwahrscheinlich, aber auch hoffnungsvoll seine Mission war. Und dann kullert ein Tränchen über seine Wange, die er rasch wegwischt.

+++ 07.33 Uhr: Ischinger lobt Romneys Wandel +++
In Europa wünschen sich die meisten Menschen, dass Barack Obama US-Präsident bleibt. Lobende Worte für Herausforderer Mitt Romney findet dagegen der Chef der Münchener Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger. Romney sei "nach den republikanischen Vorwahlen rasch und sehr weit von rechtsaußen in die Mitte gerückt". Er habe in der letzten Debatte sogar häufiger das Wort Frieden in den Mund genommen als Obama, sagte der frühere Botschafter in Washington der "Berliner Zeitung".

+++ 07.04 Uhr: Heiserer Amtsinhaber heizt noch einmal ein +++
Auf seiner Abschlusskundgebung hat US-Präsident Barack Obama seine Anhänger aufgerufen, bis zur letzten Minute für einen Sieg zu kämpfen. Sie sollten auch sicherzustellen, dass Freunde und Verwandte Wahl gehen. "Es kommt jetzt es auf jeden von uns als Bürger an", sagte Obama mit heiserer Stimme bei einem Auftritt in Des Moines in Iowa. "Als die Zyniker sagten, ihr könnt nicht, sagtet ihr 'Yes, we can'", erinnerte Obama an seinen damaligen Slogan. "Wenn zum Wandel entschlossene Amerikaner zusammenkommen, können wir nicht mehr gestoppt werden", rief er seinen Anhängern zu. "Nach allem, was wir zusammen durchgestanden haben, können wir jetzt nicht aufgeben."

+++ 06.17 Uhr: Patt in Dixville Notch +++
Dixville Notch wählt unentschieden. Von den 10 registrierten Wählern votierten 5 für Obama und 5 für Romney. Der Sender CNN übertrug die Abstimmung live. 2008 war es Obama noch gelungen, die 40-jährige republikanische Vorherrschaft in dem Dorf zu brechen.

+++ 06.00 Uhr: Das erste Wahllokal öffnet +++
In Dixville Notch im Bundesstaat New Hampshire öffnen die Wahllokale um 00.00 Uhr Ortszeit. Seit 1960 ist Dixville Notch der erste Ort der USA, in dem der Präsident gewählt wird. Die aktuell 10 registrierten Wähler des Dörfchens nahe der kanadischen Grenze geben ihre Stimme in einer Skihütte ab. Eine Premiere: Bislang fanden alle Wahlen seit 1960 in einem Wintersporthotel statt, dem Balsams Grand Resort Hotel. Das Haus wird derzeit jedoch renoviert. Traditionell wählt Dixville Notch Republikaner. Nur 1968 mit Hubert Humphrey und 2008 mit Barack Obama gelang es Demokraten, hier zu siegen.

+++ 05.55 Uhr: n-tv.de startet den Liveticker +++
An diesem Dienstag wählen 230 Millionen stimmberechtigte US-Bürger den neuen US-Präsidenten - oder verlängern die Amtszeit des alten. Wie immer fällt die Entscheidung in den Bundesstaaten, deren Wähler mal demokratisch, mal republikanisch abstimmen, den sogenannten Swing States. Die wichtigsten sind Ohio, Florida und Virginia - dort gibt es die meisten Wahlmännerstimmen. Weitere Swing States sind Nevada, Colorado, Iowa, Wisconsin und New Hampshire.

Nach Berechnungen der "New York Times" hat Barack Obama die Wahl gewonnen, wenn er die Abstimmungen in Ohio und Florida für sich entscheiden kann. Die Wahllokale in diesen Staaten schließen um 01.30 Uhr beziehungsweise um 02.00 Uhr MEZ. Vor allem auf Ohio richten sich die Blicke der Journalisten: Der letzte Präsident, dem es gelang, ohne einen Sieg in Ohio ins Weiße Haus einzuziehen, war John F. Kennedy im Jahr 1960.

Letzte Umfragen sagten ein Kopf-an-Kopf-Rennen voraus - dennoch hat Obama statistisch gesehen deutlich bessere Karten.

Abgestimmt wird übrigens nicht nur über den Mann im Weißen Haus. In fast 30 Bundesstaaten stehen mehr als 170 Volksinitiativen auf dem Wahlzettel. Und last but not least: Ein Drittel der Senatoren und das gesamte Repräsentantenhaus stehen ebenfalls zur Wahl. Im Senat dürften die Demokraten ihre Mehrheit knapp verteidigen, im Repräsentantenhaus werden die Republikaner wohl Sitze verlieren, nicht aber die Mehrheit.

Der Ablauf des Wahltags in den USA.

Quelle: ntv.de