Ratgeber

Es wird noch mal heiß Das schützt vor der finalen Hitze

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Das dürfte für längere Zeit der letzte, richtig heiße Tag sein.

(Foto: imago/CHROMORANGE)

Der Spätsommer gibt noch mal alles. Temperaturen bis zu 35 Grad sind in Deutschland zu erwarten. Auch auf den letzten Metern sollte man die Hitze nicht unterschätzen, denn die kann gefährlich sein.

Mitte September und 35 Grad. Ganz schön eigentlich. Doch man muss den Körper auch vor zu viel Wärme schützen. Hitze-Ratgeber und Bauernweisheiten liefern unterschiedliche, teils widersprüchliche Tipps. Dusche ich besser kalt oder warm? Lüfte ich nur morgens und abends oder auch tagsüber? Wer muss besonders aufpassen? Was hilft wirklich?

Trinken

Regel Nummer eins: Wasser trinken, 2,5 bis 3 Liter am Tag. Keine süßen Limonaden, die durstig machen, und erst recht keinen Alkohol. Denn der wirkt bei Hitze schneller und intensiver. Als körperliche Folgeerscheinung erweitern sich die Blutgefäße, dadurch sinkt der Blutdruck und das Risiko für einen Kreislaufkollaps erhöht sich.

Ausruhen

Kein Sport in der Mittagshitze und bei so hohen Temperaturen am besten gar nicht. Bei Hitze kann man von der "Siesta" der Spanier lernen. Aktivitäten draußen sollten in die Morgen- oder Abendstunden verschoben werden. Und auch beim Essen empfiehlt es sich, langsam zu machen. Heißt: Lieber mehrere kleine Mahlzeiten, Obst und Gemüse. Auch für Vierbeiner gilt: viel trinken und lange Gassirunden in der Hitze vermeiden.

Lauwarm duschen

Wenn die Sonne brennt und der Schweiß läuft, erscheint oft nichts besser als eine kalte Dusche. Die ist für den Körper aber leider mehr Belastung als Erfrischung. Der Körper muss sich danach wieder aufwärmen auf Außentemperatur. Das kostet Energie. Also lieber lauwarm duschen.

Richtig lüften

Die Verbraucherzentrale NRW empfiehlt, nachts lang zu lüften und tagsüber nur kurz. Auch Luftbewegung etwa durch einen Ventilator lindere das Hitzegefühl. Zusätzliche Wärmequellen sind Kühlschränke und Heizungsrohre.

Schatten

So schön der späte Sommer auch ist, ein Baum oder Sonnenschirm spendet Schatten und kühlt ab. Also, aus der Hitze raus, in den Schatten, luftige Kleidung - das klingt banal, ist aber wichtig.

Aufpassen

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Für Babys und Kleinkinder ist Hitze besonders gefährlich. Sie können ihren Wärmehaushalt noch nicht so gut regulieren. Deshalb sollten Kinder mit Sonnencreme, -hut und -brille gegen die Strahlen geschützt werden und am besten im Schatten spielen. Hochroter Kopf, Bewusstseinsstörungen und erhöhte Körpertemperatur sind Symptome eines Hitzschlags, bei dem Kinder sofort aus der Sonne und zu einem Arzt oder ins Krankenhaus müssen. Grundsätzlich ist ein Hitzschlag ein echter Notfall, in dem man sofort den Notarzt rufen sollte. Weitere Symptome sind Kopfschmerzen, Erbrechen, Krämpfe bis hin zum Schock, der tödlich enden könne.

Hundebesitzer sollten ihre Tiere nicht im heißen Auto lassen - Gleiches gilt selbstverständlich für Kinder. Grundsätzlich sollte man den Hund bei den hohen Temperaturen gut beobachten. Sehr starkes Hecheln, glasiger Blick und tiefrote oder blasse Schleimhäute sind Alarmsignale.

Quelle: ntv.de, awi/dpa