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Welches Treueprogramm lohnt? Hier gibt es am meisten Geld zurück

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(Foto: picture alliance / dpa)

Die Deutschen sind noch immer Jäger und Sammler. Zumindest, wenn es um Treuepunkt-Aktionen beim Einkaufen geht. Dies ist mit diversen Bonussystemen möglich. Doch welches ist das beste?

Die Möglichkeit, das beim Einkaufen ausgegebene Geld teilweise wieder zurückzubekommen, fasziniert die Deutschen. Konsequenterweise nutzen denn auch fast drei Viertel der Bundesbürger Treueprogramme des Einzelhandels - fast die Hälfte der deutschen Haushalte hat eine Payback-Karte.

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Quelle: Vergleich.org

Der Erfolg des Unternehmens lockt auch andere Anbieter auf den Markt. Besonders online werben sie immer mehr. Doch kann die Konkurrenz überhaupt im Internet mit dem Bonussystem-Schwergewicht mithalten? Das Verbraucherportal Vergleich.org ist der Frage nachgegangen und hat ermittelt, was die Angebote von acht Anbietern im Vergleich zu Payback bringen. Es handelt sich bei den Herausforderern um: shoop.de, getmore.de, tamola.de, igral.com, freetoy.de, aklamio.de, preisheld.de und elitebonus.de.

Zusammenfassend kann festgehalten werden:

  • alle acht untersuchten Cashback-Portale bieten höhere Sparpotenziale als Payback
  •  Shoop.de-Nutzer sparen im Durchschnitt am meisten: Von ausgegebenen 1500 Euro finden immerhin 34,87 Euro den Weg zurück ins Portemonnaie. Bei einem 100-Euro-Kauf können hier 2,32 Prozent gespart werden. Bei Payback sind es gerade einmal 0,33 Prozent (siehe Grafik)
  • in einigen Onlineshops kann besonders viel gespart werden: Es winken bis zu 8 Prozent Cashback
  • Wirbt ein Portal mit besonders hohen Rückzahlungen, kann Vorsicht geboten sein: Bei vielen Anbietern muss ein Mindestbetrag erreicht werden, damit der Cashback ausgezahlt wird   

In der Untersuchung wurden Beispieleinkäufe in den 15 umsatzstärksten deutschen Onlineshops getätigt. In jedem wurden 100 Euro ausgegeben, was einem Gesamteinkauf von 1500 Euro entspricht.

Portale wie Shoop und Getmore werben im Gegensatz zu Paypack nicht mit Coupons oder Prämien in Form von vergünstigten Produkten. Stattdessen bieten Cashback-Seiten an, Anteile des ausgegebenen Geldes wieder zurückzuüberweisen. Zu beachten ist, dass die Auszahlung erst nach Geldeingang und Ablauf der Rückgabepflicht erfolgt. Dies soll einen unrechtmäßigen Erhalt der Provision verhindern. Cashback-Nutzer müssen zudem beachten, dass die Auszahlung bei einigen Anbietern wie Getmore erst ab einem Wert von 20 Euro möglich ist.

Und woher stammt die Cashback-Zahlung? Kauft ein Besucher ein Produkt, so zahlt der Online-Händler dem entsprechenden Cashback-Portal eine Provision. Diese wird nun zum Teil an den Nutzer weitergereicht. Desto stärker ein Anbieter am Markt ist, desto bessere Konditionen erhalten sie auch von den Shops.  

Quelle: n-tv.de, awi

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