Ratgeber

Fettkringel im Warentest Hier gibt es die besten Donuts

imago0199145484h.jpg

Mit Loch und ungefüllt, dekoriert mit Streu­zucker, Zucker, Fett- oder Schoko­laden­glasur - die Auswahl an Donuts ist groß.

(Foto: IMAGO/Panthermedia)

Artikel anhören
Diese Audioversion wurde mit Sprachproben unserer Moderatoren künstlich generiert.
Wir freuen uns über Ihr Feedback zu diesem Angebot.

Für ölige Teigwaren finden sich ja durchaus Abnehmer. Trotz hohen Fett- und Zuckergehalts. Die Stiftung Warentest wollte wissen, ob abgepackte mit frischen Donuts mithalten können, wie die Schadstoffbilanz aussieht und natürlich auch, ob die Kringel schmecken.

Dass Donuts keine leichte Kost sind, dürfte jedem klar sein. So bringt es ein einfacher Donut mit Guss oder Glasur auf etwa 350 bis 450 kcal pro 100 Gramm. Zugegriffen wird dennoch gerne. Denn die frittierten Hefeteig­kringel sind fast überall zu haben und es gibt sie in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen und Dekoren.

Die Stiftung Warentest wollte wissen, wie viel Fett und Zucker die Donuts enthalten, ob sie mit Schadstoffen belastet sind, ob sich abge­packte Ware von frischen Donuts von der Theke unterscheidet und natürlich auch, ob sie überhaupt schme­cken. Und schließ­lich auch, ob die preis­werten Donuts von Aldi, Lidl und Rewe und Co. mit den teureren Produkten von Ketten wie Dunkin', Royal Donuts oder McDonalds mithalten können.

Dazu wurden 19 von ihnen zu Preisen zwischen 0,78 Cent und 5,25 Euro pro 100 Gramm unter die Lupe genommen. Mit Loch und ungefüllt, dekoriert mit Streu­zucker, Zucker, Fett- oder Schoko­laden­glasur. Zwölf Produkte sind lose verkaufte Donuts, darunter vier von spezialisierten Donutketten. Sieben werden als fertig abgepackte Donuts im Discounter oder Supermarkt verkauft, vier davon tiefgekühlt. Ein großer Donut oder zwei mittlere oder drei kleine ergeben in etwa eine 60-Gramm-Portion.

Keine erhöhte Schadstoffbelastung, dafür meist Palmöl

Was alle eint ist, dass es sich um eine Süßig­keit handelt. Doch die Unterschiede der Produkte im Test sind dennoch groß. Anders als bei sons­tigen Tests haben die Tester aber keine Gesamt­noten vergeben, sondern die genannten Prüf­punkte einzeln bewertet.

In fast allen Donuts steckt Palmöl oder Palmkernfett. Große Ölpalmen-Plantagen in den Tropen verursachen massive Umweltschäden. Palm- und Kokosfett sind zudem ernährungsphysiologisch ungünstig. Sie enthalten viele gesättigte Fettsäuren, die negativ auf die Blutfette wirken können. Der vegane Brammibal's Zimtzucker-Donut (5,25 Euro) hingegen setzt ausschließlich das gesunde Rapsöl ein.

Mehr zum Thema

Mit einer erhöhten Schadstoffbelastung ist kein Produkt negativ aufgefallen. Knapp vorn liegen für Warentest der lose verkaufte glasierte Donut von Aldi (0,92 Euro pro 100 Gramm) sowie die abgepackten Streuzucker-Donuts von Aldi Nord (1,54 Euro) und Edeka (1,35 Euro). Geschmacklich top: Royal Donuts (3,60 Euro) und die Tiefkühl-Schokodonuts von Bofrost (1,99 Euro). Den Preistipp gibt es hingegen bei Penny: Der Donut von der Selbstbedienungs-Theke mit pinkfarbener Fettglasur ist hier für 0,78 Euro pro 100 Gramm zu ergattern.

Der süßeste Donut, der Classic von Royal Donuts, enthält umgerechnet sieben Stück Würfelzucker pro 100 Gramm und wird lose verkauft. Abgepackte Donuts kommen im Schnitt mit nur vier Stück aus.

Quelle: ntv.de, awi

ntv.de Dienste
Software
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.
Nicht mehr anzeigen