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Federkernmatratzen im Test Hier schläft es sich gut

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Wo immer auch final das Haupt gebettet wird, wichtig beim Matratzenkauf ist vor allem das ausgiebige Probeliegen.

(Foto: imago/imagebroker)

Dafür, dass die Nacht erholsam ausfällt, ist auch die richtige Unterlage mitentscheidend. Denn wie man sich bettet, so schläft man. Das weiß auch die Stiftung Warentest und hat sich auf der Suche nach der besten Federkernmatratze aufs Ohr gelegt.

Schlaf ist lebenswichtig und sorgt für die nötige Erholung. Doch nicht immer gelingt das. Neben diversen anderen Faktoren wie beispielsweise ausuferndem Medienkonsum, Genussmittelmissbrauch, seelischen Belastungen oder einer sonstwie verqueren Lebensweise kann auch die falsche Matratze schuld sein. Das wissen die Deutschen und geben rund eine Milliarde Euro für neue Matratzen aus. Bei insgesamt 6 Millionen Stück ergibt das einen Durchschnittspreis von 170 Euro.

Unter anderem wird auf der Suche nach Ruhe auch an der altbewährten Federkernmatratze gehorcht. Sie ist der Klassiker unter den Schlafstätten und kann vor allem aufgrund des guten Feuchtigkeitstransports und der geringen Wärmedämmung überzeugen - was vor allem für starke Schwitzer und all jene wichtig sein dürfte, denen es schnell zu warm wird.

Nur eine für alle Typen geeignet

Doch egal, ob Warm- oder Kaltblüter: Für Schläfer ist entscheidend, dass sie richtig liegen. So sollten Seitenschläfer mit Schultern und Becken ähnlich tief und nicht zu stark einsinken. Rückenschläfer dürfen hingegen nicht das Gefühl haben, auf einer Hängematte zu liegen.

Die Stiftung Warentest hat sich aktuell 21 Taschenfederkern-Matratzen mit den Maßen 90 mal 200 Zentimeter - auf denen jeder vierte Deutsche schläft - vorgenommen. Darunter sieben baugleiche, die in verschiedenen Handelsketten unter abgewandelten Namen verkauft werden. Ergebnis: Keiner Unterlage konnte die Gesamtnote "sehr gut" attestiert werden. Vier schnitten "gut" ab, alle anderen Matratzen wurden als "befriedigend" befunden. Darunter auch die mit 435 Euro teuerste Matratze im Test ("Schlaraffia Bora Pure 55 TFK").

Gute Qualität bekommt man deutlich preiswerter. Beispielsweise beim Testsieger "Hn8 Schlafstysteme Dynamic TFK" für 189 Euro ("gut", 2,3, mittelfest). Hier liegen große Menschen ohne Bauch richtig. Ebenfalls "gut" und nochmal günstiger ist die "Springs and Foam Hilding Sweden Essentials) für nur 150 Euro ("gut", 2,5, mittelfest). Hier ruhen alle Gewichtklassen und Körperformen ganz gut, wenn auch nicht überragend. Hier kann dann die "MFO Classic" (278 Euro, "gut", 2,3, mittelfest) punkten, die für die unterschiedlichsten Anatomien geeignet ist. Zudem weist sie als einzige Matratze im Test sowohl für Rücken- und auch für Seitenschläfer gute Liegeeigenschaften auf.  

Doch wo immer auch final das Haupt gebettet wird, wichtig beim Matratzenkauf ist vor allem das ausgiebige Probeliegen, um zu prüfen, ob die Unterlage den eigenen Anforderungen genügt.

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Quelle: n-tv.de, awi

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