Ratgeber

Elektrische Zahnbürsten im Test Putzen unter Strom

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Keine Frage, hier wird kräftig oszilliert-rotiert.

(Foto: imago/Panthermedia)

Ein schönes Lächeln? Unbezahlbar. Zumindest, wenn es ernst gemeint ist. Und auch nur, wenn die derart gezeigten Zähne niemanden die Flucht ergreifen lassen. Zähneputzen kann hier helfen. Gründlicher und einfacher soll es mit Elektrobürsten gehen. Warentest verrät, welche Geräte was taugen.

Putzen, putzen, putzen. Zweimal am Tag zur Zahnbürste zu greifen ist Pflicht. Nicht nur, um mit einem gepflegten Gebiss Eindruck zu schinden, sondern vor allem, um Karies zu vermeiden. Da ist es erst einmal egal, ob die Reinigung analog per Handzahnbürste erfolgt oder aber unter Strom mit einem Elektrogerät.

Bei Letzteren wird der Putzvorgang von vielen Anwendern als erleichtert und auch gründlicher empfunden. Immerhin 47 Prozent der Menschen hierzulande setzten auf die Elektrobürste. Die Stiftung Warentest trägt dem Rechnung und hat geschaut, was 76 Geräte tatsächlich taugen.

Rotierend oder vibrierend?

Die E-Bürsten lassen sich in zwei Gruppen einteilen: Zum einen gibt es die "oszillierend-rotierenden" mit runden Köpfen, die halb­kreisförmig etwa 8800 Mal pro Minute hin- und herschwingen und teil­weise zusätzlich pulsieren. Zum anderen sind "schall­aktive" Zahnbürsten mit läng­lichen Köpfen zu haben (13.000 bis 40.000 Schwingungen pro Minute). Sie reinigen nicht mit Schall, sondern durch Vibrationen des ­Bürstenkopfes. Hinsicht­lich der Reinigungsleistung zeigt keines der beiden Systeme klare Vorteile. Mit der Rundkopfbürste muss jeder Zahn einzeln gereinigt werden, Schallzahnbürsten säubern mehr Fläche auf einmal. Entscheidend beim Kauf sollte deshalb das individuelle Putz­verhalten sein. Akribische Zähneputzer fahren mit Rundkopfbürsten besser.

Nicht vergessen sollten Nutzer, dass auch die Bürstenköpfe regelmäßig - etwa alle drei Monate - ausgetauscht werden müssen. Ersatzbürsten kosten je nach Modell zwischen unter 1 und 20 Euro.

Ergebnis: Von "gut" bis "mangelhaft" ist alles vertreten. Alle getesteten Modelle zu Preisen von 16 bis 220 Euro werden mit Akku betrieben. Wieder einmal zeigt sich, dass sich am Preis allein die Qualität nicht ausmachen lässt. Denn der Preiskracher ist für 16 Euro in der Drogerie zu haben. Die bei DM erhältliche oszillierend-rotierende "Dontodent Akku-Zahnbürste Active Professional" fährt trotz des günstigen Preises ein "gut" ein (2,1).

Die beste Bürste ist dann aber ein Luxusschallmodell für 220 Euro mit vielen Extras ("Philips Sonicare 9300 Diamond Clean Smart", "gut", 1,8). Die zweitplatzierte rotierende "Braun Oral-B Pro 900 Sensi Ultra Thin" ist wieder deutlich günstiger für 45 Euro zu haben ("gut", 1,9). Dagegen versagt das mit Vibration betriebene 150 Euro teure Designmodell "Issa 2" bei der Reinigung und Haltbarkeit. Als Konsequenz daraus bewerten die Tester das Gerät mit "mangelhaft".

Quelle: n-tv.de, awi

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