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Thüringen Rot-Rot-Grün verteidigt Windräder im Wald

Dirk Adams, Fraktionsvorsitzender von Bündnis90/Die Grünen in Thüringen, vor der Presse. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

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Erfurt (dpa/th) – Im Streit um Windräder im Wald haben Vertreter von Linke, SPD und Grüne die Möglichkeit verteidigt, solche Anlagen im Freistaat aufzustellen. Es sei falsch, dass CDU, FDP und AfD behaupteten, für Windkraftanlagen müssten große Flächen gerodet werden, sagte der Grüne-Fraktionsvorsitzende Dirk Adams am Freitag in Erfurt während einer Landtagsdebatte. "Es wird nicht ein Baum gefällt für ein Windrad." Wegen der schweren Waldschäden durch Trockenheit und Borkenkäfer gebe es ausreichend Flächen in den Wäldern des Freistaats, auf denen Windräder ohne Rodungen aufgestellt werden könnten.

Abgeordnete von CDU und FDP erneuerten dagegen ihre Forderung nach einer Rechtsänderung, mit der es unmöglich gemacht werden soll, dass in Thüringens Wäldern Windräder aufgestellt werden. Die AfD unterstützt nach Angaben ihres Abgeordneten Michael Kaufmann das Vorhaben der Christdemokraten und Liberalen.

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