Sport

Auftakt der Rallye Dakar Al-Attiyah rast auf erster Etappe allen davon

imago38198262h.jpg

Nasser Al-Attiyah (mit Flagge) und sein französischer Co-Pilot Matthieu Baumel konnten jubeln.

(Foto: imago/Xinhua)

Mit deutlichem Abstand gewinnt Nasser Al-Attiyah die Auftaktetappe der Rallye Dakar. Gegen seinen Toyota hat die Konkurrenz von Mini keine Chance. Am schnellsten ist der 48-jährige Fahrer dennoch nicht.

Der zweimalige Sieger Nasser Al-Attiyah aus Katar hat die erste Etappe der Rallye Dakar gewonnen und im erwarteten Zweikampf zwischen Toyota und Mini ein Ausrufezeichen gesetzt. Der 48-Jährige war in seinem Toyota Hilux nach 84 Wertungskilometern zwischen der peruanischen Hauptstadt Lima und der Hafenstadt Pisco nicht zu schlagen.

Er verwies Vorjahressieger Carlos Sainz (Spanien/1:59 Minuten zurück) und Jakub Przygonski (Polen/2:00), die beide für das deutsche Team X-raid starten, auf die Plätze. "Hatte ein gutes Gefühl im Auto, alles lief gut. Das Auto funktioniert wirklich gut. Wir hatten keine Probleme, so wollen wir weitermachen", sagte Al-Attiyah.

*Datenschutz

Dakar-Rekordsieger Stephane Peterhansel (Frankreich) beendete das erste Teilstück im JCW Buggy von X-raid auf Platz sieben mit 2:57 Minuten Rückstand auf Al-Attiyah. Rallye-Ikone Sebastien Loeb (Frankreich) fuhr im Peugeot auf den 13. Rang, er liegt somit bereits 6:07 Minuten hinter der Spitze zurück. Der deutsche Co-Pilot Dirk von Zitzewitz (Eutin) wurde an der Seite des Südafrikaners Giniel de Villiers im Toyota Sechster (2:40 Minuten zurück).

Motorrad-Fahrer ist der Schnellste

Peugeot hatte die Langstreckenrallye in den vergangenen drei Jahren dominiert und durch Peterhansel (2016 und 2017) sowie Sainz (2018) Siege gefeiert. Danach aber zog sich der französische Hersteller werksseitig zurück. Die in diesem Jahr eingesetzten Peugeot werden privat betrieben und sind im Vergleich zu den starken Mini und Toyota wohl nicht mehr konkurrenzfähig.

Das Profil der ersten Etappe der 41. Rallye Dakar kam eher den Motorrad-Fahrern entgegen. Der Spanier Joan Barreda Bort (Honda) war in 57:36 Minuten der Schnellste und unterbot damit sogar Al-Attiyahs Zeit von 1:01:41 Stunden deutlich. Pablo Quintanilla (Chile/Husqvarna) folgte mit einem Abstand von 1:34 Minuten auf Platz zwei. Am Dienstag steht das zweite Teilstück auf dem Programm. Die 342 Wertungskilometer zwischen Pisco und San Juan de Marcona stellen die Piloten vor den ersten echten Härtetest.

Quelle: n-tv.de, fzö/sid

Mehr zum Thema