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Aus bei den French Open Fehlerhafter Zverev verzweifelt an Djokovic

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Alexander Zverev scheitert wie im Vorjahr bereits im Viertelfinale.

(Foto: imago images / PanoramiC)

Er startet stark, schlägt zum Satzgewinn auf - und gibt die ersten beiden Durchgänge dann jeweils mit einem Doppelfehler ab. Gegen die Nummer eins der Tennis-Welt verliert Alexander Zverev bei den French Open glatt in drei Sätzen. Wieder kein Grand-Slam-Halbfinale.

Die holprige Reise von Alexander Zverev ist bei den French Open erwartungsgemäß vorzeitig zu Ende gegangen. Der Weltranglistenerste Novak Djokovic aus Serbien war für den Weltranglistenfünften aus Hamburg im Viertelfinale eine Nummer zu groß. Auf dem Hauptplatz Philippe Chatrier in Roland Garros unterlag Zverev mit 5:7, 2:6, 2:6.

Er hatte gegen dem 15-fachen Grand-Slam-Sieger, der in Paris zum zweiten Mal nach 2016 den Karriere-Grand-Slam vollenden kann, seine Chancen, konnte sie aber nicht nutzen. Wie im ersten Durchgang, als er zum Satzgewinn aufschlug. Die ersten beiden Sätze beendete er mit Doppelfehlern. Nach 2:09 Stunden und dem zweiten Matchball für den "Djoker" war das Duell für den zunehmend chancenlosen Zverev zu Ende. Der Serbe trifft nun auf den Vorjahresfinalisten Dominic Thiem aus Österreich, der sich mit 6:2, 6:4, 6:2 gegen Karen Chatschanow aus  Russland durchsetzte.

"Wenn er einmal die Kontrolle hat, ist er sehr schwer zu schlagen. Wenn er einmal führt, verliert er solche Matches nicht", analysierte Zverev das einseitige Geschehen auf dem Court Philippe Chatrier. "Ich bin zurückgelegen, und dann habe ich vier, fünf Spiele perfekt gespielt", sagte Djokovic noch auf dem Platz. "Es ist wichtig, in entscheidenden Situationen die Konzentration zu bewahren", sagte der Serbe. "Ich bin sehr glücklich, wieder im Halbfinale zu sein."

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Der Deutsche begann auf einem hohen Niveau, er war Djokovic, der im Turnier noch keinen Satz abgeben musste, ebenbürtig. Dabei spielte er druckvoll, auch riskant. Er beging dadurch mehr "unerzwungene Fehler" als der Weltranglistenerste, machte aber auch mehr direkte Punkte. Im ersten (2) und zweiten (1) Aufschlagspiel von Djokovic erkämpfte er sich Chancen zu Breaks, vergab sie aber.

"Vier, fünf Spiele perfekt gespielt"

Dennoch bekam Zverev kurz darauf die Chance, den Satz zu gewinnen. Zum 5:4 gelang es ihm nach dem längsten Ballwechsel des Matches (24) dann doch, seinem Gegner den Aufschlag abzunehmen - allerdings kassierte er sofort ein Break, und zum Satzverlust dann noch eines. Zu allem Überfluss servierte Zverev beim dritten Satzball für Djokovic auch noch einen Doppelfehler. "Ich habe zurückgelegen, und dann habe ich vier, fünf Spiele perfekt gespielt", sagte Djokovic. "Es ist wichtig, in entscheidenden Situation die Konzentration zu bewahren", sagte der Serbe."Ich bin sehr glücklich, wieder im Halbfinale zu sein."

"Du musst schon dein bestes Tennis spielen, um gegen ihn eine Chance zu haben", hatte Zverev vor dem Match geahnt. Idealerweise, ergänzte er, gelänge ihm alles ebenso gut wie im November in London, als er Djokovic im Endspiel des ATP-Finals in zwei Sätzen besiegte. Damals aber war Zverev in Bestform, in den vergangenen Wochen und Monaten aber nicht, ebensowenig am Donnerstag.

Djokovic, bekanntermaßen gnadenlos beim kleinsten Anzeichen von Schwäche des Gegners, nutzte denn auch den Durchhänger von Zverev sofort aus. Im zweiten Satz nahm er ihm bei der ersten Gelegenheit gleich wieder das Service ab, danach ließ er dem Deutschen kaum einmal eine echte Chance, wieder ins Match zu finden. Den zweiten Satz beendete erneut Zverev - diesmal mit drei Doppelfehlern in Serie. Das entscheidende Break im dritten Satz verursachte er mit einem leichten Volleyfehler.

Quelle: ntv.de, tno/sid/dpa