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Turbulentes WM-Quali-Finale Lewandowski schießt Polen zur WM

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Nach dem Spiel feierte das polnische Team - allen voran Robert Lewandowski samt überdimensionaler Champagnerflasche - ihren Einzug ins WM-Finale.

(Foto: dpa)

In Europas Gruppen C, E und F fällt die Entscheidung am letzten Spieltag der Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft in Russland. Während die Polen nach einer spannenden Partie gegen Montenegro ausgelassen feiern, erleben die Schotten eine herbe Enttäuschung.

Robert Lewandowski hat in einem turbulenten Qualifikationsabschluss Polens Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland perfekt gemacht. Der Angreifer des FC Bayern ebnete seinem Team mit dem Tor zum 3:2 in der 85. Minute das 4:2 (2:0) gegen Montenegro. Mit 25 Punkten gewannen die Polen die Gruppe E und stehen als 14. WM-Teilnehmer fest. Es ist die achte Teilnahme Polens an einer WM-Endrunde und die erste seit 2006 in Deutschland.

Zunächst sorgten Krzysztof Maczynski (6. Minute) und Kamil Grosicki (16.) auf Vorlage von Lewandowski für einen perfekten Start. Montenegro glich durch Stefan Mugosa (78.) sowie Zarko Tomasevic (83.) aus. Lewandowski nutzte dann einen schweren Abwehrpatzer zu seinem 51. Länderspieltreffer. Das Eigentor von Filip Stojkovic (87.) bereinigte letzte Zweifel.

Ein wenig gefeiert werden konnte auch in Kopenhagen, wo sich Dänemark mit einem 1:1 (0:0) gegen Rumänien mit 20 Punkten den Platz hinter Polen sicherte. Als einer der besten acht Gruppenzweiten dürfen die Dänen an den Playoffs teilnehmen.

In den Kampf um die letzten vier WM-Plätze in Europa greift auch Nordirland als Zweiter der Gruppe C hinter Weltmeister Deutschland ein. Die Teilnahme der Briten stand bereits vor dem 0:1 (0:0) am Abend in Norwegen fest, weil sich in der Gruppe F die Slowakei mit dem 3:0 (1:0) gegen Malta Rang zwei sicherte. Weil die Slowaken in der Endabrechnung weniger Punkte aufweisen, ist Nordirland bei der Auslosung der Europa-Playoffs am 17. Oktober auf jeden Fall dabei.

In der Gruppe F hatte eigentlich Schottland die besten Aussichten auf den zweiten Platz. Beim direkten Konkurrenten Slowenien kam das Team von Trainer Gordon Strachan aber nicht über ein 2:2 (1:0) hinaus und landete auf Platz drei. Die bereits qualifizierten Engländer gewannen mit einer B-Elf durch das Elfmetertor von Harry Kane 1:0 (1:0) in Litauen.

Quelle: n-tv.de, lou/dpa

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