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+ Fußball, News, Gerüchte + Real-Madrid-Ultras prügeln in Malmö

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Im Stadion selbst wurden nach der Randale von Real Ultras in Malmös Innenstadt keine Zwischenfälle vermeldet.

(Foto: dpa)

Mit Iniesta muss Barcelona den dritten Ausfall verkraften. Allofs fürchtet nach dem VW-Skandal keine Budgetkürzung und Sané könnte Schalke bald verlassen. Watzke motzt gegen Großkreutz, Podolski stolpert in der Königsklasse.

Im Vorfeld der Champions-League-Partie zwischen Malmö FF und Real Madrid (0:2) sind mindestens 25 Ultras des spanischen Rekordmeisters nach einer Massenschlägerei festgenommen worden. Wie mehrere spanische Medien berichten, waren insgesamt 50 Mitglieder der Gruppierung "Ultra Sur", die ohne Eintrittskarten für das Spiel nach Südschweden gereist waren, in die Krawalle in der Innenstadt von Malmö verwickelt. 20 von ihnen mussten ärztlich behandelt werden. Augenzeugenberichten zufolge setzten einige der Randalierer Baseballschläger ein. (cwo)

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Reals Ronaldo schafft Tor-Meilenstein

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Cristiano Ronaldo trifft und trifft und trifft.

(Foto: imago/Bildbyran)

Weltfußballer Cristiano Ronaldo von Real Madrid hat beim Champions-League-Gruppenspiel bei Malmö FF das 500. Tor seiner Karriere erzielt. Der 30 Jahre alte Superstar erreichte den Meilenstein mit dem Führungstreffer in der 29. Minute zum 1:0 der Königlichen in Schweden. Der Treffer war zugleich Ronaldos 81. Tor in der Königsklasse, dem später noch Tor Nr. 82 zum 2:0-Endstand folgte. Die ewige Torjägerliste führt der Portugiese vor seinem Dauerrivalen Lionel Messi vom FC Barcelona (77) an. 66 seiner Champions-League-Treffer erzielte der Angreifer im Trikot von Real Madrid. Damit zog "CR7" in der vereinsinternen Bestenliste mit Klub-Legende Raul gleich. (cwo)

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Podolskis Galatasaray kassiert CL-Blamage

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In der 68. Minute musste Lukas Podolski in Astana vom Platz - und war darüber ebenso unglücklich wie nach Spielende über das 2:2.

(Foto: imago/Seskim Photo)

Zweiter Spieltag, nächste Enttäuschung: Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski muss mit dem türkischen Rekordmeister Galatasaray Istanbul gewaltig um den Einzug in die K.o.-Phase der Champions League zittern. In Gruppe C kam der Klub des 30 Jahre alten Weltmeisters beim kasachischen Meister und CL-Debütanten FK Astana nur zu einem 2:2 (1:0). Bilal Kisa (31.) schoss Istanbul in Führung, nach dem Ausgleich durch Hakan Balta (77./Eigentor) und einem weiteren Eigentor von Nenad Eric (86.) deutete alles auf einen glücklichen "Gala"-Erfolg hin. Roger Canas (89.) glich aber noch aus und machte die Blamage perfekt.. Podolski, der mit den Türken zum Auftakt in Gruppe C 0:2 gegen Atlético Madrid verloren hatte, stand auch wegen seiner zuletzt starken Leistungen in der Startformation. Auf seine Auswechslung in der 68. Minute reagierte Podolski mit einem herzhaften Tritt gegen einen Getränkehalter am Boden. (cwo)

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Fifa sperrt "unsportlichen" Schäfer

Jamaikas Fußball-Nationaltrainer Winfried Schäfer muss die nächsten zwei Spiele seiner Mannschaft in der WM-Qualifikation von der Tribüne aus verfolgen. Der deutsche Trainer wurde von der Disziplinarkommission des Weltverbandes Fifa für die Partien gegen Panama (13. November) und Haiti (17. November) gesperrt, wie der jamaikanische Fußballverband am Mittwoch mitteilte. Schäfer müsse zudem eine Geldstrafe von umgerechnet etwa 4600 Euro bezahlen. Dem Trainer wurde "unsportliches Verhalten" während eines Spiels in Nicaragua Anfang September vorgeworfen. Wegen Vorfällen bei dieser Partie wurden zudem zwei jamaikanische Spieler laut Mitteilung für die nächsten vier Pflichtspiele der WM-Qualifikation in Nord-, Mittelamerika und der Karibik (CONCACAF) suspendiert. (cwo)

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Watzke angefressen über Großkreutz-Kritik

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Eigentlich hatte Klub-Boss Hans-Joachim Watzke immer ein gutes Verhältnis zu Kevin Großkreutz.

(Foto: picture alliance / dpa)

Mit großem Unverständnis hat Klub-Boss Hans-Joachim Watzke vom Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund die Kritik des zu Galatasaray Istanbul gewechselten Weltmeisters Kevin Großkreutz gekontert. "Das erfüllt schon den Tatbestand des Nachtretens", sagte Watzke vor dem Abflug zum Gruppenspiel der Europa League am Donnerstag bei PAOK Saloniki. Großkreutz hatte unter anderem bei Instagram gepostet: „Was ist aus unserer Borussia geworden? Es ist ein geiler Verein, macht ihn nicht kaputt und werdet nicht wie andere Vereine. So langsam braucht man sich auch nicht mehr über andere Vereine beschweren. Es wird genau die gleiche Scheiße gemacht! Preise, Tradition usw..." Dazu meinte Watzke: "Kevin war sechs Jahre lang Spieler bei uns, hat immer auch einen persönlichen Draht zu mir gehabt. In den ganzen sechs Jahren ist er nicht einmal zu mir gekommen und hat gesagt, dass beim BVB irgendetwas falsch läuft." Insofern finde er das komisch. Ganz davon abgesehen, mit Rückschau auf die letzten Jahre, "würde ich Kevin empfehlen, sich mal um seine Probleme zu kümmern, da hat er mit Sicherheit genug zu tun". (jgu)

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Leroy Sané ist der Sohn von Ex-Profi Samy Sané.

(Foto: imago/MIS)

Liverpool bietet 15 Millionen für Sané

Leroy Sané ist der der Senkrechtstarter bei Schalke: Nach drei entscheidenden Toren in drei Spielen ist der Torjäger begehrt wie nie. Nach Informationen der "Sport Bild" hat der FC Liverpool Interesse an dem talentierten Stürmer. Bereits im Sommer soll der englische Traditionsclub an Sané dran gewesen sein und Schalke ein Angebot über 15 Millionen Euro gemacht haben. Der 19-Jährige hat bei Schalke noch einen Vertrag bis 2019 - ein neues Angebot könnte aber bereits im Winter kommen. Auch Trainer André Breitenreiter ist von Sanés Talent überzeugt: "Vom Potenzial kann Leroy eine große Karriere vor sich haben, er ist auf einem guten Weg." (jgu)

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Klaus Allofs bei einer Pressekonferenz nach dem Winterkorn-Rücktritt vor wenigen Tagen.

(Foto: dpa)

Allofs baut weiter auf VW-Millionen

Im Hinblick auf den VW-Abgas-Skandal befürchtet Wolfsburg-Manager Klaus Allofs weiterhin keine negativen Folgen für den VfL. Der 58-Jährige glaubt nicht, dass Volkswagen die Zahlungen an den Fußball-Bundesligisten kürzen wird. Betrachte man den gesamten VW-Konzern, sei das finanzielle Engagement "sehr gering", sagte Allofs der Zeit: "Der VfL ist umgekehrt für die Marke VW mehr wert als die tatsächlich investierte Summe." Weiterhin denkt Allofs, dass der VfL Wolfsburg angesichts des aktuellen Abgas-Skandals für Volkswagen eine "besondere Rolle" in der Außenwirkung einnehmen kann. (jgu)

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Andrés Iniesta greift sich an den Oberschenkel: Kurz darauf wird der Spielmacher vom FC Barcelona ausgewechselt.

(Foto: imago/Cordon Press/Miguelez Sports)

Pech für Barca: Iniesta fällt wochenlang aus

Champions-League-Sieger FC Barcelona ist vom Verletzungspech verfolgt. Nach dem Ausfall von Superstar Lionel Messi und Rafinha hat sich nun auch Andrés Iniesta eine Blessur zugezogen. In der Partie gegen Bayer Leverkusen (2:1) erlitt der 31 Jahre alte Mittelfeldspieler und Spielgestalter des spanischen Fußballclubs eine Muskelverletzung im rechten Oberschenkel, teilte der FC Barcelona mit. Möglicherweise wird Iniesta, der bereits in der 60. Minute ausgewechselt wurde, vier Wochen pausieren müssen. (jgu)

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(Foto: picture alliance / dpa)

Khedira steht bei Turin vor Debüt

Fast vier Monate nach seinem Wechsel steht Fußball-Weltmeister Sami Khedira vor seinem Pflichtspiel-Debüt bei Juventus Turin. Khedira werde gegen den FC Sevilla beginnen, sagte Trainer Massimiliano Allegri vor dem Heimspiel der Champions League am Abend (20.45 Uhr). "Auch wenn er noch nicht die ganzen 90 Minuten spielen kann, ist er bereit".

Khedira hatte sich nach seinem Wechsel von Real Madrid nach Turin Anfang August bei einem Freundschaftsspiel gegen Marseille eine Muskelverletzung im rechten Oberschenkel zugezogen. In der Gruppe D spielt neben Turin, Manchester und Sevilla auch Borussia Mönchegladbach. (jwu)

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Scolari Steuer-Millionen nach

Mit der Zahlung von drei Millionen Euro an Steuerschulden ist Brasiliens Fußball-Startrainer Luiz Felipe Scolari einem Strafverfahren in Portugal entkommen. Der 66-Jährige hatte zwischen 2003 und 2007 in seiner Zeit als portugiesischer Nationalcoach Zahlungen für die Abtretung von Werberechten dem Fiskus verschwiegen. Die Generalstaatsanwaltschaft verkündete die Einstellung des Prozesses.

Der heutige Trainer des chinesischen Meisters Guangzhou Evergrande hatte die Portugiesen nach seinem WM-Erfolg mit Brasilien 2003 übernommen und bei der EM 2004 im eigenen Land auf Platz zwei sowie bei der WM 2006 in Deutschland auf Platz vier geführt. Scolari haftet aber die 1:7-Schmach Brasiliens gegen Deutschland im letztjährigen WM-Halbfinale als Makel an. (jwu)

Quelle: ntv.de, jwu/dpa

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