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Thunder kommen ins Rollen Schröder führt OKC, Sorge um Westbrook

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"Man of the Match" gegen die Pelicans: OKC-Spielmacher Dennis Schröder.

(Foto: imago/Icon SMI)

Mit seiner bisher besten Punkteausbeute im Trikot von Oklahoma City und einem überragenden Schlussviertel führt Dennis Schröder die Thunder in Abwesenheit von Russell Westbrook gegen New Orleans zum fünften NBA-Sieg in Folge. Den aber könnte OKC teuer bezahlen.

Nationalspieler Dennis Schröder hat seine bislang beste Ausbeute im Trikot der Oklahoma City Thunder geholt und mit seinem neuen Klub in der NBA ein 122:116 über die New Orleans Pelicans gefeiert. Der Braunschweiger kam beim fünften Sieg in Serie in gut 24 Minuten Einsatzzeit auf 22 Punkte, elf davon erzielte er im Schlussviertel. Topscorer bei OKC war Paul George mit 23 Zählern. Bei den Gästen war Julius Randle mit 26 Punkten am erfolgreichsten.

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Oklahoma verlor im dritten Viertel Spielmacher Russell Westbrook. Nach einer Landung auf dem Fuß von Gegenspieler Anthony Davis knickte der Superstar um und verstauchte sich den linken Knöchel. Der 29-Jährige hatte wegen einer Knieverletzung die gesamte Vorbereitung verpasst. Sollte Westbrook erneut ausfallen, könnte Schröder seinen Platz in der Startformation übernehmen.

"Ich habe aggressiv gespielt und versucht, meinen Teamkollegen zu helfen. Ich habe Druck auf den Korb gemacht, besonders als Russell draußen war", sagte Schröder: "Ich bin froh, dass wir das Spiel gewonnen haben." OKC steht nach einem Fehlstart nun bei fünf Siegen und vier Niederlagen. "Wir müssen bescheiden sein und von Spiel zu Spiel schauen", sagte Schröder. 

Nationalmannschaftskollege Isaiah Hartenstein gewann mit den Houston Rockets 98:94 bei den Indiana Pacers. Der Rookie spielte 7:44 Minuten und kam auf vier Punkte. Bester Werfer der Texaner war einmal mehr Superstar James Harden mit 28 Punkten. Aufseiten der Pacers überzeugte Victor Oladipo mit ebenfalls 28 Punkten. Houston steht bei einer Bilanz von 4:5.

Derweil haben die Cleveland Cavaliers den bisherigen Interimstrainer Larry Drew befördert und zur Dauerlösung gemacht. Der 60-Jährige war Ende Oktober auf Tyronn Lue gefolgt, der den Klub 2016 zum bislang einzigen Meistertitel geführt hatte. Lue war nach einem 0:6-Fehlstart in die neue Saison entlassen worden. Auf welche Vertragsdauer sich die Cavaliers mit Drew geeinigt haben, gab der Klub nicht bekannt. Nach ESPN-Informationen läuft das  Arbeitspapier zunächst bis zum Saisonende.

Quelle: n-tv.de, tno/sid/dpa

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