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Norweger glänzen bei Skilanglauf Shiffrin dominiert Riesenslalom-Weltcup

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Olympiasiegerin Mikaela Shiffrin holte ihren 63. Sieg in einem Weltcup-Rennen.

(Foto: imago images/GEPA pictures)

Skirennläuferin Viktoria Rebensburg erlebt bei ihrem letzten Weltcup-Rennen in diesem Jahr eine Enttäuschung: Die Olympiasiegerin von 2010 bleibt auf Platz 14 3,38 Sekunden hinter der Siegerin Mikaela Shiffrin zurück. Beim Auftakt der Tour de Ski setzt eine Norwegerin Maßstäbe, die Deutschen sind zufrieden.

Skirennfahrerin Viktoria Rebensburg hat erstmals seit vier Jahren wieder ein Kalenderjahr ohne Weltcup-Sieg im Riesenslalom abgeschlossen. In Lienz patzte die Olympiasiegerin von 2010 am Samstag im ersten Durchgang und konnte im zweiten Lauf mit am Ende Rang 14 nur noch Schadensbegrenzung betreiben. Rebensburgs letzter Sieg in ihrer Lieblingsdisziplin datiert auf den 23. Januar 2018 am Kronplatz in Italien. Marlene Schmotz kam beim 50. Weltcup-Rennen in den österreichischen Dolomiten auf einen ordentlichen 22. Platz. Den Sieg holte sich überlegen Mikaela Shiffrin aus den USA vor Marta Bassino aus Italien (+1,36 Sekunden) und Katharina Liensberger aus Österreich (+1,82).

Die 24-Jahre alte Olympiasiegerin ist mit nun 63 ersten Plätzen im Weltcup alleine auf Platz zwei der ewigen Bestenliste bei den Damen. Sie überholte Annemarie Moser-Pröll aus Österreich und hat nur noch Lindsey Vonn aus den USA vor sich, die in ihrer Karriere 82 Mal gewonnen hat. Zu Marcel Hirscher und Rang drei der geschlechterübergreifenden Bestenliste fehlen Shiffrin nur noch vier Siege. Rekordhalter ist der Schwede Ingemar Stenmark mit 86 Siegen im Weltcup.

Johaug deklassiert die Konkurrenz

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Therese Johaug (rechts) ließ der Konkurrenz kaum eine Chance.

(Foto: imago images/Bildbyran)

Die Norwegerin Therese Johaug setzt zum Start der Tour de Ski im Skilanglauf die Maßstäbe, ihr Landsmann Johannes Klaebo musste sich nur dem Russen Sergej Ustjugow geschlagen geben. Der Weltcup-Führenden Johaug gelang am Samstag im Massenstartrennen über zehn Kilometer im Schweizer Lenzerheide ein Start-Ziel-Sieg. Nach 28:12,1 Minuten setzte sie sich im freien Stil vor Heidi Weng (ebenfalls Norwegen/12,3 Sekunden zurück) durch. Ustjugow lag bei den Herren nach 15 Kilometern in 33:19,1 Minuten 4,0 Sekunden vor dem im Saisonklassement vorn liegenden Klaebo und seinem zeitgleichen Landsmann Alexander Bolschunow.

Jonas Dobler (Traunstein), der zuletzt in Davos mit einem zehnten Platz auf der gleichen Distanz auf sich aufmerksam gemacht hatte, hielt gut mit und kam mit 10,6 Sekunden Rückstand auf den 13. Rang. "Das Ergebnis bestätigt, dass er zur erweiterten Weltspitze gehört. Von den Top 3 ist er aber noch ein gutes Stück entfernt", sagte Teamchef Peter Schlickenrieder in der ARD. Beste deutsche Athletinnen waren in der zweiten Verfolgergruppe Victoria Carl (Zella-Mehlis/43,3 Sekunden zurück) und Katharina Hennig (Oberwiesenthal/43,6) auf den Rängen zwölf und 13. "Damit können wir sehr zufrieden sein", sagte Schlickenrieder. Die 31-jährige Johaug dominierte eindruckvoll. Für Schlickenrieder ist die zehnmalige Weltmeisterin die hohe Favoritin auf den Gesamtsieg: "Sie ist prädestiniert für Mehretappenrennen." Am Sonntag stehen in Lenzerheide Sprints in der freien Technik auf dem Programm. Die Finalläufe beginnen um 11.20 (Damen) und 11.35 Uhr (Herren). Weitere Stationen sind die italienischen Orte Toblach und Val di Fiemme, wo die siebenteilige Serie am 5. Januar mit der insgesamt 100. Tour-Etappe auf der Alpe Cermis endet.

Quelle: ntv.de, dbe/dpa

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