Dienstag, 04. Oktober 2022Der Sport-Tag

22:30 Uhr

Ex-Mercedes-Motorsportchef Haug spricht über Formel 1 ohne Schumacher

Mick Schumacher muss um seine Zukunft in der Formel 1 bangen. Der Haas-Pilot besitzt nach wie vor keinen Vertrag für die kommende Saison. Der ehemalige Mercedes-Motorsport-Chef Norbert Haug ist sich nicht sicher, ob es für den Deutschen in der Königsklasse des Motorsports weitergeht. "Mick braucht Ergebnisse", stellte der 69-Jährige bei Sport1 fest: "Ich hoffe, dass man innerhalb des Teams die genaue Analyse macht. Er war für sein erstes Singapur-Rennen gut unterwegs."

Schumacher hatte auf dem Marina Bay Street Circuit den 13. Platz belegt. Damit landete der 23-Jährige einen Rang hinter seinem Haas-Teamkollegen Kevin Magnussen. Der Däne hat sein Cockpit für 2023 beim US-Rennstall im Gegensatz zu Schumacher sicher. Alpine, Williams und Haas haben jeweils noch eine Stelle zu vergeben. "Er hat für mich ganz klar einen Platz in der Formel 1 verdient", meinte Haug, fügte jedoch gleichzeitig an: "Ich glaube aber, dass es eng wird."

21:28 Uhr

FC Bayern buhlt um Juve-Stürmer

Will der FC Bayern Dusan Vlahovic oder nicht? Der "Corriere della Sera" berichtete von einem Münchner Interesse am Stürmer von Juventus Turin. "Bild"-Fußballchef Christian Falk verriet in seinem Podcast "Bayern-Insider", dass der Serbe als Spieler des AC Florenz ein Thema gewesen sei. Knackpunkt sei die hohe Ablösesumme gewesen. Jetzt nennt auch die "Gazzetta dello Sport" Bayern als Interessent.

20:43 Uhr

König Charles holt ersten Rennpferd-Sieg

Der englische König Charles III hat erstmals einen Sieg eines von Königin Elizabeth II geerbten Rennpferdes gefeiert. Jockey Ryan Moore gewann in Leicester auf Just Fine, es war der sechste Start eines königlichen Pferdes seit dem Tod von Elizabeth am 8. September. "Ein Sieg für den König. Es ist toll, das für ihn getan zu haben", sagte Trainer Michael Stoute. Das Rennen war mit 15.000 Pfund dotiert.

19:32 Uhr

Tuchel zurück in die Bundesliga? Coach sagte Klub ab

Thomas Tuchel hat gut fünf Jahre nach seinem Aus beim BVB und einen Monat nach dem Ende beim FC Chelsea offenbar eine Rückkehr in die Fußball-Bundesliga abgelehnt. Der frühere Mainzer wurde zunächst lose beim FC Bayern als möglicher Nachfolger von Julian Nagelsmann gehandelt. Konkret wurden diese Spekulationen trotz der jüngsten Sieglos-Serie von vier Spielen in Folge in der Bundesliga aber nicht. Laut "Sport1"-Reporter Patrick Berger bemühte sich aber Bayer Leverkusen ernsthaft um Tuchel. Der kriselnde Champions-League-Teilnehmer wollte sich damit wohl auf eine mögliche Entlassung von Gerardo Seoane vorbereiten, der nach dem desaströsen Saisonstart unterm Bayer-Kreuz schwer angezählt ist.

Tuchel habe der Werkself jedoch abgesagt, heißt es. Er habe "kein Interesse" an dem Job bei aktuellen Tabellen-17. der höchsten deutschen Spielklasse. Leverkusens Geschäftsführer Fernando Carro hatte zuletzt bei "Sport1" die Spekulationen um Tuchel zumindest nicht klar dementiert.

18:38 Uhr

RWE-Anhänger verprügeln Schalke-Fan

Im Duisburger Hauptbahnhof ist es zu einer Schlägerei zwischen Anhängern von Rot-Weiss Essen und einem Fan des FC Schalke 04 gekommen. Die Auseinandersetzung ereignete sich nach Angaben der Polizei am Sonntagabend, als drei Essener Fans um 20.30 Uhr einem 18-jährigen Schalker Anhänger gemeinschaftlich gegen Kopf, Oberkörper und Beine geschlagen und getreten und ihm anschließend einen Fanschal sowie eine Mütze entwendet haben sollen. Die Essener sollen laut Zeugenaussagen zu einer Gruppe von rund 50, teilweise vermummten Anhängern gehört haben.

Als die Bundespolizei eintraf, war nur noch der Geschädigte vor Ort, der leichte Verletzungen erlitt. Eine Fahndung blieb laut Polizei erfolglos. Im Rahmen erster Ermittlungen konnte bei einer weiteren Auseinandersetzung in Essen jedoch einer der unbekannten Tatverdächtigen identifiziert werden. Ein Strafverfahren wegen Raubes, Landfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung wurde eingeleitet. Die Ermittlungen übernimmt das zuständige Kriminalkommissariat.

17:44 Uhr

Bericht: Ex-Bayern-Star droht Festnahme im Iran

Die iranische Justiz hat nach Angaben der Nachrichtenagentur Mehr Anklage gegen den früheren Fußball-Nationalspieler Ali Karimi erhoben. Wegen "Solidarität mit dem Feind" und des Vorwurfs der Anstiftung zu Unruhen wurde seitens der Justiz Strafverfolgung gegen Karimi beantragt, so der Mehr-Bericht. Die iranische Justizbehörde selbst hat den Bericht nicht bestätigt.

Karimi soll sich derzeit beruflich in den Vereinigten Arabischen Emiraten aufhalten. Der ehemalige Bundesliga-Profi des FC Bayern München und des FC Schalke 04 hatte sich gleich am Anfang mit den Protesten solidarisiert. Dafür erhielt er Zuspruch vieler Iranerinnen und Iraner, die gegen den Tod einer jungen Frau im Polizeigewahrsam auf die Straßen gegangen waren. Der 43-Jährige gehört zu den beliebtesten Spielern in der iranischen Fußballgeschichte und wird von seinen Fans als "Asiens Maradona" verehrt. Seine mögliche Festnahme könnte zu noch mehr Protesten führen.

16:56 Uhr

Trainerin coacht bei WM live vom Tablet aus dem Wohnzimmer

imago1014066196h.jpg

Darko Jorgic wurde bei der EM zweiter.

(Foto: IMAGO/Kessler-Sportfotografie)

Die slowenische Tischtennis-Nationalmannschaft wird bei der Team-WM in China aus dem Homeoffice gecoacht. Nationaltrainerin Andreja Ojstersek Urh wurde kurz vor dem Abflug nach Chengdu positiv auf das Coronavirus getestet, blieb zu Hause in Slowenien - und wird nun bei jedem Spiel ihres Teams per Tablet live in der Trainerbox dazugeschaltet. Auf diesem Weg kann sie ihren Spielern wie dem Bundesliga-Profi und Weltranglisten-Achten Darko Jorgic vom 1. FC Saarbrücken Anweisungen und Tipps geben, als stünde sie direkt dabei.

"Es wäre für uns schwierig gewesen, in so kurzer Zeit ein Visum und alle notwendigen Anträge für eine Person zu bekommen, die nicht auf der Liste steht. Also hatten wir keine andere Wahl, als dass die Jungs alleine gehen", sagte Ojstersek Urh der slowenischen Tageszeitung "Delo" über ihr Fehlen bei dieser WM. "Glücklicherweise waren zumindest die Tests der Jungs negativ."

16:18 Uhr

Rio-Weltmeister wird Radio-Moderator

53967428.jpg

Podolski feierte 2014 mit der DFB-Elf seinen größten Erfolg.

(Foto: picture alliance / dpa)

Rio-Weltmeister Lukas Podolski (37) versucht sich als Radiomoderator: Zusammen mit Reece Moore (35) startet der ehemalige Fußball-Nationalspieler und Profi des 1. FC Köln und von Bayern München am Mittwoch mit "Good Vibes Only" eine wöchentliche Radioshow auf bigFM.

"Wir wollen jeden Mittwoch um 19.45 Uhr eine gute Stunde über die richtige Motivation, die kulturelle Vielfalt, die positive Stimmung und die Verbindung von Lukas zur Musik sprechen", betonte Reece - der gebürtige US-Amerikaner gehört seit 2012 zum festen Moderatorenteam des Senders. Er verfolge Podolski seit einigen Jahren "und ich bin begeistert, was er alles abseits von Fußball macht. Vor allem sein Engagement in der Jugendarbeit ist beeindruckend. Er ist ein positiver Mensch und organisiert jetzt auch noch das "Glücksgefühle-Festival", sagte Reece.

15:26 Uhr

"Ein großartiger Sieg": Sport immer absurder, Winterspiele in Wüste vergeben

imago1008980162h.jpg

Wüste wird zu Winter.

(Foto: imago images/PanoramiC)

Slalom mit Sicht auf das Rote Meer, Biathlon in der Bergwüste: Das asiatische Olympia-Komitee hat ein umstrittenes Milliarden-Projekt abgesegnet und die Asien-Winterspiele 2029 nach Saudi-Arabien vergeben. Das Berggebiet "Trojena" nahe der sich derzeit in der Bauphase befindlichen Planstadt "Neom" erhielt in Phnom Penh/Kambodscha den Zuschlag. "Dies ist ein großartiger Sieg für die saudische Nation und die ganze Golfregion", sagte Sportminister Prinz Abdulaziz Bin Turki Al Faisal. 47 Wettbewerbe sollen bei der Veranstaltung ausgetragen werden.

  • Trojena, 50 Kilometer von der Küste entfernt, liegt in einer Höhe von 1500 bis 2600 m. Im Winter fallen die Temperaturen zwar zeitweise auf den Gefrierpunkt, die Gegend ist allerdings staubtrocken. Wenngleich alle Schnee-Wettbewerbe auf Kunstschnee ausgetragen werden müssen, soll die Energie zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen stammen.
  • Die nahegelegene futuristische Megastadt Neom wird derzeit für geschätzte 500 Milliarden Euro am Roten Meer errichtet. Mit der Metropole will der streng autokratisch geführte Staat in Konkurrenz zu Städten wie Dubai oder Doha treten.
  • Die asiatischen Winterspiele fanden zuletzt 2017 statt. Saudi-Arabien hatte 2022 in Peking erstmals an Olympischen Winterspielen teilgenommen, der alpine Skiläufer Fayik Abdi war einziger Starter und wurde 44. im Riesenslalom. "Ich hatte mir nie vorgestellt, dass ich einmal in meinem Heimatland Ski fahren könnte", sagte er am Dienstag.
14:58 Uhr

Trainer hilflos: England-Profi verletzt sich an der X-Box

Am Samstag stand für Crewe Alexandra ein Spiel in der League Two, der vierten Spielklasse Englands, an. Knapp 200 Kilometer immer in Richtung. Bis hoch an die schottische Grenze nach Carlisle. So richtig erfolgreich verlief der Trip nicht. Unentschieden, 0:0 nach 90 Minuten.

  • Dass Crewe ohne Treffer blieb, lag unter Umständen auch einfach an der Abwesenheit des Top-Stürmers Courtney Baker-Richardson. Der hatte die Reise Richtung Norden verletzungsbedingt nicht antreten können. Die Hüftmuskulatur! Nichts, worüber Sie als ntv.de-Leser nun unbedingt informiert werden müssten. Auch weil sein Trainer, Alex Morris, daraus auch keine große Geschichte machen wollte.
  • "Er hat sich die Verletzung auf wirklich harmlose Art und Weise zugezogen", sagte Morris der BBC und ließ dann doch aufhorchen: "Er hat sich die Verletzung an der X-Box zugezogen." Baker-Richardson, erklärte der Trainer, habe sich seine Hüfte gezerrt, als er das Bein auf dem Sofa hatte ablegen wollen.
  • Dumm gelaufen für die Sommer-Verpflichtung Baker-Richardson, der bislang immerhin die Hälfte aller Treffer für Crewe erzielte. Trainer Morris: "Er hat mit der Hüfte schon öfters Probleme. Was sollen wir machen? Er wird jetzt behandelt und dann hoffen wir, dass es besser wird." Hoffentlich schon am nächsten Wochenende. Dann geht's gegen Gillingham. Im heutigen Spiel beim AFC Wimbledon muss Morris jedoch auf den Torjäger verzichten.
14:28 Uhr

Nach Stadion-Katastrophe: Klub-Vertreter werden lebenslang gesperrt

Nach der tödlichen Massenpanik in einem Fußballstadion in Indonesien gibt es weitere personelle Konsequenzen. Heute wurden zwei Funktionäre des Fußballklubs Arema FC mit einer lebenslangen Sperre belegt. Dies teilte der indonesische Fußballverband mit.

  • "Abdul Haris als leitender Spielorganisator und Suko Sutrisno als Spielsicherheitskoordinator sind lebenslang nicht mehr zu fußballerischen Aktivitäten zugelassen", sagte Erwin Tobing, Mitglied der Disziplinarkommission des Verbandes (PSSI).
  • Zudem dürfe Arema FC für den Rest der Saison keine Spiele mehr ausrichten und müsse eine Geldstrafe in Höhe von 250 Millionen Rupien (16.600 Euro) zahlen, so PSSI.
  • Bereits am Montag war der Polizeichef der Stadt Malang von seinem Amt entbunden worden. Neun weitere Beamte wurden suspendiert.
  • Bei der Massenpanik im Kanjuruhan-Stadion auf der Insel Java waren nach der Partie zwischen Arema und Persebaya am Wochenende den Behörden zufolge mehr als 130 Menschen ums Leben gekommen, etwa 300 weitere wurden teils schwer verletzt.
12:56 Uhr

Bester Bundesliga-Spieler bald weg: Klub nennt Berichte "Spekulationen"

Um RB-Stürmer Christopher Nkunku (M.) ranken sich immer wieder Transfergerüchte.

Um RB-Stürmer Christopher Nkunku (M.) ranken sich immer wieder Transfergerüchte.

(Foto: Jan Woitas/dpa)

Trainer Marco Rose vom Fußball-Bundesligisten RB Leipzig schenkt den Gerüchten um einen möglichen Abgang von Starspieler Christopher Nkunku keine Aufmerksamkeit. "Es sind Spekulationen, die kommentieren wir nicht. Das beschäftigt uns nicht, das interessiert uns nicht", sagte Rose vor dem dritten Gruppenspiel in der Champions League gegen Celtic Glasgow (Mittwoch, 18.45 Uhr/DAZN).

  1. Nkunku steht laut einem Bericht von "The Athletic" vor einem Wechsel zum FC Chelsea. Demnach habe der 24-jährige Franzose einen Vorvertrag bei den Londonern unterschrieben. Nkunku hatte seinen Kontrakt beim DFB-Pokalsieger erst im Sommer bis 2026 verlängert.
  2. Gegen Glasgow soll Nkunku dazu beitragen, dass RB der wichtige erste Sieg in der Königsklasse gelingt. "Es ist nicht unwichtig, das direkte Duell zu gewinnen", sagte Rose. Leipzig hatte die ersten beiden Spiele gegen Schachtar Donezk (1:4) und bei Titelverteidiger Real Madrid (0:2) verloren. "Sollten wir keine Punkte holen, wird es ganz schwer", sagte Rose mit Blick auf das Weiterkommen.
12:22 Uhr

Lothar Matthäus verliert die Geduld mit Mentalitätszwerg BVB

Das 2:3 beim 1. FC Köln bedeutete bereits die dritte Bundesliga-Niederlage für den BVB. Statt pünktlich vor dem Klassiker gegen den FC Bayern an die Tabellenspitze zu springen, droht Borussia Dortmund jetzt ein stürmischer Herbst. Der BVB fiel durch die Pleite in Köln auf Platz vier zurück und steht in der Bundesliga nun vor den heißen Duellen mit dem Rekordmeister am Samstagabend und danach mit Spitzenreiter 1. FC Union Berlin. Läuft dabei alles gegen die Dortmunder, droht der tiefe Fall ins graue Tabellenmittelfeld.

  • Dass die Schwarzgelben gegen Köln einmal mehr einen Vorsprung aus der Hand gaben, wurde von Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus jüngst besonders deutlich kritisiert. "Schon wieder in kürzester Zeit nach einem Anschlusstreffer das nächste Tor kassiert und so geht das Jahr ein, Jahr aus. Man muss beim BVB nicht großartig nach Gründen suchen, wieso sie immer wieder Spiele verlieren. Sie bieten es einem auf dem Silbertablett von selbst an", meinte der 61-Jährige in seiner "Sky"-Kolumne nach dem 8. Bundesliga-Spieltag.
  • Nicht nur in der Meisterschaft, auch in der Champions League habe sich der BVB zuletzt schon um den verdienten Lohn harter Arbeit gebracht: "Selbst gegen das starke Manchester City hätte man einen Punkt mehr als verdient. Doch wieder dasselbe Bild. Geführt und verloren. So wird das nichts mit den hohen Zielen", haderte Matthäus, der bei Borussia Dortmund die nötige Konsequenz und Kompromisslosigkeit in den entscheidenden Spielphasen schmerzlich vermisst.
11:29 Uhr

Daumen hoch: Manchester United will Cristiano Ronaldo einfach nur loswerden

Die Damen! Die Herren! Wir haben bestimmt schon seit wenigen Stunden nicht mehr über die Zukunft von Cristiano Ronaldo berichtet. Wir bitten Sie, dies zu entschuldigen und holen das sofort nach. Cristiano Ronaldo, der gefallene Superstar, erfuhr am vergangenen Wochenende die ultimative Demütigung. Bei dem 3:6 seines Noch-Klubs Manchester United im Derby bei City blieb er nicht nur über 90 Minuten Ersatz, sondern musste sich zwischendurch trotzdem an der Seitenlinie warmmachen. Eingewechselt wurde er nicht, "aus Respekt vor seiner großen Karriere", wie es später von Trainer Erik ten Hag hieß.

  • Ronaldo, der, Sie erfuhren es hier am Samstag, bei der anstehenden WM in Katar nicht einmal mehr der Posterboy seiner portugiesischen Nationalmannschaft sein wird, will und darf Manchester United jetzt endlich verlassen. Ten Hag hatte ursprünglich noch sein Veto eingelegt, er sollte nicht wechseln. Aber auch sonst fand sich kein Verein für Ronaldo. Auch Bayern und der BVB lehnten ab. Kostengründe, Taktikgründe, Altersgründe. Ronaldo-Berater Jorge Mendes bot ihn überall an, niemand wollte ihn.
  • Jetzt, so berichtet der Telegraph, soll zumindest Manchester United eine Entscheidung getroffen haben: Ronaldo darf den Klub im Winter verlassen - wenn denn jemand ein akzeptables Angebot auf den Tisch legt. Bleibt spannend und wir halten Sie immer up to date.
11:11 Uhr

Corona geht um: Union-Trainer Fischer vor Europa League positiv getestet

Fußball-Bundesligist Union Berlin muss die Reise zum Auswärtsspiel der Europa League bei Malmö FF (Donnerstag, 18.45 Uhr/RTL+ und im Liveticker auf ntv.de) womöglich ohne Cheftrainer Urs Fischer, Timo Baumgartl und Tim Maciejewski antreten. Wie der Bundesliga-Tabellenführer am Dienstag mitteilte, wurde das Trio positiv auf das Coronavirus getestet. Alle weiteren Tests der Lizenzspielerabteilung fielen negativ aus.

  • Der Klub schloss eine Anreise der Betroffenen aber nicht grundsätzlich aus. Es gebe die Möglichkeit, dass es klappen könne, teilte ein Sprecher mit.
  • Union peilt in Schweden den dringend benötigten ersten Erfolg an. Die Berliner haben die ersten beiden Spiele der Gruppenphase gegen Royale Union Saint-Gilloise und Sporting Braga (beide 0:1) knapp verloren. Auch Malmö ist noch ohne Punkt.
10:31 Uhr

Tennis-Rüpel beruft sich bei Anklage wegen Körperverletzung auf seine Psyche

Der australische Tennisprofi Nick Kyrgios will einer Anklage wegen Körperverletzung mit dem Verweis auf seine psychische Gesundheit entkommen. Bei einer Anhörung vor dem Canberra Magistrates Court am Dienstag beantragte Kyrgios-Anwalt Michael Kukulies-Smith eine Vertagung, um Zeit für eine Untersuchung der psychischen Gesundheit zu haben. Dies berichteten verschiedene australische Medien.

  • Kyrgios, der nicht zu der weitgehend administrativen Anhörung erscheinen musste, befindet sich in Tokio, um an den Japan Open teilzunehmen.
  • Kyrgios hatte am Montag beteuert, er befasse sich "seit Monaten" mit dem Fall, er beschäftige ihn "Tag für Tag". "Es gibt nur so viel, was ich kontrollieren kann, und ich unternehme alle Schritte und kümmere mich darum außerhalb des Platzes", sagte Kyrgios gegenüber Reportern in Tokio.
  • Während des Wimbledonturniers im Sommer war bekannt geworden, dass Kyrgios Körperverletzung nach einem Vorfall im Dezember 2021 unterstellt wird. In Wimbledon hatte sich Kyrgios auf Anraten seiner Anwälte nicht zu den Vorwürfen geäußert.
09:37 Uhr

"Ärgere mich immer noch": EM-Halbfinale verfolgt NBA-Profi

Das verlorene EM-Halbfinale gegen Spanien verfolgt Dennis Schröder auch noch mehr als zwei Wochen nach der Niederlage. "Ich ärgere mich immer noch, dass wir nicht Erster geworden sind, ich schaue das Spiel gegen Spanien fast jeden Tag", sagte Schröder bei Magentasport im Rahmen des Bundesliga-Spiels zwischen Braunschweig und Würzburg: "Aber im Endeffekt: Wir haben Geschichte geschrieben."

  • Deutschland mit Kapitän Schröder hatte das Spiel um Platz drei gegen Polen gewonnen - es war die erste deutsche EM-Medaille seit 17 Jahren und die insgesamt dritte nach Gold 1993 und Silber 2005.
  • Auch künftig will Schröder die Nationalmannschaft nach Kräften unterstützen. "Also in drei Jahren - da bin ich dann was? 31, 32 - das ist noch kein Alter", sagte er. Deswegen werde er, "solange ich spielen kann und auf einem guten Niveau bin, sodass ich der deutschen Nationalmannschaft helfen kann, natürlich auch auflaufen".
08:47 Uhr

Nach Coming-out: Reaktionen haben "wirklich sprachlos gemacht"

Bundesliga-Handballer Lucas Krzikalla von DHfK Leipzig hat sich nach seinem Coming-out begeistert von den Reaktionen der Öffentlichkeit gezeigt. "Mit so einem phänomenalen, positiven Feedback hatte ich nicht gerechnet, und das hat mich an einigen Stellen wirklich sprachlos gemacht", sagte der 28-Jährige bei Sky.

  • Krzikalla hatte am Samstag als erster aktiver männlicher Mannschaftssportler in Deutschlands vier Profiligen seine Homosexualität öffentlich gemacht und sieht sich nun "als Vorbild".
  • Die Entscheidung, an die Öffentlichkeit zu treten, sei ihm nicht leicht gefallen: "Das war auch für mich selbst immer eine innere Zerreißprobe. Ich habe mich da auch ein bisschen sehr verstellt und ein bisschen viel gelogen was manche Themen anging."
  • Nun ist Krzikalla erleichtert, den Schritt gegangen zu sein: "Jetzt weiß wirklich jeder Bescheid, und ich muss mich nicht mehr verstellen, nicht mehr verstecken." Andere homosexuelle Sportler will er zum Outing ermutigen, "weil wir dann auch wirklich mehr Richtung Normalität und Alltag kommen".
Mehr dazu lesen Sie hier.
08:11 Uhr

"Heilung wird es nicht geben": Lobinger erzählt von hartem Arztgespräch

Der schwerkranke Stabhochsprung-Weltmeister Tim Lobinger berichtet von seinem harten Kampf gegen den Krebs. "Heilung wird es bei mir nicht mehr geben. Mein Krebs ist zu aggressiv", sagte der 50-Jährige der "Bild"-Zeitung. Im Februar hätten ihm die Ärzte gesagt, dass sein Tod näher rücke. Er solle Verfügungen treffen, sich mit seiner Beerdigung befassen und sich von seinen Liebsten verabschieden.

  • "Die Gespräche mit meinen Kindern waren hart. Sie wissen, wie schlecht es um mich steht."
  • Bei Lobinger wurde im März 2017 Blutkrebs diagnostiziert. Nach Chemotherapien, Stammzellspenden, zwischenzeitlichen Rückfällen und einem kurzzeitigen Leberversagen im Sommer 2018 galt der Hallen-Weltmeister von 2003 wieder als gesund.
  • 2020 musste sich Lobinger eigenen Worten zufolge aber wieder einer Therapie unterziehen und erhielt zusätzlich Bestrahlungen.
  • Den Kampf gegen den Krebs hat der Sportler jedoch nicht aufgegeben: "Es gibt immer kleine Wege, die es einem ermöglichen, Kraft zu schöpfen und nicht die Hoffnung zu verlieren", sagte er der "Bild".
07:14 Uhr

Bericht: Bester Spieler der Bundesliga heuert in England an

Der vom "Kicker" als "Spieler des Jahres" ausgezeichnete Christopher Nkunku verlässt offenbar die Fußball-Bundesliga. Wie das Portal "The Athletic" berichtet, hat der Profi von RB Leipzig bereits einen Vorvertrag beim FC Chelsea unterschrieben, der ab der kommenden Saison gültig ist.

  • Dieser soll eine Vereinbarung beinhalten, dass die Blues im kommenden Sommer die im Leipziger Vertrag des Franzosen verankerte Ausstiegsklausel ziehen werden. Die festgelegte Ablösesumme für Nkunku soll bei 60 Millionen Euro liegen.
  • Der Transfer könne bereits zeitnah verkündet werden, nach dem Vorbild des Deals mit Naby Keita. Den Mittelfeldspieler aus Guinea hatte RB Leipzig 2017 an den FC Liverpool verkauft. Vollzogen wurde der Wechsel aber erst im Sommer 2018. Die Reds zahlten damals zusätzlich zu der Ablöse von 55 Millionen Euro einen Bonus in Höhe von zehn Millionen Euro, um sich Keitas Dienste vorzeitig zu sichern.
06:29 Uhr

Täter reingewaschen: Bericht dokumentiert sexuelle Belästigung im US-Fußball

Ein Untersuchungsbericht im Auftrag der US-Fußballliga für Frauen beschreibt die weitreichende sexuelle Belästigung von Spielerinnen durch ihre Trainer. Auf mehr als 150 Seiten führt das Dokument zahlreiche Beispiele von unangemessenen Annäherungen sowie emotionalem und körperlichen Missbrauch durch Coaches auf. Die beauftragte unabhängige Kommission sprach davon, dass die Taten einen systematischen Charakter hätten, der tief im amerikanischen Frauenfußball und auch in den Jugendligen verwurzelt sei.

  • "Teams, die Liga und der Verband reagierten nicht nur wiederholt nicht angemessen, wenn sie mit Beschwerden von Spielerinnen und Beweisen für Missbrauch konfrontiert wurden, sie versäumten es auch, grundlegende Maßnahmen zu ergreifen, um dies zu verhindern und dagegen vorzugehen, auch wenn einige Führungskräfte privat die Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz einräumten", hieß es.
  • Die Täter seien oftmals nicht bestraft worden, hätten nach dem Missbrauch zu neuen Teams wechseln können und wurden dabei teils mit wohlwollenden Pressemitteilungen reingewaschen.
  • "Und niemand in den Teams, der Liga oder dem Verband verlangte von den Trainern Besserung", steht im Bericht. Die Untersuchung war von der US-Frauenfußballliga nach einer Welle von Vorwürfen durch Spielerinnen im vergangenen Jahr in Auftrag gegeben worden.
05:52 Uhr

"Krise noch nicht bewältigt": Schweinsteiger mahnt FC Bayern

Bastian Schweinsteiger macht sich um den FC Bayern München trotz der jüngst gezeigten Leistungsdelle keine großen Sorgen. "Natürlich ist es ungewohnt, wenn der FC Bayern nicht gewinnt. Aber es gibt in einer Saison manchmal so Phasen, wo es schwieriger ist, das hat man, da muss man mal durchgehen und gestärkt rauskommen" sagte der langjährige einstige Bayern-Profi vor dem Champions-League-Spiel (18.45 Uhr/DAZN und im ntv.de-Liveticker) gegen Viktoria Pilsen.

  • Der Saison-Maßstab folge ohnehin in den K.o.-Spielen im Frühjahr. "Man muss aufpassen, wenn man ins Champions-League-Achtelfinale kommt und man spielt gegen Mannschaften wie Villarreal, dann kommt es auf Kleinigkeiten an", warnte der Champions-League-Sieger von 2013.
  • "Wenn du Fehler machst, wirst du bestraft, scheidest aus und die Saison ist mehr oder minder schlecht. Auch wenn du Meister wirst, ist man nicht glücklich in München", meinte Schweinsteiger und mahnte: "Die Krise ist noch nicht ganz bewältigt."
ntv.de Dienste
Software
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.
Nicht mehr anzeigen