Mittwoch, 03. November 2021Der Sport-Tag

23:30 Uhr

Drei Kandidaten für einen Platz: Alfa schmeißt Giovinazzi offenbar endgültig raus

In den vergangenen Wochen war es rund um die Fahrerfrage bei Alfa Romeo erstaunlich ruhig geworden. Nun hat der Formel-1-Rennstall aber angeblich immerhin schon eine weitreichende Entscheidung getroffen. Leidtragender ist Antonio Giovinazzi, für den nach der Saison 2021 wohl Schluss ist. Der Schweizer "Blick" behauptet, die Entlassung Giovinazzis sei schon von Teamchef Fred Vasseur und Co. beschlossen worden. Kommuniziert hat der Rennstall dies bis heute jedoch nicht.

Heißt: Es wird ein neuer "Beifahrer" für Valtteri Bottas gesucht. Drei Namen sind "Blick" zufolge noch im Rennen, alle drei fahren aktuell in der Formel 2. Ein Kandidat ist weiterhin der Chinese Guanyu Zhou, der zwar Sponsoren-Gelder mitbringt, allerdings auch einen Dreijahresvertrag fordert, den Alfa ihm (noch) nicht geben will.

Kandidat Nummer zwei ist der Australier Oscar Piastri, der den Traum von einem Formel-1-Einstieg 2022 eigentlich schon abgehakt hatte. Als letzter Name wird Sauber-Eigengewächs Theo Pourchaire gehandelt. Ob Alfa dem erst 18-Jährigen das Cockpit aber jetzt schon anvertraut, ist eher unwahrscheinlich. Dem Bericht nach soll die Bekanntgabe erst nach dem Ende der F2-Saison stattfinden.

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22:44 Uhr

Vertrag schon fast fertig: Wunschtrainer darf nicht zum FC Barcelona wechseln

Der katarische Fußballklub Al-Sadd will seinem Chefcoach Xavi keine Freigabe für einen sofortigen Wechsel zu dessen Herzensverein FC Barcelona erteilen. "Die Position des Klubs war von Anfang an klar: Wir sind entschlossen, unseren Trainer Xavi bei uns zu behalten, und wir können nicht zulassen, dass er zu diesem entscheidenden Zeitpunkt der Saison geht", wurde Al-Sadd-Geschäftsführer Turki Al-Ali auf dem Twitteraccount des Vereins zitiert.

Weiter bestätigte Al-Ali, dass eine Delegation des FC Barcelona zu Verhandlungen an den Persischen Golf gereist ist: "Wir schätzen und respektieren den Besuch." Xavi soll sich laut übereinstimmenden Medienberichten bereits mit den Blaugrana über die Vertragskonditionen einig sein.

Nach der Entlassung von Ronald Koeman gilt Vereinsikone Xavi als klarer Favorit auf das Traineramt bei den Katalanen. Der frühere Mittelfeldstratege ist ein Barça-Eigengewächs, spielte von 1991 bis 2015 für den Traditionsklub, bevor er zu Al-Sadd FC wechselte. Dort ist der 41-Jährige seit 2019 Trainer und vertraglich noch bis 2023 gebunden.

22:17 Uhr

"Versprechen gebrochen": Deutsches Formel-2-Talent steigt unfreiwillig aus

Für Motorsport-Talent Lirim Zendeli ist die Formel-2-Saison aus finanziellen Gründen beendet. "Ich habe traurige Nachrichten: Ich steige vorzeitig aus", schrieb der 22 Jahre alte Bochumer bei Instagram und begründete: "Ich werde aus finanziellen Gründen nicht in der Lage sein, in der Formel 2 weiterzumachen. Die Pandemie hat mein ohnehin schon sehr knappes Budget noch weiter reduziert."

Das Cockpit des früheren Meisters der ADAC Formel 4 bei MP Motorsport übernimmt bei den letzten beiden Saisonstationen der Franzose Clement Novalak. Zendeli hatte in seiner Debütsaison im Unterbau der Formel 1 in 17 Rennen 13 Punkte errungen, seine Highlights waren zwei siebte Plätze.

Zendeli schrieb von "unerwarteten Budgetlücken" und "nicht eingehaltenen Versprechen", zugleich dankte er der Mehrzahl seiner Geldgeber und schloss: "Ich bin stolz darauf, dass ich die Chance bekommen habe, in der Formel 2 zu fahren, obwohl ich aus einer 'normalen Familie' komme."

21:58 Uhr

Bierhoff stellt sich hinter ungeimpften Kimmich

DFB-Direktor Oliver Bierhoff hat sich in der Impfdebatte um Joshua Kimmich klar hinter den Fußball-Nationalspieler gestellt. "Die Diskussionen um die Impfquote werden verständlicherweise sehr emotional geführt", sagte der 53-Jährige der Bild: "Ich habe aber kein Verständnis dafür, dass Joshua jetzt öffentlich an den Pranger gestellt wird."

Ende Oktober war bekannt geworden, dass der Profi von Rekordmeister Bayern München sich bislang aufgrund "persönlicher Bedenken" gegen eine Impfung gegen das Coronavirus entschieden hat, gerade "fehlende Langzeitstudien" stimmen den 26-Jährigen laut eigener Aussage skeptisch, obwohl es keine Nebenwirkungen gibt, die erst nach langer Zeit auftreten. In der Folge war eine Debatte um Kimmichs Entscheidung entbrannt, in die sich sogar Bundeskanzlerin Angela Merkel einschaltete.

"Wir haben als DFB selbst eine Impfkampagne gestartet und ermutigen jeden, sich impfen zu lassen", sagte Bierhoff: "Es steht jedoch auch außer Frage, dass wir in Deutschland keine Impfpflicht haben und daher auch die Einstellung von Jo akzeptieren und weiter voll hinter ihm als Nationalspieler stehen."

21:20 Uhr

NFL-Superstar fällt mit positivem Corona-Test aus

Schlechte Nachrichten für die Green Bay Packers aus der US-Football-Profiliga NFL: Laut ESPN wurde Star-Quarterback Aaron Rodgers (37) positiv auf Corona getestet und fällt für das Spiel am Sonntag (22.25 Uhr/ProSieben MAXX) bei den Kansas City Chiefs aus. Ob Rodgers geimpft wurde, ist nicht bekannt. Jordan Love (23) soll den MVP der abgelaufenen Saison im Team des Deutsch-Amerikaners Equanimeous St. Brown als Spielmacher ersetzen. Für den Youngster wäre es der erste Einsatz in der Startaufstellung.

20:49 Uhr

Ajax-Fans greifen Polizeibeamte in Dortmund an

Vor dem Champions-League-Gruppenspiel zwischen Borussia Dortmund und Ajax Amsterdam (21 Uhr/DAZN und im Liveticker bei ntv.de) haben Anhänger des niederländischen Fußball-Rekordmeisters pyrotechnische Gegenstände gezündet und Flaschen auf die Einsatzkräfte geworfen. Dies teilte die Dortmunder Polizei via Twitter mit und rief die Verantwortlichen auf Deutsch und Niederländisch dazu auf, sich "friedlich zu verhalten".

Seit dem Mittag hielten sich zahlreiche Ajax-Fans in der Dortmunder Innenstadt auf, ehe sie sich mehrheitlich zu Fuß und von Bengalos begleitet auf den Weg Richtung Stadion machten. Die Polizei bewertet die Begegnung als Hochrisikospiel.

20:05 Uhr

Im Spiel zusammengebrochen: Eishockey-Profi stirbt wenig später

Der slowakische Eishockey-Spieler Boris Sadecky ist gestorben. Der 24 Jahre alte Angreifer war am vergangenen Freitag während des Spiels seiner Bratislava Capitals in der international besetzten ICE Hockey League bei den Dornbirn Bulldogs auf dem Eis ohne Fremdeinwirkung zusammengebrochen und ins Krankenhaus eingeliefert worden.

"Mit tiefer Trauer im Herzen und Bedauern verkünden wir den Tod unseres Spielers Boris Sadecky. Unser herzliches Beileid an Familie und Freunde", verlautete Klub-Direktor Dusan Pasek laut der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Nach Rücksprache mit der Familie des Verstorbenen werde man keine weiteren Informationen veröffentlichen. Am Freitag war Sadecky nach seinem Zusammenbruch im zweiten Drittel noch auf dem Eis minutenlang reanimiert worden. Die Partie wurde danach abgebrochen.

19:28 Uhr

Noch-DOSB-Chef Hörmann ist "nicht frei von Fehlern"

Der scheidende Präsident Alfons Hörmann hat in der Debatte um den Führungsstil im Deutschen Olympischen Sportbund auch Fehler in seiner Amtsführung eingeräumt. "Ich versuche stets, mein Handeln selbstkritisch zu reflektieren. Ich habe mir dazu nun sechs Monate intensiv Gedanken gemacht und unzählige Gespräche geführt. Natürlich bin auch ich nicht frei von Fehlern", sagte Hörmann den Zeitungen der Funke Mediengruppe in einem Interview. "Und ich weiß, dass meine Art, mit offenem Visier und geradeheraus zu formulieren, von vielen als wohltuend empfunden wird, andere damit aber auch weniger gut zurechtkommen", meinte der 61-Jährige.

In einem anonymen Brief von DOSB-Mitarbeitern war der Führung und besonders Hörmann vorgeworfen worden, eine Kultur der Angst geschaffen zu haben. Der Wirtschaftsmanager hatte im Zuge dieser Vorwürfe angekündigt, bei der Mitgliederversammlung im Dezember in Weimar nicht mehr zu kandidieren.

19:03 Uhr

Nagelsmann erklärt, was mit Jamal Musiala los ist

Nach seinem steilen Aufstieg kommt Jamal Musiala beim FC Bayern weiterhin regelmäßig zum Zug. Doch zumeist muss sich der offensive Mittelfeldspieler hinter den erfahreneren Stars anstellen. Trainer Julian Nagelsmann begründet die Joker-Rolle des Nationalspielers mit der großen Konkurrenz im Münchner Kader. Auch im Heimspiel gegen SL Benfica (5:2) war für Musiala kein Platz in der Startelf. So wurde der 18-Jährige in der Champions League abermals nur eingewechselt und sammelte in der Schlussphase immerhin noch 26 Minuten Spielpraxis.

Noch immer gehört Musiala beim FC Bayern zum festen Kern, dennoch absolvierte der Youngster in dieser Saison noch keine Partie über die gesamten 90 Minuten. "Die Frage ist nicht, warum er nicht spielt, sondern warum ein anderer spielt", versuchte Trainer Nagelsmann die Nachfragen nach Musialas Rolle nach dem Duell gegen Benfica zu entschärfen. "Er macht nichts schlechter als vor Wochen. Die anderen sind einfach stabiler geworden."

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18:33 Uhr

Verletzung macht's möglich: Bradl bekommt neue Chance in der MotoGP

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Bradl gewann 2011 den Titel in der Moto2.

(Foto: imago images/Eibner Europa)

Der frühere Motorrad-Weltmeister Stefan Bradl ersetzt wie erwartet den angeschlagenen MotoGP-Superstar Marc Marquez am Wochenende beim Großen Preis der Algarve in Portimao/Portugal. Der Honda-Testfahrer aus Zahling springt in dieser Saison bereits zum fünften Mal für den Spanier ein, der am Sonntag (14 Uhr/ServusTV und DAZN) wegen einer leichten Gehirnerschütterung nicht antreten kann.

Bei seinen bisherigen vier Saisonstarts fuhr der ehemalige Moto2-Champion Bradl immer in die Punkte. Sein bislang bestes Ergebnis war ein elfter Platz in Katar. Im Vorjahr war der 31-Jährige als Marquez-Ersatz in Portimao Siebter geworden.

17:56 Uhr

Gut fürs Festgeldkonto: FC Bayern kassiert mindestens 70 Millionen Euro

Für den FC Bayern München sprudelt nach den großen finanziellen Einbußen in der Corona-Pandemie wieder die Geldquelle Champions League. Der deutsche Meister erhält für den vorzeitigen Einzug in das Achtelfinale 9,5 Millionen Euro aus dem Prämientopf der Europäischen Fußball-Union (UEFA).

Inklusive der 2,7 Millionen Euro Spielprämie für den 5:2-Heimsieg gegen Benfica Lissabon erhöhen sich die Gesamteinnahmen der Münchner in dieser Königsklassen-Saison damit schon auf über 70 Millionen Euro an Prämien. Darin enthalten sind auch gut 50 Millionen Euro an Fixgeldern aus der UEFA-Koeffizientenrangliste (35,46 Mio.) sowie dem Startgeld von 15,25 Millionen Euro für jeden der 32 Teilnehmer an der Gruppenphase.

17:32 Uhr

Giro d'Italia beginnt im kommenden Jahr in Ungarn

Der 105. Giro d'Italia (6. bis 29. Mai 2022) startet in der ungarischen Hauptstadt Budapest. Das teilten die Organisatoren mit. Zwei weitere Etappen, darunter ein Einzelzeitfahren, sollen in Ungarn folgen. Nach einem Ruhetag wird die vierte Etappe der ersten Grand Tour des Jahres, die der frühere Tour-de-France-Sieger Egan Bernal in diesem Jahr gewann, in Italien fortgesetzt. Die folgenden Teilstücke sollen in der kommenden Woche nach und nach veröffentlicht werden.

Zum 14. Mal startet der Giro außerhalb von Italien, erstmals seit 2018, als er in Jerusalem begann. Ursprünglich sollte der Giro bereits 2020 in Budapest gestartet werden, war wegen der Corona-Pandemie jedoch nach Sizilien verlegt worden.

16:58 Uhr

Red Bull rechnet mit erneuter Strafe für Hamilton

Max Verstappen und Red Bull setzen die erfolgsverwöhnten Silberpfeile mächtig unter Druck. Die Chancen, das Blatt noch zu wenden, schwinden für Mercedes mit jedem Rennen. Eine Motorenstrafe könnte Hamilton zusätzlich ausbremsen, deutet Red-Bull-Racing-Chef Helmut Marko an.

16:22 Uhr

Männer dominieren Livekommentar: ZDF-Reporterin Neumann hat einen Wunsch

ZDF-Sportreporterin Claudia Neumann möchte nicht, dass eine Frau ein Finale einer Fußball-EM oder -WM im Fernsehen nur deshalb kommentieren sollte, weil sie eine Frau ist. "Keine Frau, die den Anspruch hat, in einem großen Konzert zu singen, will übervorteilt werden", sagte die 57-Jährige im Interview des Magazins "journalist".

Es müsse selbstverständlich werden, "dass ein EM-Finale genauso von einer Frau kommentiert werden kann, wenn sie qualifiziert ist und die Kriterien des Leistungsprinzips nicht ausgehebelt werden", fügte sie hinzu. "Solange wir das als Exotik begreifen, bekommt das Thema eine Aufmerksamkeit, die es gar nicht verdient." So habe sie sich auch für ihren Kollegen Oliver Schmidt gefreut, dass dieser das EM-Finale in diesem Jahr für das ZDF kommentieren durfte. "Oliver Schmidt hat die ganze Europameisterschaft über eine bessere Performance abgeliefert", meinte Neumann. "Ich halte diese "Erste Frau kommentiert Finale"-Diskussion auch nicht für zielführend."

Der Live-Kommentar sei noch eine letzte Männerdomäne, räumte sie ein. Das liege aber auch daran, "dass es in dem Bereich weniger interessierte Frauen gibt, einige sich sicher auch nicht eingeladen fühlen angesichts der Erfahrungen, die ich mache".

15:42 Uhr

Kein Geld, aber Transfer aus Leipzig? Barça will Agüero-Ersatz

Der FC Barcelona erwägt nach Medienberichten ungeachtet seiner großen finanziellen Probleme die Verpflichtung von RB-Leipzig-Profi Dani Olmo. Der katalanische Verein wolle den 23 Jahren alten spanischen Fußball-Nationalspieler in der Winter-Transferperiode als Ersatz für Stürmerstar Sergio "Kun" Agüero holen, berichteten "AS" und andere Fachblätter unter Berufung auf den Klub von Nationaltorwart Marc-André ter Stegen.

  • Der Argentinier Agüero fällt wegen Herzproblemen mindestens bis Ende Januar und möglicherweise auch deutlich länger aus.
  • Olmo sei mit Abstand die erste Option von Barça, hieß es. Falls es aber mit dem Profi von RB Leipzig nicht klappen sollte, sei auch Stürmer Raheem Sterling von Manchester City im Gespräch.
  • Der finanziell und sportlich angeschlagene spanische Topklub wolle auf jeden Fall einen Spitzenmann holen und keine halben Sachen mehr machen. In der jüngeren Vergangenheit sei mit "Notlösungen" wie Kevin-Prince Boateng, Martin Braithwaite oder zuletzt Luuk De Jong wenig Erfolg erzielt worden.
14:58 Uhr

Scheich-Klub baggert umsonst: Wunschtrainer sagt ab

Wunschkandidat Unai Emery hat dem englischen Fußball-Erstligisten Newcastle United eine Absage erteilt. Der Spanier bleibt stattdessen Trainer beim FC Villarreal. "Ich bin dankbar für das Interesse, aber noch dankbarer, dass ich hier bin", teilte Emery mit, nachdem er kurz zuvor das Interesse von Newcastle an ihm öffentlich gemacht hatte: "Villarreal ist mein zu Hause und ich identifiziere mich zu 100 Prozent mit dem Klub."

  • Laut der BBC sollte Emery bei Newcastle United, das zuletzt von einem Konsortium aus Saudi-Arabien übernommen worden war, als Teammanager den personellen Umbruch bei den Magpies einleiten. Demnach hätte der Klub die Verpflichtung noch vor dem Ligaspiel bei Brighton & Hove Albion am Samstag perfekt machen wollen.
  • Im Interview mit dem spanischen TV-Sender Movistar Plus hatte Emery den Kontakt zu Newcastle bestätigt. "Sie haben mir ihr Interesse mitgeteilt, aber es gibt noch kein Angebot", sagte er am Dienstag: "Sollte das Angebot für mich interessant sein, werde ich sehr respektvoll mit Villarreal sprechen."
  • Emery, der bereits bei Paris St. Germain und beim FC Arsenal als Trainer tätig war, dort aber jeweils entlassen wurde, hatte mit Villarreal in der vergangenen Saison die Europa League gewonnen. Sein Vertrag läuft noch bis 2023.
  • Newcastle steht nach der Entlassung von Teammanager Steve Bruce vor rund zwei Wochen weiter ohne Sieg auf dem vorletzten Tabellenplatz.
14:25 Uhr

Kritik an Olympia in Peking: "Nicht dort, wo der Wintersport zu Hause ist"

Skirennläufer Josef Ferstl hat die Vergabe der Olympischen Spiele (4. bis 20. Februar 2022) nach Peking kritisiert. "Schlussendlich muss man festhalten, dass die Olympischen Winterspiele in einem Land stattfinden, in dem Wintersport nicht großgeschrieben wird bzw. nicht populär ist. Man muss sich schon die Frage stellen, ob es in die richtige Richtung geht", sagte der Kitzbühel-Sieger von 2019 bei Sport1.

  • In Europa gebe es perfekte Trainings- und Wettkampfstätten, man müsse nicht so viel investieren, betonte Ferstl. Er wisse allerdings nicht, ob ein Olympia-Boykott "der richtige Ansatz" sei.
  • "Leider findet es nicht dort statt, wo der Wintersport normalerweise zu Hause ist. Nichtsdestotrotz werden Medaillen vergeben, und man freut sich, dort anzutreten", sagte der 32-Jährige.
  • Außerdem brachte Ferstl eine eigene Idee ins Spiel. "Man könnte sich auch ein Konzept 'Europäischer Winterspiele' überlegen, indem man Biathlon im einen, Skispringen im anderen und Ski alpin wieder in einem anderen Land durchführt", erklärte der Speed-Spezialist: "Ich hoffe, es geht zukünftig wieder in eine andere Richtung."
13:43 Uhr

Zorc über Bellingham: "Entwicklung in Dortmund längst nicht am Ende"

Sportdirektor Michael Zorc glaubt an eine langfristige Zukunft des englischen Fußball-Nationalspielers Jude Bellingham bei Borussia Dortmund. "Er hat sich bewusst für den BVB entschieden und das Konzept, das wir ihm vorgestellt haben", sagte Zorc der "Sport Bild": "Seine Entwicklung in Dortmund ist noch längst nicht am Ende."

  • Der 18-Jährige besitzt beim BVB einen Vertrag bis 2025, zahlreiche englische Topvereine sollen Interesse an einer deutlich früheren Verpflichtung haben. Lizenzspielleiter Sebastian Kehl hatte zuletzt erklärt, es gebe weder eine Schmerzgrenze noch eine Ausstiegsklausel.
  • Zorc setzt auf die Bodenständigkeit des Mittelfeldspielers. "Er ist sehr klar im Kopf und hat ein sehr gutes Umfeld, das ihm hilft, seine rasante Entwicklung gerade richtig einzuordnen", sagte er.
13:15 Uhr

"Erneuerer und Visionär": Löw habe Deutschland-Bild verändert

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Weltmeister-Coach Joachim Löw bei einem Mittagessen im Schloss Bellevue für seine Verdienste als ehemaliger Bundestrainer gewürdigt. "Sie haben den Menschen in diesem Land viele Momente geschenkt, die im Gedächtnis unserer Nation bleiben werden", sagte Steinmeier. "Wir ehren heute einen Erneuerer und Visionär, der den deutschen Fußball zurück an die Weltspitze geführt hat", betonte der Bundespräsident am Mittwoch in seiner Laudatio für Löw.

  • Der 61 Jahre alte Löw war Ende Juni nach dem Ausscheiden im EM-Achtelfinale gegen England (0:2) nach 15 Jahren als Bundestrainer zurückgetreten. In 198 Länderspielen hatte er die DFB-Auswahl seit 2006 betreut und mit dem WM-Sieg 2014 den größten Erfolg gefeiert.
  • Löw habe mit seinem Wirken auch das Bild Deutschlands in der Welt positiv verändert. "Joachim Löw und seine Spieler stehen für ein weltoffenes und tolerantes Deutschland, für ein Deutschland, das nicht griesgrämig, verbissen und herablassend auftritt, sondern freundlich, zuversichtlich und fair", sagte Steinmeier.
12:29 Uhr

RB will offenbar Klopp-Kollegen abwerben

Bedient sich RB Leipzig bei der Suche nach einem neuen Sportdirektor beim Stuff von Jürgen Klopp? Nach einem Bericht der "Sport Bild" will der Fußball-Bundesligist den 41-jährigen Michael Edwards vom FC Liverpool als Nachfolger von Markus Krösche (Eintracht Frankfurt) holen. Edwards ist aktuell Sportdirektor der Reds und landete auf dem Transfermarkt unter anderem mit Virgil van Dijk, Mohamed Salah und Sadio Mané Volltreffer.

  • Intern soll Edwards den Verantwortlichen bereits signalisiert haben, dass er den Klub im Sommer 2022 verlassen wolle. RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff wollte sich in der "Sport Bild" zu der Personalie nicht äußern. Zuletzt hatte Mintzlaff jedoch verraten, "dass wir den richtigen Kandidaten für unseren Klub und unsere Philosophie identifiziert haben".
  • Der neue Sportdirektor soll idealerweise in der Winterpause offiziell vorgestellt werden, aber auch eine Übergangsphase bis in den Sommer ist möglich.
12:01 Uhr

Xavi ist "der Richtige" für Barça, aber "Messi-Syndrom abschütteln"

Der ehemalige deutsche Fußball-Nationalspieler Bernd Schuster hat sich für Vereins-Ikone Xavi als neuen Trainer des FC Barcelona ausgesprochen. "Xavi ist aus meiner Sicht der Richtige dafür, er hat aufgrund seiner Beliebtheit viel Kredit und Ruhe, um die Mannschaft aufzubauen und ganz langsam zu verstärken, sobald es finanziell wieder möglich ist", sagte Schuster der "Sport Bild".

  • Nach der Entlassung von Ronald Koeman gilt Xavi als Favorit auf das Traineramt bei Barcelona. Der frühere Mittelfeldstratege ist ein Barça-Eigengewächs, spielte von 1991 bis 2015 für den Traditionsklub, bevor er zu Al-Sadd FC nach Katar wechselte. Dort ist der 41-Jährige seit 2019 Trainer und vertraglich noch bis 2023 gebunden.
  • Schuster, der zwischen 1980 und 1988 für Barcelona gespielt und in dieser Zeit die Meisterschaft dreimal den spanischen Pokal gewonnen hatte, sagte aber auch, sei Barcelonas Kader "nicht gut genug, um vorn in der Liga mitzuspielen". Deswegen müsse man bei den Katalanen zunächst "das Messi-Syndrom abschütteln. Dann gnadenlos analysieren, was der aktuelle Kader hergibt, Jung und Alt auch spielerisch zusammenführen und den Spielern eine Spielweise geben die zu ihren Möglichkeiten passt - auch wenn diese bei den Fans, die feinstes Tiki Taka gewohnt waren, erst mal keine Jubel-Stürme auslöst", so Schuster.
11:22 Uhr

Wohl betrunken am Steuer - tödlicher Unfall: NFL-Profi entlassen

NFL-Profi Henry Ruggs III ist nach einer Verwicklung in einen Verkehrsunfall mit Todesfolge von den Las Vegas Raiders entlassen worden. Das teilte die Franchise mit. Nach Polizeiangaben kollidierte der offenbar unter Alkoholeinfluss stehende 22-Jährige in Las Vegas mit seinem Chevrolet mit einem Toyota, der nach dem Zusammenstoß in Flammen aufging.

  • Der Toyota-Fahrer starb noch an der Unfallstelle, Ruggs wurde mit nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Bei Eintreffen der Beamten habe der NFL-Profi "Anzeichen von Beeinträchtigung" gezeigt. Ruggs werde "wegen Trunkenheit am Steuer mit Todesfolge angeklagt", teilte die Las Vegas Metro Police Department mit.
  • Die Raiders hatten zuvor lediglich bestätigt, dass Receiver Ruggs, den der Klub 2020 an zwölfter Stelle in der ersten Draftrunde ausgewählt hatte, am Unfall beteiligt war: "Wir sind gerade dabei, weitere Informationen zu erhalten und werden uns nicht weiter dazu äußern."
10:50 Uhr

"Laut gelacht": Regensburg fragte einst nach Haaland-Leihe

Erling Haaland beim SSV Jahn Regensburg? Der langjährige Geschäftsführer der Oberpfälzer, Christian Keller, hat in der Vergangenheit beim norwegischen Fußball-Stürmer sogar einmal ganz mutig nachgefragt. "Wir scouten ja in Österreich. Wir hatten Haaland damals, als er nach Salzburg gewechselt ist, in einem seiner ersten Spiele gesehen", erzählte Keller der "Mittelbayerischen Zeitung".

  • "Ich habe mir daraufhin erlaubt, beim Klubverantwortlichen anzurufen, ob Haaland vielleicht für eine Leihe infrage käme. Der hat dann laut gelacht. Aber einen Versuch war es wert", sagte Keller über die Bemühungen des Zweitligisten aus der Oberpfalz.
  • Der inzwischen 21 Jahre alte Weltklassestürmer Haaland wechselte im Januar 2019 von Molde FK zu RB Salzburg. Ein Jahr später verpflichtete Borussia Dortmund den Angreifer, der mittlerweile von vielen Topklubs in Europa umworben wird.
10:01 Uhr

Formel-1-Hammer: Porsche denkt "ernsthaft" über Einstieg nach

Kehrt Porsche in die Formel 1 zurück? Gerüchte über ein Comeback der Stuttgarter in der Königsklasse halten sich schon länger. Sportchef Thomas Laudenbach bestätigte nun, dass ein Wiedereinstieg ein durchaus heißes Thema ist. In einer Medienrunde erklärte Laudenbach vor seiner Abreise zum großen WEC-Finale in Bahrain (Samstag ab 17 Uhr bei NITRO): "Der Wert der Formel 1 in puncto Marketing und PR ist unbestritten", sagte der Sportchef.

  • Zudem sei auch bekannt, dass sich Porsche bereits im Austausch mit dem Motorsport-Weltverband FIA befinde, erklärte Laudenbach.
  • Um grünes Licht für einen Porsche-Einstieg zu geben, bedarf es Laudenbach zufolge dreier Dinge. "Der Motorsport muss für die Serie relevant bleiben, die Elektrifizierung muss also stärker betont werden. Auch in der Formel 1", betonte der Sportchef. Darüber hinaus müsse es eine Begrenzung der Kosten geben. "Der Budget-Deckel ist schon ein erster Ansatz, ein solches Limit muss auch bei den Antrieben kommen, es ist in Diskussion", so Laudenbach.
  • Relevant ist auch die Wettbewerbsfähigkeit: Dass nur zwei Teams überhaupt die Chance auf die WM und einige Rennställe deutlich mehr Möglichkeiten als andere haben, ist für die Stuttgarter ein Alarmsignal. "Ein Einstieg macht nur Sinn, wenn es eine Reglement-Änderung gibt, die bedeutet, dass alle Mitbewerber auf gleicher Basis beginnen können", sagte Laudenbach.
09:08 Uhr

Warum sich der FC Bayern wohl gegen Streich entschied

Freiburgs Trainer Christian Streich gestikuliert. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

Freiburgs Trainer Christian Streich gestikuliert. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

(Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild)

Der FC Bayern gehört zu den Vereinen, die in den letzten Jahren nicht selten auf Trainersuche waren. Einer der Übungsleiter, die dabei ins Blickfeld der Münchner gerieten, war Christian Streich vom SC Freiburg, das hatte Uli Hoeneß kürzlich "Antenne Bayern" bestätigt und auch Ex-Freiburg-Präsident Fritz Keller sagte der "Sport Bild": "Ich habe mit Uli Hoeneß über ihn gesprochen."

  • Als ernsthafte Option wurde der "Macher" des SC Freiburg im Jahr 2018 an der Isar gehandelt. Damals galt es, einen würdigen Nachfolger für "Feuerwehrmann" Jupp Heynckes zu finden, der das schlingernde Schiff zuvor von Carlo Ancelotti übernahm. Letztlich fiel die Wahl der Münchner aber auf Niko Kovac, der wiederum nur 16 Monate später entlassen wurde.
  • Warum gab es, wie Keller verrät, nur "ein loses Vorgespräch" und nicht mal eine konkrete Anfrage? Die "Sport Bild" berichtet, dass Streich in den finalen Überlegungen letztlich keine Rolle spielte, weil man Zweifel hatte, ob der Freiburger Erfolgstrainer dem medialen Druck in München standhalten würde. Diese Zweifel sollen Hoeneß am Ende davon abgebracht haben, sich intensiver um Streich als Trainer des FC Bayern zu bemühen.

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08:22 Uhr

Kroos-Berater: Haaland-Transfer kostet mindestens 250 Millionen

Ein Transfer von Erling Haaland würde nach Ansicht des Branchenexperten Volker Struth ein Volumen von mindestens 250 Millionen Euro haben. "Ich glaube, der Wechsel wird 2022 über die Bühne gehen. Haaland hat eine Ausstiegsklausel. Das ganze Paket mit Gehalt für fünf Jahre und Beraterhonorar wird wahrscheinlich bei 250 bis 300 Millionen Euro liegen", sagte der Spielerberater, der unter anderem die Fußball-Nationalspieler Toni Kroos und Timo Werner vertritt, der "Sport Bild".

  • Wegen des hohen finanziellen Rahmens inklusive des Honorars für Haalands Berater Mino Raiola werde der Norweger nicht von Borussia Dortmund nach München wechseln. "Selbst wenn Bayern München das Geld hätte, würden sie es nicht machen", sagte Struth. Ein mögliches Gehalt für den 21 Jahre alten Haaland von 50 Millionen Euro sei hierzulande nicht vermittelbar. "Die Hölle wäre los, wenn in Deutschland ein Spieler 50 Millionen verdienen würde", sagte Struth.
  • An einer Verpflichtung des BVB-Topstürmers sind angeblich mehrere europäische Spitzenklubs interessiert. "Ich denke, dass er nicht nur nach der Kohle entscheiden wird. Zehn Prozent mehr oder weniger, das wird ihn nicht leiten", sagte Struth.
  • Haaland sei vor allem heiß auf große Titel. Der Angreifer spielt seit Januar 2020 in Dortmund und hat noch einen Vertrag bis Ende Juni 2024 bei den Westfalen.
07:42 Uhr

Belohnt Flick einen Freiburg-Youngster mit Nominierung?

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Schade könnte vielleicht schon gegen Liechtenstein spielen.

(Foto: imago images/Beautiful Sports)

Der SC Freiburg, der Überraschungsdritte der Fußball-Bundesliga, begeistert mit gutem Fußball, Bescheidenheit - und immer wieder begeisternden Youngstern. So wie aktuell mit Kevin Schade. Nach gerade einmal acht Profi-Einsätzen könnte beim 19-Jährigen jetzt sogar schon Bundestrainer Hansi Flick anrufen.

  • Die "Sport Bild" berichtet, dass sich der flexible Offensivspieler, der sowohl auf beiden Flügeln als auch in der Sturmmitte sein Können unter Beweis stellen kann, "beste Aussichten" auf eine baldige Nominierung für die Nationalmannschaft hat.
  • "Er ist schnell, kopfballstark, torgefährlich", wird Flicks Co-Trainer Hermann Gerland von der Sportzeitschrift zitiert. "Kevin ist ein sehr großes Talent, lernfähig. Kevin macht und Spaß, er ist ein interessanter Spieler mit großen Fähigkeiten", so der 67-Jährige weiter. Natürlich müsse Schade aber "auch noch viel lernen".
  • Dass sein Schützling über großes Talent verfügt, betont auch Streich. "Er ist schnell, kann hoch springen und gut kicken. Dazu ist er selbstbewusst und hat keine Angst", lobt Streich. Schade wisse, wie er die Waffen, über die er verfügt, einsetzen kann, müsse aber noch etwas ruhiger werden.

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07:02 Uhr

Sogar Selbstmordgedanken: Früherer Rugby-Star will wegen Frühdemenz vor Gericht

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Hayman spielte für die All Blacks.

(Foto: imago images/Shutterstock)

Der frühere Rugby-Star Carl Hayman ist im Alter von 41 Jahren an Frühdemenz erkrankt. Wie der Neuseeländer bekannt gab, will er sich deshalb nun einem Gerichtsverfahren mehrerer ehemaliger Spieler gegen verschiedene Sportverbände anschließen.

  • "Ich habe mehrere Jahre damit verbracht, zu denken, dass ich verrückt werde. Irgendwann dachte ich es dann wirklich", sagte Hayman der neuseeländischen Website The Bounce: "Es waren ständige Kopfschmerzen und es sind lauter Dinge passiert, die ich nicht verstehen konnte."
  • Hayman, der von 2001 bis 2007 insgesamt 45 Mal für die berühmten All Blacks auflief, erklärte, dass er aufgrund von Gedächtnisverlust und Verwirrungszuständen sogar zwischenzeitlich Selbstmordgedanken gehabt habe. Test bestätigten den Verdacht einer früh einsetzender Demenz sowie einer chronisch-traumatischen Enzephalopathie (CTE).
  • Bereits im vergangenen Dezember hatten mehrere hochdekorierte Profis um den ehemaligen englischen Weltmeister Steve Thompson wegen ähnlich schwerer Spätfolgen eine Klage gegen mehrere Sportverbände vorbereitet. Insgesamt repräsentiert die Kanzlei Rylands rund 150 Spieler im Alter zwischen 20 und 50 Jahren.
05:58 Uhr

Ein Trainer muss her: Scheich-Klub baggert an PSG-Flop

Der englische Fußball-Erstligist Newcastle United treibt den personellen Umbau nach der umstrittenen Übernahme durch ein Konsortium aus Saudi-Arabien offenbar weiter voran. Unai Emery soll bei dem Premier-League-Klub laut einem Bericht der BBC vor einem Engagement als Teammanager stehen. Am Dienstagabend bestätigte der Spanier das Interesse der Engländer. Demnach wollen die Magpies die Verpflichtung noch vor dem Ligaspiel bei Brighton & Hove Albion am Samstag perfekt machen. Um Emery aus seinem laufenden Vertrag bis 2023 beim spanischen Erstligisten FC Villarreal zu kaufen, ist eine Ablösesumme in Höhe von umgerechnet rund sieben Millionen Euro im Gespräch.

Im Interview mit dem spanischen TV-Sender Movistar Plus bestätigte Emery den Kontakt zu Newcastle: "Sie haben mir ihr Interesse mitgeteilt, aber es gibt noch kein Angebot", sagte er: "Sollte das Angebot für mich interessant sein, werde ich sehr respektvoll mit Villarreal sprechen." Eine mögliche Ausstiegsklausel aus seinem Vertrag wollte er nicht dementieren. Emery, der bereits bei Paris St. Germain und beim FC Arsenal als Trainer tätig war, dort aber jeweils entlassen wurde, hatte mit Villarreal in der vergangenen Saison die Europa League gewonnen. Newcastle steht nach der Entlassung von Teammanager Steve Bruce vor rund zwei Wochen weiter ohne Sieg auf dem vorletzten Tabellenplatz.

05:29 Uhr

Der Mann, der aus der Küche kam: Nagelsmanns Liebeserklärung an Stadion-Fußball

Trainer Julian Nagelsmann hat die Rückkehr zu seiner Mannschaft und ins Fußballstadion beim Champions-League-Sieg des FC Bayern München gegen Benfica Lissabon in vollen Zügen genossen. "Es hat Spaß gemacht, den Jungs zuzuschauen", sagte der 34-Jährige nach dem 5:2 am Dienstagabend, mit dem der deutsche Meister schon am vierten Gruppenspieltag ins Achtelfinale der Königsklasse einzog.

Nagelsmann konnte nach einem Negativ-Test erst am Spieltag die häusliche Corona-Quarantäne verlassen. "Fußball zu schauen macht mir auch am Fernseher Spaß. Aber es sollte nicht mehr die eigene Mannschaft sein. Die vier Spiele haben gereicht", sagte er nach der Partie in der Pressekonferenz.

Drei der vier Pflichtspiele ohne ihren Chef an der Seitenlinie konnten die Münchner Profis gewinnen. Im DFB-Pokal gab es jedoch eine historische Niederlage. Nach einem 0:5 bei Borussia Mönchengladbach schied der Rekordpokalsieger bereits in der zweiten Runde aus.

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