Sonntag, 18. April 2021Der Sport-Tag

21:34 Uhr

Formel 1 verkündet: Hier wird ab 2022 ein neues Rennen gefahren

Die Formel 1 macht in der Saison 2022 Station in Floridas Touristen-Hochburg Miami. Gefahren wird auf einem 5,4 Kilometer langen Kurs rund um das Hard Rock Stadium, Heimat des NFL-Teams Miami Dolphins. Das exakte Datum ist noch nicht festgelegt, geplant ist das Rennen aber im "zweiten Viertel des nächsten Jahres", wie Formel-1-Boss Stefano Domenicali sagte. Der Vertrag geht über zehn Jahre.

"Die USA sind ein zentraler Wachstumsmarkt für uns, und ein zweites Rennen in den Staaten wird unsere rasante Entwicklung dort weiter beschleunigen", so Domenicali. Der Große Preis der USA findet alljährlich in Austin/Texas statt. Ein drittes Rennen in den Staaten ist derzeit nicht geplant, auf lange Sicht schloss Domenicali diese Option aber nicht aus.

19:58 Uhr

Weghorst muss klarstellen: "Ich bin kein Corona-Leugner"

Eine Woche nach seinem viel kritisierten Auftritt im ZDF-"Sportstudio" hat sich Stürmer Wout Weghorst vom VfL Wolfsburg eindeutig vom Vorwurf der Corona-Leugnung distanziert. "Ich möchte ganz klar sagen: Ich bin kein Corona-Leugner. Da sind weltweit Leute daran gestorben, was erschütternd ist", sagte der Niederländer dem NDR-Fernsehens. "So wie ich das jetzt formuliere, hätte ich das direkt machen müssen. Die Fragen haben mich überrascht. Und es ist nicht meine eigene Muttersprache. Dementsprechend habe ich da die letzten Tage viel drüber nachgedacht und kann mich jetzt besser ausdrücken."

Hintergrund der ganzen Aufregung ist ein bereits im Dezember von Weghorst geteilter und später wieder gelöschter Instagram-Beitrag einer Impfgegnerin, von dem sich der 28-Jährige im ZDF-"Sportstudio" auch auf Nachfrage inhaltlich nicht distanzierte. In dem Beitrag hatte es seinerzeit geheißen: "Stell dir vor, es gibt einen Impfstoff, der so sicher ist, dass du bedroht werden musst, ihn zu nehmen - für eine Krankheit, die so tödlich ist, dass man getestet werden muss, um zu wissen, dass man sie hat."

19:17 Uhr

Ernst-Otto Rieckhoff ist tot

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Rieckhoff im Jahr 2014.

(Foto: imago/MIS)

Der Hamburger SV trauert um Ernst-Otto Rieckhoff. Wie der Fußball-Zweitligist mitteilte, starb der ehemalige Aufsichtsratschef am Samstag im Alter von 69 Jahren nach schwerer Krankheit. Das langjährige Vereinsmitglied stand dem Kontrollgremium in den Jahren 2011 und 2012 als Vorsitzender vor.

"Die HSV-Familie trauert um einen verdienten und engagierten HSVer. Unser Mitgefühl gehört der Familie und allen Freunden von Ernst-Otto Rieckhoff", hieß es in der Mitteilung. Von Juni 1988 bis November 1990 war Rieckhoff Schatzmeister des HSV, von 2005 an gehörte er knapp acht Jahre dem Aufsichtsrat an. Rieckhoff war treibende Kraft bei der Strukturreform "HSVPlus", mit der 2014 die Ausgliederung der Profiabteilung in die HSV Fußball AG vollzogen wurde.

18:09 Uhr

Bayern-Albtraum nutzt Ausrutscher im Meisterschaftskampf

Titelverteidiger Paris St. Germain hat den Ausrutscher von Rivale OSC Lille genutzt und im französischen Meisterschaftskampf Boden gut gemacht. Das Starensemble um Doppelpacker Kylian Mbappe kam in einem wahren Fußball-Thriller gegen AS St. Etienne zu einem wichtigen 3:2 (0:0) und liegt fünf Spieltage vor Saisonende nur noch einen Punkt hinter dem Tabellenführer, der gegen Montpellier nur 1:1 (0:1) gespielt hatte.

Ein später Treffer von Mauro Icardi (90.+5) entschied das Duell zugunsten der Hauptstädter. Mbappé (79. und 87., Foulelfmeter) hatte PSG mit seinen Saisontoren Nummer 22 und 23 nach dem Rückstand durch Denis Bouanga (78.) in Führung gebracht. Romain Hamouma (90.+2) war für St. Etienne der zwischenzeitliche Ausgleich gelungen.

17:15 Uhr

Vor CL-Reform: Europas Topklubs bereiten Gründung von Superliga vor

Kurz vor dem Beschluss einer tiefgreifenden Reform für die Champions League baut ein Bündnis europäischer Klubs erneut die Drohkulisse einer Superliga auf. Nach dpa-Informationen verfolgen Vereine aus Italien, Spanien und England diesen Plan entgegen des für Montag geplanten Beschlusses der Europäischen Fußball-Union UEFA. Der englischen "Times" zufolge gehören Manchester United, der FC Liverpool, FC Arsenal und FC Chelsea sowie Tottenham Hotspur dazu. Der deutsche Rekordmeister FC Bayern soll nicht beteiligt sein - wie auch der französische Champion Paris Saint-Germain.

Das UEFA-Exekutivkomitee will während seiner Sitzung am Montag die Aufstockung der Königsklasse von 32 auf 36 Teilnehmer und die Einführung eines neuen Modus beschließen. Zwei der vier neuen Plätze sollen dabei nicht mehr wie bislang üblich aufgrund von Leistungen aus der vorigen Saison vergeben werden. Stattdessen sollen die Platzierungen der Vereine in der UEFA-Fünfjahreswertung ausschlaggebend sein. Dies war ein Wunsch der mächtigen Club-Vereinigung ECA gewesen, die mit zwei Vertretern in der Exekutive des Kontinentalverbands sitzt.

16:29 Uhr

Ihre Meinung ist gefragt: Welchen dieser Trainer sollte der FC Bayern holen?

16:05 Uhr

Rote Flagge: Formel-1-Rennen nach heftigem Unfall unterbrochen

Es ist ein Trümmerfeld in der Tamburello, der berühmten Kurve auf dem Formel-1-Kurs in Imola. George Russell im Williams und Mercedes-Pilot Valtteri Bottas sind dort bei rund 300 Kilometern pro Stunde heftig von der Strecke abgeflogen, die Boliden haben bestenfalls noch Schrottwert. Auf der Start-Ziel-Geraden versucht Russell aus dem Windschatten heraus, an Bottas vorbeizugehen - der verteidigt sich dem ersten Anschein nach, dadurch gerät Russell aufs nasse Gras.

Der Brite verliert die Kontrolle und räumt den Finnen im Mercedes ab, beide krachen erst links in die Streckenbegrenzung und rutschen dann nahezu ungebremst übers Kiesbett in die Reifenstapel. Beide steigen selbstständig aus dem Auto aus, nachdem wohl der Cockpitschutz Halo verhindert, dass Russells Vorderreifen den Kopf von Bottas trifft. Anschließend funken beide an die Box, der andere sei schuld.

Angesichts der riesigen Zahl an Trümmerteilen, die über die Strecke verteilt liegen, ist das Rennen in Runde 34 von 63 bis auf Weiteres unterbrochen. Es führt Max Verstappen im Red Bull vor Charles Leclerc (Ferrari) und Lando Norris (McLaren). Lewis Hamilton ist nach einem Fahrfehler nur Neunter mit deutlichem Rückstand. Sebastian Vettel liegt auf Rang 15, Mick Schumacher ist 16.

Das um 16.25 Uhr fortgesetzte Rennen gibt's live im TV bei RTL, im Stream bei TVNOW oder hier bei ntv.de im Ticker.

15:45 Uhr

Magath bestreitet Einflussnahme auf den DFB

Der Würzburger Fußballchef Felix Magath hat den Versuch einer Einflussnahme des Zweitligisten auf den DFB durch die Drohung mit Kündigung von Sponsorenverträgen bestritten. Das sei "völliger Blödsinn", sagte Magath am Sonntag im TV-Sender Sky. Zuletzt hatte Thorsten Fischer, dessen Unternehmen Flyeralarm auch Hauptgeldgeber bei den Würzburger Kickers ist, wegen einiger Fehlentscheidungen von Schiedsrichtern angekündigt, Deals mit dem Deutschen Fußball-Bund in Millionenhöhe nicht verlängern zu wollen.

"Es war aus meiner Sicht eine richtige Entscheidung", sagte Magath, der als "Head of Flyeralarm Global Soccer" das Schlusslicht der 2. Liga berät. Wenn man Fischer aber unterstellen wolle, den DFB damit zugunsten der Würzburger unter Druck setzen zu wollen, "hätte er das schon vor Monaten machen müssen", sagte Magath. "Es kam wenn dann zu spät, um den DFB unter Druck zu setzen."

15:12 Uhr

Wilder Start in Imola: Safety-Car nach Crash, Schumacher mit Unfall, schlechte Nachricht für Vettel

Vor dem Start regnet es in Imola, das sorgt für Aufregung beim Start der Formel 1. Lewis Hamilton verliert im Mercedes das Duell in den ersten Kurven, Max Verstappen zieht im Red Bull am Mercedes-Dominator vorbei und geht in Führung. Die behält er auch zunächst - denn ganz am Ende des Feldes kracht es zwischen einem Haas und einem Williams. Mick Schumachers Teamkollege Nikita Mazepin wird von Nicholas Latifi leicht abgedrängt, die beiden Autos berühren sich - und Latifi landet mit seinem Williams in der Wand. Das Safety-Car rückte umgehend aus.

Sebastian Vettel findet sich derweil am Ende des Feldes wieder. Das liegt allerdings nicht an einem schlechten Start, sondern an seinem Team Aston Martin. Das wurde mit Arbeiten an Vettels Boliden nicht rechtzeitig fertig, der daraufhin aus der Boxengasse als Letzter starten musste. Und weil er dann auch noch früh an die Box zum Reifenwechsel fuhr, blieb ihm nur der letzte Rang. Den ihm kurz darauf aber Mick Schumacher abnahm, der sich mit einem Fahrfehler den Frontflügel zerstörte und an die Box zurückschleichen musste.

Das Rennen gibt's live im TV bei RTL, im Stream bei TVNOW oder hier bei ntv.de im Ticker.

14:45 Uhr

Was passiert beim FC Bayern?

14:19 Uhr

Comeback erstmal ausgeschlossen: Hertha-Keeper musste im Krankenhaus behandelt werden

Der schwerer an Covid-19 erkrankte Torhüter Rune Jarstein vom Fußball-Bundesligisten Hertha BSC ist aus dem Krankenhaus entlassen worden. Dies teilte Carsten Schmidt, der Vorsitzende der Geschäftsführung, im Sport1-Doppelpass mit. Der 36 Jahre alte Norweger musste in die Berliner Charité eingeliefert werden, da er stärkere Corona-Symptome aufgewiesen hatte.

Jarstein hatte sich Ende März mit der britischen Variante des Coronavirus infiziert, vor dem Hauptstadt-Derby am 4. April bei Union Berlin war die Erkrankung öffentlich geworden. Wie Sportdirektor Arne Friedrich am Freitag sagte, sei ein Comeback des Torwarts in der laufenden Saison nicht wahrscheinlich.

12:43 Uhr

Premier-League-Klubs planen Social-Media-Boykott

Die Klubs der englischen Premier League planen nach immer häufiger auftretenden rassistischen Beleidigungen in den sozialen Netzwerken gegen Fußball-Profis einen Social-Media-Boykott. Nach Informationen der britischen Zeitung "Daily Mail" sollen die Vereine demnach rund um den 34. Spieltag am 1. Mai ihre Kanäle für 24 Stunden stilllegen. Eine endgültige Entscheidung wird am Montag erwartet. Durch die Aktion erhofft sich die Liga ein deutliches Zeichen gegen Hassbotschaften bei Twitter, Facebook oder Instagram.

Am 8. April boykottierten aus diesem Grund Spieler und Betreuerstab des schottischen Meisters Glasgow Rangers und weiterer britischer Klubs in einem einwöchigen Streik die sozialen Medien.

11:48 Uhr

"Nicht möglich": München versagt der UEFA die Garantie

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(Foto: picture alliance/dpa)

Die Stadt München kann der Europäischen Fußball-Union weiterhin keine Garantie für die Ausrichtung der vier EM-Spiele in diesem Sommer vor Zuschauern geben. "Es ist zum jetzigen Zeitpunkt schlicht nicht möglich, eine Aussage darüber zu treffen, ob es das Infektionsgeschehen im Juni zulässt, Zuschauer ins Stadion zu lassen oder nicht", sagte der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter der "Welt am Sonntag". Das UEFA-Exekutivkomitee trifft während einer Sitzung am Montag die Entscheidung, ob München dennoch Mit-Gastgeber des Turniers (11. Juni bis 11. Juli) bleiben darf.

Nach der aktuellen Infektionsschutzverordnung seien Veranstaltungen dieser Art mit Zuschauern nicht erlaubt. Neun der zwölf EM-Gastgeber haben bereits die Öffnung von mindestens jeweils 25 Prozent der Stadionkapazität für Fans zugesichert.

"Das Infektionsgeschehen im Juni wird als Grundlage darüber entscheiden, ob Zuschauer im Stadion sind und welche Veranstaltungen rund um die EM-Spiele stattfinden können oder nicht. Das ist momentan nicht vorauszusagen", sagte der SPD-Politiker. "Ich gehe weiterhin davon aus, dass wir in München im Sommer vier EM-Spiele sehen werden."

10:34 Uhr

"Nichts anderes war gemeint": Funkel musste irritierendes Interview aufklären

Friedhelm Funkel hat mit Aussagen im Anschluss an sein erstes Spiel als Trainer des 1. FC Köln für Aufregung gesorgt. "Sie haben eine enorme Schnelligkeit durch ihre, äh, ja, den ein oder anderen Ausdruck darf man ja nicht mehr sagen", hatte Funkel nach dem 0:3 bei Bayer Leverkusen in einem Sky-Interview gesagt und dann ergänzt: "Durch ihre Spieler, die halt so schnell sind."

Am Abend erklärte sich Funkel in einer Stellungnahme des Vereins, ohne aufzuklären, welchen Begriff er gemieden hatte. "In dem Interview bei Sky bezog ich mich einzig auf die enorme Schnelligkeit von Leverkusens Spielern", wurde der 67-Jährige dort zitiert: "Nichts anderes war gemeint, nicht anderes wollte ich damit sagen."

Welchen Ausdruck er sich letztlich verkniffen hatte, klärte der Trainer damit nicht auf. Leverkusen kam durch die Treffer von Leon Bailey (5./76. Minute) und Moussa Diaby (51.) zum Sieg.

09:27 Uhr

Spanisches Pokalfinale: Messi sorgt für kuriose Doppel-Pleite

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Lionel Messi, Pokalsieger.

(Foto: REUTERS)

Der FC Barcelona hat sich in Spanien den ersten Fußball-Titel der Saison geholt. Angeführt von Superstar Lionel Messi besiegte der Tabellendritte der Primera Division am Samstag in Sevilla im Finale der Copa del Rey Athletic Bilbao mit 4:0 (0:0). Antoine Griezmann (60.), Frenkie de Jong (63.) und Messi (68./72.) mit einem Doppelpack stellten binnen zwölf Minuten den insgesamt 31. Erfolg in dem Pokalwettbewerb sicher.

Für Bilbao war es bereits die zweite Niederlage im Endspiel der Copa del Rey binnen zwei Wochen. Vor 14 Tagen hatte der Tabellenelfte das wegen der Corona-Pandemie verlegte Finale der Saison 2019/2020 mit 0:1 gegen Real Sociedad San Sebastian verloren.

07:48 Uhr

"Spricht alles dafür": Mercedes-Boss ahnt Hamiltons Zukunft

Mercedes wird nach Überzeugung von Teamchef Toto Wolff das letzte Formel-1-Team von Weltmeister Lewis Hamilton sein. "Na klar wird das sein letztes Team sein. Es gibt ja keinen besseren Platz als bei Mercedes und wir wünschen auch, dass er bei uns weiterfährt", sagte Wolff am Rande des Grand Prix der Emilia Romagna in Imola.

Hamilton kam zur Saison 2013 als Nachfolger von Michael Schumacher zu den Silberpfeilen, hat aber nur noch einen Vertrag für diese Saison. "Die Symbiose zwischen uns ist gut und wir haben so viele Erfolge gemeinsam gefeiert, dass aus jetziger Sicht alles dafür spricht, dass wir auch gemeinsam weiterfahren."

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