Formel1

Leclerc überrascht in der Quali Hamilton kontert spät, Vettel geht böse unter

In der Formel 1 ist auch Portugal Mercedes-Land: Lewis Hamilton kontert den Angriff von Valtteri Bottas, einzig Max Verstappen im Red Bull kommt dem dominanten Duo nahe. Während Charles Leclerc in die Top Vier fährt, startet Sebastian Vettel einmal mehr von ganz weit hinten.

Lewis Hamilton bleibt der Dominator der Formel 1. Der Mercedes-Pilot konterte im Qualifying zum Großen Preis von Portugal (Sonntag, 14.10 Uhr bei RTL und im Liveticker bei ntv.de) die Attacke seines Teamkollegen und schiebt sich mit seiner allerletzten Runde in 1:16,652 Minuten auf Platz eins. Valtteri Bottas blieb am Ende nur Platz zwei, ihm fehlten 0,102 Sekunden auf Hamilton. Dritter auf dem Autodromo Internacional do Algarve wurde Max Verstappen (+0,252) im Red Bull, Charles Leclerc (+0,438) geht als überraschender Vierter ins Rennen.

Sebastian Vettel erlebte in Portimao dagegen eine weitere Enttäuschung und steht auf Startplatz 15 sogar hinter George Russell, dessen Williams als schlechtestes Auto im Feld gilt. "Ich hatte eigentlich ein gutes Gefühl nach dem ersten Run. Aber im zweiten Run kamen die Reifen gar nicht auf Temperatur. Ich hatte schnell ein stehendes Rad, dann war die Runde auch schon verkorkst. Ich weiß nicht, warum ich mich so schwertue, die Reifen zum Arbeiten zu bekommen", sagte Vettel am RTL-Mikro. Ob er sich aufs Rennen freue? "Nächste Frage", so der 33-Jährige.

Der einzige Deutsche im Fahrerfeld verpasste damit zum neunten Mal im zwölften Anlauf die Top Ten. "Im Moment sehe ich ja gar kein Land, das ist ja wie eine andere Klasse", sagte er mit Blick auf sich und den deutlich besser platzierten Teamkollegen. Zuvor hatte er kurz vor Ende des dritten freien Trainings unfreiwillig dafür gesorgt, dass das Qualifying erst mit 30-minütiger Verspätung beginnen konnte. Ein Abwasser-Gitter hatte sich gelöst, die Reparatur dauerte etwas länger als geplant.

Für Hamilton ist es die 97. Pole Position seiner Karriere und die neunte in dieser Saison. Gewinnt er am Sonntag, löst er Michael Schumacher als Formel-1-Fahrer mit den meisten Siegen ab. Dessen Bestmarke von 91 ersten Plätzen hatte er vor zwei Wochen auf dem Nürburgring eingestellt, als er den Großen Preis der Eifel für sich entschied. Wie die deutsche Traditionsstrecke war auch der anspruchsvolle Kurs in Portugal aufgrund der Corona-Pandemie kurzfristig in den Kalender aufgenommen worden.

Quelle: ntv.de, tsi

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