Formel1

Formel 1 im Fürstentum Ricciardo rast vor Vettel zu Monaco-Pole

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"Wir haben bisher alles richtig gemacht": Daniel Ricciardo, hier mit Sebastian Vettel.

(Foto: REUTERS)

Der australische Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo sichert die Pole Position für das Formel-1-Rennen am Sonntag in Monaco. Sebastian Vettel im Ferrari landet direkt vor Mercedes-Fahrer und WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton aus Großbritiannien auf Platz zwei.

Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo hat sich die Pole Position zum Großen Preis von Monaco gesichert und geht damit zum zweiten Mal in seiner Karriere vom ersten Platz in ein Formel-1-Rennen. Der Australier startet den sechsten Saisonlauf am Sonntag (ab 15.10 Uhr bei RTL und im Liveticker bei n-tv.de) vor dem deutschen WM-Zweiten Sebastian Vettel im Ferrari und Gesamtspitzenreiter Lewis Hamilton aus Großbritannien im Mercedes.

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Oh, Auto kaputt: Max Verstappen.

(Foto: imago/Thomas Melzer)

Für Ricciardo und seinen Rennstall es die erste Pole seit vor zwei Jahren, seinerzeit ebenfalls in Monte Carlo. "Wir haben bisher alles richtig gemacht, jetzt müssen wir den Job nur noch zu Ende bringen", sagte er. Aber auch Vettel zeigte sich zufrieden angesichts einer wie er sagte "guten Position" für das Rennen auf dem Stadtkurs im Fürstentum: "Es wird wieder schwierig, hier zu überholen. Aber Monaco ist auch deswegen eines der faszinierendsten Rennen, weil unvorhergesehene Dinge geschehen können."

Verstappens heftiger Crash

Der Finne Kimi Räikkönen im zweiten Ferrari wurde Vierter, dahinter startet Hamiltons Teamkollege Valtteri Bottas, der ebenfalls aus Finnland kommt. Der Deutsche Nico Hülkenberg kam im Renault nicht über den elften Platz hinaus. Das Rennen am Sonntag ist der 250. Grand Prix in der Geschichte von Red Bull Racing, für Vorfreude beim früheren Branchenführer sorgte aber nur Ricciardo. Sein Teamkollege Max Verstappen aus den Niederlanden konnte nach einem heftigen Crash im dritten freien Training wegen der Schäden an seinem Auto nicht zum Qualifying antreten und wird vom letzten Platz starten.

Ricciardo hatte seine erste Pole wie erwähnt vor fast genau zwei Jahren ebenfalls auf dem Stadtkurs von Monaco erobert, zugleich war es die bis Samstag letzte für sein Team. Damals konnte der heute 28-Jährige den ersten Startplatz aber nicht zum Sieg nutzen, nach einem Fehler seines Teams beim Boxenstopp wurde Ricciardo Zweiter hinter Hamilton. "Wenn ich daran denke, dann habe ich immer noch Wut im Bauch", sagte er am Samstag, "wir haben hier noch etwas zu erledigen." In den vergangenen 32 Jahren ging der spätere Sieger 25-mal aus der ersten Startreihe ins Rennen von Monaco.

Die Startaufstellung in Monaco

1. Daniel Ricciardo (Australien) Red Bull, 2. Sebastian Vettel (Deutschland) Ferrari, 3. Lewis Hamilton (Großbritannien) Mercedes, 4. Kimi Räikkönen (Finnland) Ferrari, 5. Valtteri Bottas (Finnland) Mercedes, 6. Esteban Ocon (Frankreich) Force-India-Mercedes, 7. Fernando Alonso (Spanien) McLaren-Renault, 8. Carlos Sainz jr. (Spanien) Renault, 9. Sergio Perez (Mexiko) Force-India-Mercedes, 10. Pierre Gasly (Frankreich) Toro-Rosso-Honda, 11. Nico Hülkenberg (Deutschland) Renault, 12. Stoffel Vandoorne (Belgien) McLaren-Renault, 13. Sergej Sirotkin (Russland) Williams-Mercedes, 14. Charles Leclerc (Monaco) Sauber-Ferrari, 15. Brendon Hartley (Neuseeland) Toro-Rosso-Honda, 16. Marcus Ericsson (Schweden) Sauber-Ferrari, 17. Lance Stroll (Kanada) Williams-Mercedes, 18. Romain Grosjean (Frankreich) Haas-Ferrari, 19. Kevin Magnussen (Dänemark) Haas-Ferrari, 20. Max Verstappen (Niederlande) Red Bull.

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Quelle: n-tv.de, sgi/sid

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