Formel1

Aston Martin wechselt Teamchef Vettels neuer Boss kommt aus Deutschland

Sebastian Vettels Aston-Martin-Rennstall ist bei der Suche nach einem Teamchef fündig geworden.

Sebastian Vettels Aston-Martin-Rennstall ist bei der Suche nach einem Teamchef fündig geworden.

(Foto: Hasan Bratic/dpa)

Nach dem Abgang von Otmar Szafnauer braucht der Formel-1-Rennstall von Aston Martin einen neuen Teamchef. Diesen Posten übernimmt mit Mike Krack ein alter Bekannter von Sebastian Vettel. Die beiden kennen sich aus der gemeinsamen Zeit bei BMW-Sauber.

Sebastian Vettel hat einen neuen Teamchef. Der britische Formel-1-Rennstall Aston Martin holte den langjährigen hochrangigen BMW-Motorsport-Mitarbeiter Mike Krack als Nachfolger für Otmar Szafnauer. Dieser verließ das Team nach vielen Jahren, es wird damit gerechnet, dass er beim Konkurrenten Alpine anheuert.

Laut "Speedweek" war Krack beim bayerischen Autobauer als Motorsportchef bis zuletzt unter anderem für die vollelektrische Formel E verantwortlich. Den viermaligen Weltmeister Vettel kennt Krack seit deren gemeinsamen Zeiten bei BMW-Sauber vor rund anderthalb Jahrzehnten. 2006 war der Heppenheimer dort als Testfahrer engagiert, 2007 feierte er dort beim Großen Preis der USA als Ersatz für den verletzten Robert Kubica sein Debüt in der Formel 1 und holte als damals jüngster Pilot als Achtplatzierter einen WM-Punkt.

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Krack war damals als Ingenieur bei Sauber angestellt. "Es ist fantastisch, wieder mit ihm vereint zu sein", betonte Vettels neuer Boss in einer Mitteilung und ergänzte: "Wir werden unglaublich hart arbeiten, wir wollen gewinnen. Zusammen werden wir es." Ausschlaggebend für Kracks Wechsel war dessen großer Wunsch, in die Königsklasse zurückzukehren.

Ein erstes Highlight seiner neuen Amtszeit wird die Vorstellung des Rennwagens für die kommende Saison sein am 10. Februar - online. Der AMR22 wird dann am Sitz des britischen Autobauers in Gaydon enthüllt. Es ist der zweite Wagen des Teams, das in der vergangenen Saison in die Motorsport-Königsklasse zurückgekehrt war, die großen Hoffnungen und Ambitionen aber nicht erfüllen konnte. Die Autos für die kommende Saison werden sich nach einschneidenden Aerodynamik-Veränderungen von ihren Vorgänger-Modellen deutlich unterscheiden. Inwiefern die Regelmodifikationen auch auf die Kräfteverhältnisse Auswirkungen haben, ist abzuwarten. Die Saison mit insgesamt 23 Rennen beginnt am 20. März in Bahrain.

Quelle: ntv.de, tsi/dpa

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