Fußball-EM

Berichte über Knieverletzung Ronaldo kann wohl bald wieder spielen

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Ein Schock für Portugal: Ronaldo verletzt am Boden - wenig später muss er ausgewechselt werden.

(Foto: AP)

Selbst wer kein Fußballkenner ist, dürfte die Bedeutung bewusst gewesen sein, als Portugals Superstar Cristiano Ronaldo schon in der ersten Halbzeit des EM-Finals verletzt ausgewechselt werden musste. Laut spanischen Medien gibt es aber eine gute Nachricht.

Portugals Superstar Cristiano Ronaldo hat sich spanischen Medienberichten zufolge im EM-Finale wohl nur eine Zerrung des Innenbandes im linken Knie und keine schwere Verletzung zugezogen. Das hätten erste Untersuchungen des Fußball-Profis von Real Madrid ergeben, berichteten die spanischen Zeitungen "Marca" und "AS".

Der Superstar hatte im Spielverlauf seine Mannschaft von der Seitenlinie unterstützt und war dabei bereits wieder mit einer Bandage am verletzten Knie herumgelaufen. Nach dem Sieg seiner Mannschaft reckte Ronaldo als Erster den Pokal in die Höhe und feierte ausgelassen mit Mitspielern und Fans.

Kritik von Santos

Damit könnte der 31-Jährige seinem Klub schon in wenigen Wochen wieder zur Verfügung stehen. Ronaldo hatte sich beim 1:0-Sieg im EM-Finale gegen Frankreich in Saint-Denis bereits in der achten Minute am Knie verletzt. Mehrfach ließ er sich an der Seitenlinie behandeln, um weiterspielen zu können. Wenig später jedoch wurde er weinend mit einer Trage vom Platz gebracht.

Portugals Fußball-Nationaltrainer Fernando Santos kritisierte nach dem Spiel Schiedsrichter Mark Clattenburg für dessen Bewertung der Szene. "Ich denke, der Schiedsrichter hätte eine Karte zeigen müssen", sagte Santos über das harte Einsteigen von Frankreichs Dimitri Payet, bei dem Ronaldo verletzt wurde.

Immerhin gewann Portugal das Endspiel auch ohne Ronaldo 1:0 gegen Gastgeber Frankreich. "Ich respektiere den Schiedsrichter, ich habe keine Zweifel, dass er unparteiisch ist", sagte Santos über den Engländer. "Aber ohne Zweifel hätte er ihn verwarnen müssen - aber er hat noch nicht mal Foul gepfiffen."

Quelle: n-tv.de, mli/dpa

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