Fußball

2. Liga: 33. Spieltag im Überblick 1860 feiert, MSV träumt, VfL verzweifelt

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Die Sechziger sind durch: Die Mannschaft von Trainer Daniel Bierofka feiert den vorzeitigen Klassenerhalt.

(Foto: imago/MIS)

Der SC Freiburg bejubelt die Zweitliga-Meisterschaft dank eines späten Erfolgs gegen Heidenheim. Einen Spieltag vor Saisonende retten sich die "Löwen" aus München vor dem Abstieg, der MSV Duisburg darf weiter vom Wunder träumen.

RB Leipzig - Karlsruher SC 2:0 (0:0)

RB Leipzig steht als zweiter Aufsteiger fest. Die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick gewann ihr Heimspiel gegen den Karlsruher SC mit 2:0 (0:0) und kann vor dem letzten Spieltag am kommenden Wochenende nicht mehr von Platz zwei verdrängt werden. Der Schwede Emil Forsberg (52.) erlöste die Roten Bullen vor 42.559 Zuschauern in der ausverkauften Red Bull Arena mit seinem Treffer zum 1:0. Es war sein achtes Saisontor. Marcel Halstenberg (87.) sorgte für den Endstand.

Mehr zum Aufstieg der Leipziger lesen Sie hier.

SC Freiburg - FC Heidenheim 2:0 (0:0)

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(Foto: imago/Eibner)

Der SC Freiburg hat seine direkte Rückkehr in die Bundesliga mit dem vorzeitigen Meisterschaftsgewinn gekrönt. Florian Niederlechner beseitigte mit einem späten Doppelschlag zum 2:0 (0:0) gegen seinen ehemaligen Verein 1. FC Heidenheim die letzten Zweifel. Erst glückte dem Stürmer vor 24.000 Zuschauern im ausverkauften Schwarzwaldstadion ein Traumtor (87.). Dann machte er mit seinem achten Saisontor in der Nachspielzeit (90.+1) alles perfekt. Danach stieg bei sommerlichen Temperaturen eine Riesenparty in Freiburg.

1. FC Nürnberg - FC St. Pauli 1:0 (1:0)

Der 1. FC Nürnberg hat sich mit einem verdienten und mühelosen Heimsieg gegen den FC St. Pauli auf das Saisonfinale mit den nun feststehenden zwei Relegationsspielen eingestimmt. Die Franken gewannen mit 1:0 (1:0), können aber wegen des zeitgleichen Erfolgs von RB Leipzig die direkten Aufstiegsplätze für die Bundesliga nicht mehr erreichen. Torjäger Niklas Füllkrug sorgte in der 22. Minute für den Erfolg der Gastgeber, die den dritten Tabellenrang und damit die K.o.-Spiele gegen den Drittletzten der Bundesliga schon vor der Partie sicher hatten. St. Pauli kassierte nach dem 0:2 gegen 1860 die zweite Niederlage nacheinander.

SV Sandhausen - MSV Duisburg 2:2 (0:0)

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(Foto: imago/Jan Huebner)

Der MSV Duisburg darf weiter auf das Wunder von der Wedau hoffen. Die vor wenigen Wochen noch abgeschlagenen Zebras holten beim SV Sandhausen nach 0:2-Rückstand noch ein wertvolles 2:2 (0:0) und kletterten vor dem letzten Spieltag auf den 16. Rang. Nicht auf einem direkten Abstiegsplatz hatte Duisburg zuvor einzig nach dem ersten Spieltag gestanden. Nico Klotz (80.) und Giorgi Chanturia (83.) sorgten in einer furiosen Schlussphase für das wichtige Remis der Duisburger. Zuvor hatten Philipp Klingmann (68.) und Korbinian Vollmann (75.) die Gastgeber in Führung geschossen.

Fortuna Düsseldorf - FSV Frankfurt 1:0 (0:0)

Fortuna Düsseldorf hat den Klassenerhalt so gut wie sicher. Das Team von Trainer Friedhelm Funkel besiegte den FSV Frankfurt verdient mit 1:0 (0:0) und hat nun vor dem letzten Spieltag drei Punkte Vorsprung vor dem Relegationsplatz sowie das bessere Torverhältnis gegenüber der Konkurrenz. Vor 32.267 Zuschauern in Düsseldorf erzielte Kerem Demirbay (49.) den Siegtreffer für die aufopferungsvoll kämpfenden Gastgeber. Der FSV präsentierte sich in der Offensive extrem harmlos. Die Hessen befinden sich vor dem 34. Spieltag und ihrem Heimspiel gegen 1860 München in akuter Abstiegsgefahr.

1860 München - SC Paderborn 1:0 (0:0)

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Den Paderbornern droht der direkte Durchmarsch in Liga drei.

(Foto: imago/osnapix)

Der TSV 1860 München ist gerettet, dem SC Paderborn droht dagegen ein Jahr nach dem Bundesliga-Abstieg der Sturz in die Drittklassigkeit. Die "Löwen" gewannen das Abstiegsduell gegen die Ostwestfalen mit 1:0 (0:0). Beim dritten Sieg im dritten Spiel unter Interimscoach Daniel Bierofka avancierte vor 54.100 Zuschauern in der Allianz Arena Abwehrspieler Jan Mauersberger mit seinem Tor in der 73. Minute zum Münchner Nichtabstiegs-Helden. Paderborn kann am letzten Spieltag im Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg maximal noch auf den Relegationsplatz 16 vorrücken. Für 1860 geht es im Auswärtsspiel beim FSV Frankfurt dagegen um nichts mehr.

1. FC Kaiserslautern - Greuther Fürth 2:1 (2:1)

Der 1. FC Kaiserslautern hat die Chance genutzt, an der SpVgg Greuther Fürth in der Tabelle vorbeizuziehen. Im Duell vor 25.037 Zuschauern auf dem Betzenberg gewannen die Roten Teufel 3:1 (2:1). Mit 45 Punkten belegt der FCK den zehnten Tabellenplatz. Zwei Zähler dahinter sind die Fürther auf Position elf platziert. Veton Berisha (12.) hatte die Franken in Führung geschossen, Ruben Jenssen (18.) markierte den Ausgleich für die Gastgeber. Alexander Ring (38.) brachte den FCK noch in der ersten Halbzeit 2:1 in Führung. Lukas Görtler (71.) machte alles klar. Die Pfälzer sind damit seit sechs Spielen ungeschlagen und holten vier Siege und zwei Unentschieden.

Arminia Bielefeld - Union Berlin 2:0 (0:0)

Aufsteiger Arminia Bielefeld ist mit dem 2:0 (0:0) gegen den 1. FC Union Berlin der vierte Saison-Heimsieg gelungen. In einer unterhaltsamen Partie vor 19.943 Zuschauern hatten die längst geretteten Bielefelder durch Torjäger Fabian Klos (9. Minute) und bei einem Pfostenschuss von David Ulm (33.) die besten Chancen vor der Pause. Bei Union traf der Kroate Damir Kreilach nur das Aluminium (29.). Mit seinem fünften Saisontor machte der Franzose Ulm acht Minuten nach dem Seitenwechsel mit einem Linksschuss aus kurzer Entfernung den Erfolg perfekt.

VfL Bochum - Eintracht Braunschweig 2:3 (2:1)

Torjäger Simon Terodde hat beim 2:3 (2:1) des VfL Bochum gegen Eintracht Braunschweig zwei Strafstöße vergeben. Nach dem 0:1 (8. Minute) durch Gerrit Holtmann drehte der VfL dank Terodde vor 19.000 Zuschauern zunächst die Partie. Er erzielte in der 26. und 34. Minute seine Saisontreffer 21 und 22. Einen weiteren vergab er, als er mit einem umstrittenen Foulelfmeter an Jasmin Fejzic scheiterte (59.) Drei Minuten später brachte Orhan Ademi die Niedersachsen erneut in Führung. In der 88. Minute beging Eintracht-Profi Saulo Decarli eine Tätlichkeit und sah Rot. Den Elfmeter schoss Terodde über das Tor (90.).

Quelle: n-tv.de

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