Fußball

Juve mit einem Bein im Habfinale Barcelona geht schon wieder baden

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Im Rücksperneut ein Fußball-Wunder.

(Foto: REUTERS)

Im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League erlebt der FC Barcelona ein bitteres Déjà-vu: Juventus Turin nimmt die Katalanen ähnlich auseinander, wie es im Achtelfinal-Hinspiel schon Paris St. Germain tat. Im Rückspiel braucht es jetzt ein zweites Wunder.

Der italienische Fußball-Meister Juventus Turin darf auf seinen ersten Gewinn der Champions League seit 1996 hoffen. Das Team von Weltmeister Sami Khedira überzeugte beim 3:0 (2:0) im Viertelfinal-Hinspiel gegen den enttäuschenden FC Barcelona und legte damit die Basis zum siebten Halbfinaleinzug in der Champions League.

Juventus Turin - FC Barcelona 3:0 (2:0)

Turin: Buffon - Alves, Bonucci, Chiellini, Alex Sandro - Pjanic (89. Barzagli), Khedira - Cuadrado (73. Lemina), Dybala (81. Rincon), Mandzukic - Higuain. - Trainer: Allegri

Barcelona: ter Stegen - Roberto, Pique, Umtiti, Mathieu (46. Gomes) - Mascherano - Rakitic, Iniesta - Messi, Suarez, Neymar. - Trainer: Enrique

Tore: 1:0 Dybala (7.), 2:0 Dybala (22.), 3:0 Chiellini (55.)

Gelbe Karten: Alves, Mandzukic (2), Khedira (2) - Suarez (2), Iniesta, Umtiti

Schiedsrichter: Szymon Marciniak (Polen)

Torschüsse: 14:12

Ecken: 5:8

Zweikämpfe: 65:47

Zuschauer: 41.092

Youngster Paulo Dybala war am Dienstag mit einem Doppelpack Mann des Abends in der Turiner Arena (7./22. Minute). Giorgio Chiellini sorgte für den dritten Treffer (55.). Juventus nahm gleichzeitig Revanche für die 1:3-Finalniederlage von 2015 in Berlin.

Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen und Barca brauchen im Rückspiel am 19. April ein erneut ein Fußball-Wunder. In der Runde zuvor waren die Katalanen nach einem 0:4 bei Paris Saint-German durch das unglaubliche 6:1 im Rückspiel doch noch ins Viertelfinale eingezogen.

Ein Argentinier dominiert

Barca-Torwart Marc-André ter Stegen musste schon früh eingreifen. Juventus-Stürmer Gonzalo Higuain kam völlig frei zum Kopfball, setzte diesen aber direkt auf den Ex-Gladbacher (4.).

Die Turiner attackierten früh und drückten Barca in die eigene Hälfte. Das zahlte sich schnell aus: Dybala traf aus der Drehung ins lange Eck zum 1:0. Der Argentinier war auch beim 2:0 der stark auftrumpfende Bianconeri zur Stelle. Der 23 Jahre alte Landsmann des Barca-Superstars Lionel Messi wird schon als Neuzugang für die kommende Saison bei den Katalanen gehandelt. Für den Youngster war es das achte Tor in den jüngsten sieben Heimspielen. Kurz zuvor hatte Juve-Keeper Gianluigi Buffon gekonnt gegen Gäste-Kapitän Andres Iniesta den 1:1-Ausgleich verhindert (21.).

Turin, das in der laufenden Champions-League-Spielzeit erst zwei Gegentreffer kassiert hat, ließ Barcelona nun kommen und verlegte sich aufs Kontern. Der spanische Double-Gewinner brachte vor der Pause das Juve-Tor nur noch einmal durch Luis Suarez in Gefahr (39.). Nur eine Minute nach dem Wiederanpfiff schoss Messi knapp am Turiner Tor vorbei.

Ein Signal zur Aufholjagd war dies aber nicht. Abwehrspieler Chiellini köpfte für die überlegenen Italiener gar das 3:0. Danach stemmten sich die Italiener erfolgreich gegen die auf den Anschluss drängenden Gäste.

Quelle: n-tv.de, chr/dpa

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