Fußball

Dembélé-Wechsel wohl vom Tisch Bayern hält Lewandowski mit Rentenvertrag

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Robert Lewandowski gewann vergangene Saison das Double mit den Bayern und wird wohl noch bis 2023 für die Münchner knipsen.

(Foto: imago images / Sportfoto Rudel)

Nico Kovac' Kaderplanung wird ein wenig leichter: Fußball-Rekordmeister FC Bayern München gibt seinem Top-Torjäger Robert Lewandowski nach "Sky"-Informationen einen Rentenvertrag. Demnach soll der Pole bis 2023 verlängern. Ein anderer wechselt wohl nicht.

Fußball-Rekordmeister FC Bayern München gibt seinem Top-Torjäger Robert Lewandowski nach "Sky"-Informationen einen Rentenvertrag. Der 30 Jahre alte Pole soll beim Double-Gewinner der vergangenen Saison seinen bis Juni 2021 laufenden Kontrakt um zwei Jahre bis 2023 verlängern, berichtete der TV-Sender. Eine offizielle Bestätigung vom FC Bayern gab es nicht.

Die Vertragsverlängerung hatte sich allerdings schon länger abgezeichnet. Der Meister habe mit Lewandowskis Berater Pini Zahavi bereits alles ausgehandelt, beide Parteien seien sich einig. Die Unterschrift stehe allerdings noch aus, denn Lewandowski sei derzeit noch im Urlaub, hieß es weiter. Trainingsauftakt bei den Münchner ist am Montag.

Lewandowski wollte weg

Im vergangenen Sommer wollte Lewandowski die Bayern noch verlassen. Der Pole kam im Sommer 2014 von Borussia Dortmund zu den Bayern. Für die Münchner absolvierte er bislang 242 Pflichtspiele und erzielte 191 Tore. Lewandowski ist seither die unumstrittene Nummer eins im Angriff des Rekordmeisters - wegen der Dauerbelastung hatte er sich kürzlich einen adäquaten Backup-Stürmer gewünscht. "Wenn man die Option eines zweiten Stürmers hat, ist das besser - für die Mannschaft und auch für mich", sagte der polnische Nationalspieler Mitte Juni dem "Kicker".

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Den Ex-Dormunder Dembélé hätte der FCB gerne von Barcelona losgeeist.

(Foto: imago images / VI Images)

Nach dem Weggang von Sandro Wagner in der vorigen Winterpause haben die Bayern keinen gelernten Mittelstürmer hinter Lewandowski mehr. Thomas Müller oder Serge Gnabry waren eher Notlösungen. Als weiterer Profi für den Angriff stößt im Sommer Jann-Fiete Arp zum Team - allerdings muss sich der 19-Jährige nach seiner bisherigen Zeit beim Hamburger SV erst im Starensemble der Bayern beweisen.

"Dembélé ist besser als Neymar"

Ein Wechsel des französischen Fußball-Weltmeisters Ousmane Dembélé vom FC Barcelona zum deutschen Rekordmeister Bayern München scheint dafür endgültig vom Tisch. "Dembélé ist jung, talentiert und bietet noch viel mehr. Ich halte ihn für besser als Neymar. Er hat noch so viel Entwicklungspotenzial, deshalb wollen wir ihn behalten", verkündete Barca-Präsident Josep Maria Bartomeu auf einer Pressekonferenz.

Quelle: n-tv.de, dbe/sid/dpa

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