Fußball

Chelsea-Pech im FA-Cup-Finale Bayerns Gegner fällt langsam auseinander

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Christian Pulisic wird dem FC Chelsea in München definitiv fehlen - sagt sein Trainer.

(Foto: imago images/PA Images)

Der FC Chelsea muss gegen den FC Bayern München ohnehin schon das Unmögliche möglich machen - jetzt wird alles noch komplizierter: Nach einer deutlichen Niederlage im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League müssen die Londoner mit einem arg gerupften Kader die Wende schaffen.

Der FC Chelsea hat vor dem Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League beim FC Bayern München große Personalprobleme. Bei der 1:2-Niederlage im FA-Cup-Finale gegen den Londoner Stadtrivalen FC Arsenal verletzten sich am Samstag der Ex-Dortmunder Christian Pulisic, Kapitän César Azpilicueta und Pedro. Das Ausmaß der Muskelverletzungen von Pulisic und Azpilicueta müsse noch festgestellt werden, sie würden aber "eindeutig nicht fit für nächste Woche" sein, sagte Blues-Trainer Frank Lampard. Für den Spanier Pedro, der den Klub nach der Saison verlässt, sei es aufgrund der Schulterverletzung "wahrscheinlich" das letzte Spiel für Chelsea gewesen.

Bayern empfängt den Verein aus der englischen Premier League im Kampf um den Viertelfinal-Einzug in der Königsklasse am 8. August und besitzt nach dem 3:0-Auswärtssieg im ersten Duell beste Chancen.

Chelsea hatte gegen Arsenal bereits auf einen Einsatz des angeschlagen auf der Bank sitzenden N'Golo Kanté verzichtet, Ruben Loftus-Cheek fehlte. "Ich suche keine Entschuldigungen, weil wir nicht gut genug gespielt haben, aber es fühlte sich wie der Wendepunkt an, als alles zur gleichen Zeit zusammenkam", sagte Lampard über die neuen Verletzungen im FA-Cup-Finale.

FC Bayern auf "erstaunlich hohem Niveau"

Der FC Bayern München hatte sich am Freitag beim Testspiel-Comeback von Fußball-Nationalspieler Niklas Süle mit einem Sieg auf den FC Chelsea eingestimmt. Die Münchner gewannen am Freitag mit 1:0 (1:0) gegen den neunmaligen französischen Meister Olympique Marseille. Vorstand Oliver Kahn war vom "erstaunlich hohen Niveau" angetan.

Und auch Cheftrainer Hansi Flick sieht sein Team gerüstet. "Ich bin sehr zufrieden mit der Art und Weise, wie wir gespielt haben, es hat auch keinen Bruch im Spiel gegeben, als wir gewechselt haben. Es war eine gute Generalprobe für uns." Gleichzeitig warnte Flick aber auch: "Erstmal müssen wir gegen Chelsea spielen. Ich glaub', das wird relativ eng." Da hatte der FC Chelsea allerdings noch drei Verletzte weniger.

Quelle: ntv.de, ter/dpa