Fußball

125 Millionen Euro Jahresgehalt? Cristiano Ronaldo liegt offenbar Mega-Angebot vor

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Wechseln gerne, aber wohin?

(Foto: REUTERS)

Bei Manchester United möchte Cristiano Ronaldo nur ungern bleiben, auf dem europäischen Markt fällt die Suche nach neuen Klubs bislang jedoch schwer. Jetzt gibt es Berichte über ein monströses Angebot aus Saudi-Arabien. 300 Millionen Euro soll das Paket insgesamt umfassen.

Cristiano Ronaldo mag noch immer einer der besten Stürmer der Welt sein, trotzdem gestaltet sich die Suche nach einem neuen Arbeitgeber schwierig. Manchester United kann zwar auf einen bis 2023 gültigen Kontrakt verweisen, erfüllt aber den Anspruch des 37-Jährigen nicht, in der kommenden Saison in der Champions League anzutreten. Allerdings hat auch noch kein anderer Klub aus der europäischen Fußball-Königsklasse öffentlich sein Interesse bekundet, den Rekordtorschützen des Wettbewerbs aus seinem Arbeitspapier in England auszulösen und unter Vertrag zu nehmen. Vielleicht auch deshalb wird nun ein Angebot an Cristiano Ronaldo herangetragen, das weniger sportlich und dafür umso mehr finanziell überzeugende Argumente zu liefern scheint.

125 Millionen Euro pro Saison soll der Portugiese verdienen können, er müsste dafür allerdings in die sportliche Bedeutungslosigkeit wechseln, zumindest aus europäischer Sicht. Nach Saudi-Arabien. Der Wüstenstaat, menschenrechtlich nicht erst seit dem Mord am Journalisten Jamal Khashoggi höchst bedenklich einzustufen, bemüht sich seit Jahren, mit Investitionen in den Sport sein ramponiertes Image reinzuwaschen. Welcher Klub aus dem Königreich für Cristiano Ronaldo bietet, ist unklar, über die Offerte aber berichten mehrere Medien, darunter CNN Portugal, der Fernsehsender TVI und die spanische Sportzeitung "As".

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Manchester United würde im Falle einer Einigung rund 30 Millionen Euro Ablöse bekommen, heißt es weiter. Allerdings ist längst nicht klar, ob der englische Traditionsklub seinen Superstar überhaupt abgeben möchte. Zumal dieser ja, so die Meldungen, eigentlich vor allem deshalb einen Wechsel erbeten hatte, um auf höchstem Niveau seinem Beruf nachgehen zu können. Ob die Saudi Professional League diesen Anspruch erfüllt, ist fraglich, auch wenn Rekordmeister Al-Hilal zu den erfolgreichsten Vereinen des asiatischen Kontinents gehört und amtierender Champion der AFC Champions League ist.

In den Berichten über das finanziell verlockende Angebot ist von einem Gesamtvolumen von rund 300 Millionen Euro die Rede, das Ronaldo für zwei Jahre nach Saudi-Arabien bringen soll. Die Weltmeisterschaft in Katar im November und Dezember dürfte allerdings ebenfalls dagegen sprechen, dass der 37-Jährige auf die Arabische Halbinsel umsiedelt. Es dürfte immerhin das letzte große Turnier seiner Karriere sein, den Alltag in einer starken europäischen Liga wird der für seine Akribie bekannte Offensivspieler als deutlich förderlicher dafür ansehen, in Bestform zur WM reisen. Auch, wenn das bedeuten würde, im Trikot von Manchester United in der ungeliebten Europa League zu debütieren.

Quelle: ntv.de, tsi

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