Fußball

Schult zieht es nach Los Angeles DFB-Torhüterin wechselt zu den Hollywood-Stars

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Nach dem 6:0 gegen Verfolger FC Bayern am vorigen Wochenende ist Schult und Wolfsburg der deutsche Meistertitel kaum noch zu nehmen.

(Foto: IMAGO/regios24)

Mit dem VfL Wolfsburg hat Almuth Schult alles gewonnen, jetzt lockt die Torhüterin ein neues Abenteuer. Die 31-Jährige verlässt die Bundesliga für die Westküste der USA. In Los Angeles wird sie Teil des Angel City FC, deren Liste prominenter Teilhaber fast unendlich scheint.

Fußball-Nationaltorhüterin Almuth Schult setzt ihre Karriere in den USA fort und wechselt im Sommer zum neuen Hollywood-Klub nach Los Angeles. Die 31-Jährige schließt sich dem kürzlich gegründeten Angel City FC in der Profiliga NWSL an, prominente Teilhaberinnen des Teams sind unter anderem die Schauspielerinnen Natalie Portman und Eva Longoria, auch Tennis-Ikone Serena Williams und die ehemaligen Fußballstars Mia Hamm und Abby Wambach gehören zum Kreis der Gründerinnen. Schon seit Ende Januar ist klar, dass Schult den VfL Wolfsburg nach der Bundesliga-Saison verlassen wird.

Nach übereinstimmenden Medienberichten erhält Schult in Kalifornien einen Vertrag bis Ende 2023. Der Klub bestätigte den Wechsel wenig später. "Es war immer mein Traum, einmal in den USA zu spielen", sagte Schult dem NDR: "Die Liga dort ist so ausgeglichen wie keine in Europa. Jedes Team hat Nationalspielerinnen aus dem In- und Ausland. Deshalb ist es als Torhüterin sehr attraktiv dort zu spielen. Man ist in jedem Spiel gefordert und weiß vorher auch nicht, welcher Klub Meister wird."

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Der Angel City FC wird zum Start der Saison 2022 Ende April in die Liga einsteigen, aktuell wird in den USA ein Challenge Cup gespielt. Schult stößt nach dem Auslaufen ihres Vertrages beim VfL und der EM in England (6. bis 31. Juli) zu ihrem neuen Team. "Der Frauenfußball hat in den USA einen hohen Stellenwert und ich freue mich auf die vielen Zuschauerinnen und Zuschauer in den Stadien", sagte sie dem NDR.

Sie hatte 2020 Zwillinge zur Welt gebracht und danach über Schwierigkeiten gesprochen, Familie und Beruf zu vereinbaren. Nach der Bekanntgabe ihres Abschieds vom VfL war daher auch über ein Karriere-Ende der Olympiasiegerin spekuliert worden. Neun Jahre lange spielte sie für die Wölfinnen und gewann bisher fünfmal die Meisterschaft, siebenmal den DFB-Pokal und gleich in ihrer Premierensaison 2014 die Champions League.

Quelle: ntv.de, tsi/sid

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